Wie lange überlebt ein Wellensittich in Freiheit?

8 Antworten

Das hängt im wesentichen von der körperlichen Fitness des Wellensittichs, vom Ort bzw. der Umgebung und davon ab, ob er Anschluß an andere Vögel findet.

Wellensittiche schließen sich häufig Sperlingen an, da diese ein ähnliches Sozialverhalten zeigen, vorausgesetzt sie sind fit genug dafür.

Meistens ist Letzteres bei entflogenen Heimtieren jedoch nicht der Fall.

Dadurch bedingt werden diese oft Opfer von Räubern oder Unfällen oder verhungern!

Wenn Wellensittiche dagegen fit sind, ist ein Überleben im Frühsommer und Herbst ohne weiteres möglich.

Haben sie Anschluß an Sperlinge oder andere einheimische Vögel gefunden, ist auch ein Überwintern nicht selten, da sie in dieser Gemeinschaft neue Futterquellen kennenlernen.

So und ähnlich haben Wellensittiche selbst schon strenge Alpen-Winter schadlos überstanden.

Mit besten Grüßen

gregor443

In Stuttgart in nem park lebt seit ca. 7 jahren ein roesoger schwarm wellis. Damals ist ein kleiner Schearm entflogen und die haben sich dprt eingenistet und waren innerhalb kürzester Zeit doppelt so viele. Die haben sich arrangiert. Ist n tolles bild. Einer allein wirds schwer haben, leider.

Immer wieder stellt sich der Besitzer eines entflogenen Vogels verzweifelt die Frage, ob der Sittich draußen überhaupt überleben kann. Das hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Ist das Wetter schlecht mit niedrigen Temperaturen und viel Regen, kann der Sittich nur wenigen Tage in freier Natur überleben. Bei Minusgraden und geschlossener Schneedecke gelingt es ihm mit großer Wahrscheinlichkeit nicht einmal, die erste Nacht im Freien zu überstehen. Entflogener Unzertrennlicher Im Sommer und Herbst stehen die Chancen für gefiederte Ausreißer am besten. Die Natur bietet den Tieren Nahrung im Überfluss, sofern sie diese erkennen. Vögel, die außer Körnerfutter nie etwas Frisches zu Gesicht bekommen haben, werden sich draußen schwer tun, etwas Essbares zu finden.

Quelle?

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@Steinbock123

Wozu brauchst du eine Quelle? Wellensittiche sind ursprünglich Schwarmvögel aus Australien (Wetter!) und wurden bei uns zu tumben Käfigvögeln umfunktioniert - ist doch klar, dass er es bei dem Wetter und mit plötzlichem Auf-sich-selbst-gestellt-Sein bei der Futtersuche äußerst schwertut und nicht lang überleben wird. Es gibt aber noch eine andere Seite: Auch wenn er eventuell Angst hat und verwiorrt ist - er ist nicht mehr eingesperrt und fliegt frei über den Himmel, auch wenn es nur ein paar Tage dauert, ist es das irgendwie wert. Wenn er sich nicht locken und einfangen lässt, geht es ihm noch gut. Ich würde ihn im Auge behalten, ganz viel Kolbenhirse aufhängen (eine ganze Packung kostet beim Fressnapf nur 80 Cent) und versuchen, ob ich ihn nicht doch irgendwie erwische. Vögel fängt man gut mit einem Halstuch aus Baumwolle ein. Vorsicht ist beim Einfangen geboten, denn der Welli wird sich wehren, aber man darf einen Vogel auf keinen Fall mit der Hand quetschen, das kann schwerste Verletzungen hervorrufen.

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@crypteria

Ich brauche keine Quelle. Habe dem Fragebeantworter nur darauf hingewiesen, dass er seinem Text, den er nicht selbst verfaßt hat, immer eine Quellenangabe beifügen sollte.

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Nicht sehr lange - leider. Sie finden u. U. kein Futter, weil sie das nicht gewohnt sind. Außerdem sind manche einheimischen Vögel Wellis gar nicht gut gesonnen.

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