Wie müsste ein Transformator aufgebaut sein, damit man im Sekundärstromkreis eine möglichst hohe Spannung entsteht?

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3 Antworten

Ein Blick auf die Formel reicht aus:

U1/U2 = N1/N2

Wenn also U2 (Ausgangsspannung) möglichst hoch sein soll, dann wird das Verhältnis U1/U2 möglichst klein, somit auch das Verhältnis N1/N2, d.h. möglichst wenige Windungen am Eingang und möglichst viele am Ausgang.

ich hab das mal umformuliert: 

Damit die Ausgangsspannung im Sekundärkreis (U2) möglichst hoch sein soll, sollten sich möglichst
wenige Windungen am Eingang und möglichst viele am Ausgang
befinden.

Ist das so in etwa verständlich?

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@sizzurp44

Verständlich: Ja, aber da fehlt komplett die Begründung, warum es so ist.

Am einfachsten sieht man so etwas immer an einer Beispielrechnung: 

Nehmen wir an, wir haben 230V Eingangsspannung und wollen 23kV (mit geraden Zahlen rechnet es sich leichter) Ausgangsspannung. Dann gilt:

230V / 23kV = 230V / 23.000V = 1/100

Pro Windung am Eingang müssen also 100 Windungen am Ausgang gewickelt werden.

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Die Formel U1/U2 = N1/N2 wurde oben ja schon angegeben. Das heißt die Spannungen verhalten sich wie die Windungszahlen. Wenn also z.B. die Windungszahl der Ausgangsseite doppelt so groß ist wie auf der Eingangsseite, dann ist dort auch auch die Spannung doppelt so hoch. Für die Frage ist auf der Ausgangsseite also eine möglichst hohe Windungszahl nötig.

Oder einfach: mehr Windungen bedeuten mehr Spannung und weniger Stromstärke

Ist ja schon mal nicht schlecht.

Auf welcher Seite sollte die Windungszahl möglichst hoch sein? Eingangs- oder Ausgangsseite?

keine ahnung ehrlich gesagt 

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@sizzurp44

Siehe Clemens' Antwort.

Ich dachte / hoffte, wenn ich dich so provokativ frage, fällt es dir aus dem Unterricht wieder ein.

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@sizzurp44

Nujah, die Hälfte der Antwort hattest du schon.

Und wenn jemand bei einer Frage schon erkennbar Eigenleistung gebracht hat, helfe ich auch gerne weiter.

Kopf hoch, das wird schon.

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