Wie macht man Wein mit Traubensaft aus dem Markt?

4 Antworten

Für die erste Gährung, erst Recht mit Turbo-Hefe, solltest Du den Ballon nicht mehr als halbvoll machen. Am Anfang wird das sehr schäumen.

Du solltest zunächst keinen Zucker zufügen. Bei zu viel Zucker kommt die Hefe schlecht in Gärung. Wenn die Gärung stark nachläßt, kannst Du den Wein kosten. Ist er dann sehr sauer und kratzig, hatte der Saft zuwenig Zucker. Dann kannst Du welchen zufügen, wodurch die Gärung wieder startet. Das Procedere wiederholst Du solange, bis nach Gährungsstop noch eine Restsüße vorhanden ist.

Falls Du (wie ich bei der Hefe vermute) brennen willst, brauchst Du keine Restsüße. Du weißt sicher, dass nur Brennblasen mit einer Größe von max. 0,5l in Deutschland legal sind.

Benutze nicht nur Hefe, sondern auch Hefenährsalz. Das macht die Gährung wesentlich sicherer. (Ich sehe gerade, dass in Deiner verlinkten Hefe schon Nährsalz enthalten ist!)

Solltest Du doch Wein machen wollen, brauchst Du spätestens wenn die Gährung nachläßt unbedingt einen Gärverschluß. Kommt Sauerstoff hinzu, wird der Alkohol sonst zu Essigsäure verstoffwechselt.

Für einen guten Wein muß nach Gärstopp in einen zweiten Ballon abgezogen werden. Dieser sollte ziemlich voll sein (wenig Luftinhalt), weshalb man immer zwei Ballons unterschiedlicher Größe benötigt - einen großen für die stürmische Anfangsgährung und einen kleinen für die Klärung.

Eine gute Informationsquelle ist diese Seite hier:

www.fruchtweinkeller.de

Dazu brauchst du frischen Traubensaft, mit dem Saft aus dem Laden geht das nicht mehr, der ist nicht geeignet für die Gärung

Das stimmt so nicht, mit zugesetzter Hefe und ein paar kleinen Tricks geht das natürlich.

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Gärung würde ich nur mit Gärspund bzw. Röhrchen machen. Sonst hast du am Ende eine Pissbrühe

Was muss ich beachten, wenn ich selber Fruchtwein und Met herstelle?

Wie schon in der Frage zu erkennen ist, habe ich vor, eigenen Fruchtwein, bzw. Met herzustellen. Honig bekomme ich von einem Freund und Imker. Für den Fruchtwein würde ich gerne Kirschen vom eigenen Baum verwenden. Die Hefe (Sherry) ist bestellt und ich bin schon ganz heiß darauf, loszulegen. Da der Wein nicht lange haltbar sein muss und ich schon nach kurzer Zeit das Ergebnis genießen möchte, wirds wohl eher ein Federweißer werden, als ein richtiger Wein. Ich habe bereits einmal etwas ähnliches mit Apfelsaft gemacht und war vom Ergebnis angenehm überrascht. Allerdings habe ich trotzdem noch einige Fragen, dir ihr mir hoffentlich beantworten könnt: 1.: Wein wir ja normalerweise kalt gepresst. Mit steht allerdings ein Dampfentsafter zur Verfügung, den ich auch gerne nutzen will, da der Saft beim Erhitzen sterilisiert wird und Hefe es dann leichter hat. Außerdem habe ich keinen anderen Entsafter oder eine Presse. Kann sich das Erhitzen des Kirschsaftes negativ auf den Geschmack auswirken? 2.: Bei welcher Temperatur sollte ich das ganze gären lassen? Die Hefe ist bei 37°C oder so am schnellsten, aber wie wirkt sich die Temperatur auf den Geschmack aus? 3.: Kann ich auf Hefesalze verzichten? 4.: Sollte ich den Met lieber mit Wasser oder mit Apfelsaft ansetzen? 5.: Sollte der Honig von Beginn an mitgären, oder sollte er erst später hinzugefügt werden? 6.: Nach den Kirschen sind auch noch einige andere Früchte in unserem Garten reif. Welche lassen sich besonders gut zu Wein/Federweißer verarbeiten? Wir haben Himbeeren, Johannisbeeren (rot, weiß, schwarz), Zwetschgen, Pflaumen, Birnen, Mirabellen, Schlehen und Heidelbeeren im benachbarten Wald (und Apfel natürlich) 7.: Wie kann ich den Getränken eine besondere Note verleihen? Ich hab gehört, Eichenholz soll ganz gut funktionieren. Ich hab aber auch Lust, mal andere Sachen, wie z.B. verschiedene Gewürze oder Kiefernnadeln etc. auszuprobieren. Hat damit vielleicht wer Erfahrungen?

Vielen Dank fürs geduldige durchlesen und schonmal vielen Dank im Voraus für die Antworten!

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