Wie leicht ist die Passionsblume als Zimmerpflanze zu halten?

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3 Antworten

http://www.pflanzenfreunde.com/passionsblumen.htm

Pflege und Kulturanleitung der Passionsblume Licht / Standort

Man kultiviert die Passionsblumen an einem hellen Standort mit einigen Stunden täglicher Sonnenbestrahlung. Passionsblumen benötigen Wärme und Sonne. An zu dunklen oder zu kühlen Standorten bilden die Pflanzen nur wenige oder gar keine Blüten. Vom Frühling bis zum Herbst sollten die Pflanzen einen Platz im Freien bekommen. Gießen

Während der Hauptwachstumszeit wässert man die Passionsblumen reichlich, die Erde sollte immer etwas feucht sein. Wichtig ist aber nach dem Gießen überschüssiges Wasser aus dem Untersetzer zu entfernen. Stauende Nässe schadet den Wurzeln der Passionsblumen. In der Ruheperiode schränkt man das Gießen ein und achtet darauf, dass das Substrat nur leicht feucht ist und nicht austrocknet. Temperatur

Während der Hauptwachstumszeit gedeiht die Passionsblume in warmen Räumen bei normalen Zimmertemperaturen. Am Anfang des Winters sorgt man durch Temperaturabsenkung für die notwendige Winterruhe. Überwinterung der Passionsblumen

Im Winter legt die Pflanze eine Ruhezeit ein und benötigt einen kühleren Standort mit Temperaturen um die 10 °C. Idealerweise bekommt die Passionsblume während der Ruhezeit einen Platz in einem Kalthaus bei Temperaturen zwischen 6 und 8 °C. Ausnahmen bilden einige nordamerikanischen Passionsblumen-Arten sowie die Passiflora tucumanensis und die Passiflora caerulea. Diese Pflanzen weisen eine Frostresistenz auf und können unter günstigen Bedingungen auch in den milderen Gebieten Mitteleuropas gepflanzt werden. Passiflora caerulea, Passiflora incarnata und Passiflora lutea sind hierbei die widerstandsfähigsten Passionsblumen, sie können unter günstigen Bedingungen Temperaturen bis zu -15 °C aushalten. Bei diesen niedrigen Temperaturen frieren die oberirdischen Pflanzenteile jedoch auf den Boden zurück. Im Frühjahr treiben diese Passiflora dann erneut aus dem Wurzelstock (bei Passiflora caerulea) oder aus den unterirdischen Rhizomen (Passiflora lutea, Passiflora incarnata). Vermehren der Pflanze

Im frühen Sommer kann man die Passionsblumen mit 10 bis 15 cm langen Kopfstecklingen vermehren. Man schneidet einen Steckling direkt unterhalb eines Blattknotens ab, entfernt dann die unteren Blätter und betupft die Schnittstelle mit einem Bewurzelungshormon. Die Hormone sind nicht unbedingt notwendig, die Bewurzelungsrate steigt aber deutlich an und man verliert weniger Ableger.

Den vorbereiteten Steckling setzt man in ein Gemisch aus gleichen Teilen Torf und Sand. Über das Pflanzgefäß stülpt man einen Plastikbeutel oder man stellt es in einen beheizten Vermehrungskasten an einen nicht sonnigen aber hellen Platz. Zur Bewurzelung benötigen die Passionsblumen eine Mindesttemperatur von etwa 20 °C. Das Substrat wird bis zur Bewurzelung nur schwach gegossen, die Anzuchterde sollte nur leicht feucht sein. Innerhalb von drei bis vier Wochen hat sich der Steckling normalerweise bereits gut bewurzelt. Sobald ein junger Austrieb zu erkennen ist, deckt man das junge Pflänzchen auf, stellt es heller und gibt alle zwei Wochen einen flüssigen Volldünger in schwacher Konzentration. Man wässert vorerst jedoch nur sehr sparsam. Im Frühjahr topft man die junge Passionsblume in einen etwa 10 cm durchmessenden Topf in das empfohlene Erdgemisch. Nun kann man die so vermehrte Passionsblume wie ein ausgewachsenes Exemplar weiterkultivieren. Erde / Substrat

Man verwendet zur Kultivierung der Passionsblumen eine lehmige Erde, vermischt mit etwas Blumenerde auf Kompostbais. Umtopfen

Obwohl junge Pflanzen auch bereits in einem kleinen Pflanzgefäß blühen, sollte man die Passionsblumen im Frühjahr in etwas größere Gefäße umtopfen. Dabei nimmt man am besten Töpfe mit einem maximalen Durchmesser von 20 cm. In größeren Gefäßen wird zwar das Wachstum der Triebe und der Blätter gefördert, die Pflanzen sind aber nicht so blühwillig. Düngen / Nährstoffbedarf

Vom Frühling bis zum Herbst düngt man alle 14 Tage mit einem flüssigen Volldünger. Währen der winterlichen Ruhperiode wird die Passionsblume nicht gedüngt. Hinweise zur Pflanze

Zu Beginn des Frühlings stutzt man ältere Pflanzen bis auf etwa 15 cm an den Boden zurück. Die Seitentriebe der Passionsblumen werden auf etwa 5 bis 8 cm eingekürzt. Alle Passionsblumen benötigen eine Wuchshilfe, an der sie hochranken können. Junge Triebe legt man vorsichtig um das Spalier, bis sie eigene Ranken ausbilden.

Passionsblumen werden auch als Heilpflanzen in der Naturheilkunde verwendet. > Die Passionsblume als Heilpflanze

Danke für den Stern!

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Hallo DeltaWave,

die Passionsblume ist sehr einfach zu halten, Klaus hat dir ja eine gute Anleitung geschrieben :-)

Zu der Orchidee: Wenn es der Klassiker ist, also eine Phalaenopsis, ist die auch total pflegeleicht. Sie hat auch schon mal eine Blühpause, ist an sich aber sehr blühfreudig und treibt immer wieder neu aus. Wichtig wäre, den verblühten Teil niemals zu weit runterzuschneiden, weil die Orchidee gerade über dem 2. Auge sehr häufig neu austreibt. So lange der Ast grün ist, einfach abwarten.

Ich habe 2-3 Phalaenopsis, die über sage und schreibe 3 lange Jahre ununterbrochen geblüht haben. Jetzt ist Pause. Ich hege und Pflege sie, bis wieder ein neuer Trieb kommt. Einer hat sich still und heimlich schon gebildet, ich schaue nicht täglich danach. Ich tauche die Orchideen alle 14 Tage bis 3 Wochen, daher sind sie den Rest der Zeit nicht unbedingt im Blickfeld und beobachtet.

Danke, das sind gute Zusatzinfos. Das mit dem Nicht-Beobachtet-Werden ist sehr interessant. Glaube, ich versuche es doch noch mal, und zwar so :)

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die phalaenopsis ist eine einfach zu haltene orchidee, aber da gibt es auch ab zu und kanidaten, die lang brauchen bis sie wieder blühen.

eine passionsblume mag es hell und warm und beim giessen muss man halt mit dem finger fühlen, wie nass die erde ist.

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