Wie lernt ihr? Lernstrategien?

6 Antworten

Meine Lerntipps:

- dem Unterricht aufmerksam folgen, sich aktiv daran beteiligen

- Hausaufgaben ordentlich und regelmäßig machen

- regelmäßig Vokabeln lernen; jeden Tag 10 - 15 Minuten

Man kann z. B. auch Wartezeiten auf Bus und Bahn gut zum Lernen von Vokabeln nutzen, in dem man überlegt, wie die Dinge, die man (an der Haltestelle) sieht, auf Englisch heißen. Wörter, die man nicht kenn, schaut man daheim im Wörterbuch nach.

- regelmäßig Grammatik üben; jeden Tag 10 - 15 Minuten

- regelmäßig Matheaufgaben lösen

- Gelerntes in der Praxis anwenden (Experimente, Naturgesetze usw.) und vertiefen, z.B. durch

- das Lesen von Büchern zum aktuellen Lehrstoff

- das Lesen anspruchsvoller Literatur und Zeitungen, englischer und fremdsprachlicher Bücher und Fachliteratur

- das Anschauen anspruchsvoller Fernseh- und Nachrichtensendungen, Reportagen und (Dokumentar) Filmen – auch fremdsprachlich

- Lern- und Wissensspiele

- Quiz- und Rätselaufgaben, Kreuzworträtsel, Sodokus, Denksportaufgaben usw. lösen

- Theater- und Opernbesuche

- Lesungen besuchen

- Museumsbesuche

- Exkursionen

- Lern-, Wissens- und Konzentrationsspiele spielen, z.B.:

Stadt, Land, Fluss, Teekesselchen, Tabu: (ein vorgegebener Begriff soll erklärt werden, dabei dürfen 4 oder 5 Wörter nicht verwendet werden), Welches Wort passt nicht in die Reihe oder Gruppe?, Memory, Bingo, Scrabble, Kreuzworträtsel, Galgenmännchen, Anagramme, Was passt nicht in die Reihe?, Trivial Pursuit, Ratefix uvm.

- Lern-, Bildungs- und Sprachreisen

Learning by doing!   und nicht durch passive Berieselung.

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Auswendig lernen ist eine wenig effektive Lernmethode, bringt es doch nur kurzfristigen Erfolg, denn was man auswendig lernt (Vokabeln, Texte) hat man ganz schnell wieder vergessen. 

Wichtig ist, den Lernstoff (Texte, Grammatik, Vokabeln, Formeln, Naturgesetze, Theorien usw.) zu verstehen und in der Praxis anzuwenden. Nur dann setzt sich das Gelernte auch im Hirnkastl fest und lässt sich auch auf andere Aufgaben usw. übertragen. Das erreicht man, wenn man Gelerntes in der Praxis anwendet und es z.B. durch passende Bücher und Fachliteratur vertieft. 

Wenn man einen (Lücken)text auswendig lernt, dann weiß man - so man es bis zur Englischarbeit nicht schon wieder vergessen hat - was in eine bestimmte Lücke hineinkommt.  

Wenn man dabei aber z.B. die Grammatik oder den Gebrauch einer bestimmten Phrase oder Präposition nicht verstanden hat, wird man die Leistung in einem fremden Text oder bei der eigenen Texterstellung nicht wiederholen können. 

Lernt man Referats-, Präsentations- und Vortragstexte auswendig, wird man beim Vortragen meist zu schnell. Deshalb sollte man die Texte zwar ausformulieren, später dann aber anhand von Stichwortkarten frei vortragen. 

Prüfer unterbrechen i.d.R. bei offensichtlich auswendig gelernter Wiedergabe bzw. beim Ablesen eines vorformulierten Textes (z.B. bei der Eurocom). Stattdessen werden Fragen zum Thema gestellt, bei deren Beantwortung sich der Prüfling dann i.d.R. schwer tut. 

Schlimmstenfalls, wenn die/der Lehrer/in die Originalquelle (im Internet usw.) kennt oder entdeckt, wird das als Betrugsversuch ausgelegt und man eine schlechte Note erhalten. 

