Wie mache ich ein Kinderbuch?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Als Verlagsmensch empfehle ich in einer solchen Situation immer: Schreibe das Buch erst einmal fertig. Ein Verlag wird anhand eines Exposés eines bis dahin noch nicht als Autor aufgetretenen Neulings niemals einen Vertrag machen. Wenn dein Manuskript fertig ist empfehle ich folgendes: Gehe wie folgt vor: Besuche ein paar gut sortierte Buchhandlungen und schaue nach, welche Verlage Bücher zu einem ähnlichen Thema, wie das deines Manuskriptes, machen. An die Verlage wende dich und biete deinen Text an. Das kostet Geduld und eine Absage muss nichts bedeuten. Manchmal werden die Manuskripte auch ungelesen zurückgeschickt, es hängt immer auch ein bisschen vom Zufall und Glück ab.

Also Mut und es reicht für den Anfang schon, wenn Du aussagefähiges Exposé, etwas über Dich und ein paar Seiten des Manuskripts schickst, damit der Lektor, die Lektorin prüfen kann wie dein Schreibstil ist. Das fertige Manuskript wird heutzutage dann gerne als Datei (WORD) genommen.

Vorsicht ist immer geboten, wenn Freunde und Bekannte oder die Familie zur Veröffentlichung raten, das heißt noch lange nicht, dass es für den (sowieso übersättigten) Buch-Markt reicht.

Und wenn es kein Verlag nimmt, bleibt immer noch es selbst zu verlegen mit BOD.de zum Beispiel. Da ist man mit ein paar Hundert Euro dabei und die sorgen für die komplette Produktion und eine ISBN über die das Buch recherchiert und bestellt werden kann. z.B. über Amazon aber auch über jede Buchhandlung. Wer das auch so gut machen soll ist printsystem-medienverlag.de und shopappl.de. Für ganz überzeugte Schriftsteller kann auch ein Literarischer Agent hilfreich sein. Er kennt die Verlage und die Personen die dort entscheiden und kann auch im Vorhinein abschätzen, ob dein Werk Chancen hat. Er macht es aber nicht umsonst. Im Falle eines Vertragsabschlusses ist er am Honorar beteiligt. Viel Glück!

Woher ich das weiß:Beruf – Studium und Verlagsleitung

Du kannst das aber auch professioneller angehen, schick mir einfach kurz Deine Mailadresse an: (mein Nick) @web.de - ich hoffe dass ich jetzt nicht schon wieder wegen untersagter Mailadressenveröffentlichung gerügt werde. Kann aber sein, dass ich etwas länger benötige um zu antworten, weil ich bin eben in einem befreundeten Haus.

Du kannst Deine Mailadresse doch ins Profil schreiben. Wer sollte etwas dagegen haben?

Worin nun die von Dir geleistete Professionalität liegen soll, hast Du noch nicht gesagt.

Bist Du Verlagsagent?

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@sender

Ich bin in Sachen Kunst immer überall ein bisschen informiert, aber ja, genau diese Liste, der Verlagsagenten, war es, die ich Mailen wollte. Hat aber jetzt ja zum Glück mich zuvor noch ein Freund gewarnt, denn sie ist ebenfalls Kopierrechtlich geschützt. Da kann ich nur empfehlen für ein paar lausige € eine neue Version der Gelben-Seiten-CD-Rom zu besorgen, dass dürfte vermutlich den selben Zweck erfüllen. Ich hab mich seiner Zeit auch wie ich in die Unterhaltungsbranche kam über Gelbe-Seiten beworben.

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@Filmproduzent

Ok,danke für den Tipp. Verlagsagenten sind sozusagen 'Talentescouts' ?!

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Was erwartest Du vom Verlag? Soll er Dich im voraus Finanzieren?

Das wird heutzutage kein Verlag mehr machen, wenn Du neu auf dem Gebiet bist. Früher wurde es mal gemacht.

Von daher trittst Du an den Verlag heran wenn das Buch bereits geschrieben ist.