Mal abgesehen davon, dass man beim nächsten Mal womöglich keine passende Musterlösung gefunden hat und gestellte Aufgaben nicht lösen kann, weil man es nicht gelernt / geübt, sondern immer nur abgeschrieben hat.

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Ich kenne das auch so, dass man eine/n Klassenkameraden/in oder eine/n Schulfreund/in um Hilfe bittet und dann gleich mit ihr/ihm zusammen Hausaufgaben   macht oder lernt. Das macht doch eh mehr Spaß als alleine! – auch in der heutigen Zeit.

Oder man bildet Lerngruppen, in denen man sich gegenseitig hilft und unterstützt; z.T. auch 'fachübergreifend', so dass z.B. 'Mathe-Asse', 'Englisch-Assen'  in Mathe auf die Sprünge helfen und umgekehrt.

Wenn man möglichst viele dieser Punkte beherzigt, macht lernen Spaß und man braucht selbst vor nicht angekündigten Tests keine Angst zu haben und vor Klassenarbeiten nicht stundenlang zu büffeln.

Regelmäßig in kleinen Portionen zu lernen - Qualität statt Quantität - bringt mehr, als vor der Klassenarbeit stundenlang bis tief in die   Nacht. Spätestens nach 1 Stunde macht das Hirnkastl nämlich dicht. Außerdem geht man am nächsten Morgen unausgeschlafen in die Schule und zur Klassenarbeit.

Dazu empfehle ich noch die folgenden kostenlosen Lernseiten im Internet:

- ego4u de

- englisch-hilfen de

- kico4u de

- oberprima com

- abfrager de (Hier kann man Schulform und Klasse eingeben und sich den aktuellen Schulstoff abfragen lassen; und das nicht nur für Englisch. Gut auch für die Vorbereitung auf Klassenarbeiten.)

- klassenarbeiten de (ähnlich wie die zuvor genannte Seite)

- Lernvideos von bildunginteraktiv com

Nach dem täglichen Lernen kann man sich mit einem Eis, einem guten Buch oder Film, Schwimmen gehen, oder was man sonst gerne mag, belohnen. Das motiviert zusätzlich.

Wenn das mit dem Lernen klappt, lassen sich die Eltern vielleicht auch mal zu einem besonderen Urlaub oder einem Sprachurlaub (Ferienfreizeit,   Gastfamilie, Schüleraustausch), einem kleinen Extrageschenk, der Erfüllung eines ganz besonderen Wunsches usw. überreden.

:-) AstridDerPu

 PS: Mit den URLs musst du ein wenig „spielen“, Leerschritte rauslöschen, Punkte oder Slashes einfügen, denn leider wird dieser Post mit den vollständigen Links als vulgär abgelehnt.

Hi.

Ich bin auditiver Lerntyp, sprich, ich merke mir über die Ohren am Meisten. Wobei ich auch sonst möglichst viele Sinne beteilige. Bloßes Lesen hat bei mir nen schlechten Erinnerungswert.

Ich versuche überall Logik reinzubringen, dass ich von A auf B schließen kann. So muss ich nur A lernen. Geht halt nicht überall, in Rechnungswesen beispielsweise habe ich keine Logik reingebracht.

Ich lerne maximal konzentriert und ohne jede Störung (Handy aus). Und mache Pausen und Spaziergänge zwischendrin, um das Konzentrationslevel halten zu können.

Wenn Dich das interessiert, dann schau mal in Birkenbihl: Stroh im Kopf. Da geht es um gehirngerechte Lernstrategien. Mir bringt das nix mehr, mir haben 13 Jahre Schule und die Uni den Humboldschen Weg ausgeteert (also da sind jetzt genug Synapsen), aber für nen Lernanfänger ist das super!

Ich markiere im Fach- oder Lehrbuch nur die wirklich wichtigen Stellen mit einem Marker, und straffe damit das Lehrpensum ganz entschieden, weil ich mich danach nur noch auf die markierten Stellen konzentriere!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich lerne, indem ich möglichst viele Sinne beteilige.

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