Ähem..ich wüßte nicht, daß ich eine Frage nach der Finanzierung gestellt habe.

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@letsgo

Doch. Eigentlich hast Du eine Frage zur Finanzierung gestellt. Denn ein Buch drucken lassen und für den Druck selbst zahlen, das kannst Du natürlich ohne besondere Verlagssuche.

Da suchst Du mittels google nach 'on demand'.

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Prolog Bewertung?

Hallo,

Ich habe vor kurzem eine Geschichte Angefangen, und nun auch den Prolog angefangen zu schreiben, allerdings habe ich das Gefühl das dort etwas falsch ist, kann den Fehler jedoch nicht erkennen. Außerdem bin ich mir unsicher ob es als Prolog geeignet ist, und Interesse weckt. Daher würde ich euch gerne um Rat bitten. Könntet ihr es mal kritisieren? Alle Schlechten und Guten Aspekte mal aufzählen? Ich will das diese Geschichte eine gute wird.

Es ist ein mix aus Fantasy und Piratengeschichte. Es gibt die normale Welt, in welcher Gesetzte, Normen usw vorhanden sind, welche von einer von menschen errichteten Mauer umringt ist. Hinter dieser mauer allerdings befinded sich das Grenzland, Auch das ''Meer des Abyss'' gennant.

-Prolog(?)-

Robin Vane und die Blume des Nordens

 

„Bist du dir wirklich sicher?‘‘ fragte mein Bruder. Seine Grünen Augen bohrten sich in meine und ich nickte. „ Ich will es. Ich will auf die andere Seite der Mauer und das Grenzland besegeln‘‘ sagte ich fest entschlossen und mit einem etwas missmutigen Blick fragte er : „ Du weißt das das heißt Piratin zu werden?“ . Abermals nickte ich. Nichts wünschte ich mir mehr als die Freiheit hinter der Mauer.

Ich blickte auf die Kette welche ich in meiner Hand hielt. Ein kleines Silberplättchen mit der verschnörkelten Aufschrift „Robin Vane“ hing an ihr. Robin Vane war wirklich mein Name, auch wenn es ein eher ungewöhnlicher Name für ein Mädchen war. „ Robin und Charles Vane, die missratenen Kinder eines Piraten“ sagte mein Bruder bitter. „ Und die jüngste will nun selbst in seine Fußstapfen treten“ fügte er hinzu. Instinktiv griff Charles an seinen Hals um nach der seinen Kette zu greifen welche ebenfalls ein Silberplättchen mit seinem Namen beherbergte, doch sie war nicht da. Er hatte sich ihr vor Monaten entledigt um sich vom Namen unseres Vaters reinzuwaschen. ,,Weißt du wie gefährlich das ist?“ fragte er und packte meine Hand um sie fest zu drücken. Anscheinend dachte er ich sei immer noch Schlaftrunken. ,, Du bist ein Kind, ein 16 Jahre altes Mädchen! Hinter der Mauer gibt es keine Regeln, kannst du dir auch nur ansatzweise vorstellen was dir alles passieren könnte?“ fragte er und ich drückte seine Hand als Antwort. ,, Robin, bitte ich flehe dich an. Sag mir das du Scherzt. Vater war ein Taugenichts, daher hatte er ja den Namen! Vane, Vain! Versager! Er ist ein elender Trinker und Räuber gewesen, wahrscheinlich liegt er schon längst unter der Erde! Abgesehen von all den Menschlichen Bedrohungen gibt es da noch diese Bestien die ganze Flotten vernichten!‘‘ sagte er und strich mir flehend über die Wange. Ich schenkte ihm ein sanftes lächeln und sagte :,, Ich muss das tun. Ich will das tun“.

,,Ich kann es dir nicht verbieten, aber ich kann es genauso wenig gutheißen“ sagte er und drückte mich fest an sich.

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Außerdem, was haltet ihr vom Namen ''Robin Vane''?

Vielen Dank

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