Wie kann man sich das Universum vorstellen?

11 Antworten

Derzeitige Theorien gehen davon aus (ja tatsächlich in Anlehnung an die Simpsons), dass das Universum die Form eines Donuts (Ring) hat. Es hat kein Ende. Wenn man zu einem Ende flöge, könnte man auf der anderen Seite wieder erscheinen/herauskommen. Wie ein Bildschirm. Wie das funktioniert, weiß ich nicht. Bewiesen scheint, dass das Universum kein dreidimensionaler Ort ist (man erinnere sich auch hier an die alte Simpson-Folge mit dem 3D-Homer). Es ist wohl eine zweidimensionale Welt, die wie ein Hologramm uns dreidimensional erscheint. Eingebettet in einen Hyperraum, der andere Universen mit anderen Gesetzen birgt (String-Theorie). Das Multiversum wiederum soll wie ein Käse mit Löchern aussehen. Und die Universen darin als Art Blasen, die aufpoppen, bleiben, oder schnell wieder vergehen. Reine Mathematik, ob es erhalten bleibt oder nicht. Das Ende des Universums kann bei uns einen Kältetod bedeuten (alles erlischt). Es kann aber auch zu einem Quantenzustand übergehen. Ein regelloses "Quantengeisteruniversum" durch die massive Ausdehnung/Überdehnung. Genaues weiß man nicht, aber man hat einen Bereich in unserer kosmischen Hintergrundstrahlung ausgemacht, die vom Urknall herrührt. Dieser ist physikalisch nicht zu erklären, außer damit, dass hier ein anderes Universum mal mit unserem kollidiert sein soll. Dann geht es weiter in Spekulationen: Doppelgängeruniversen, andere Positionen von uns selbst....Momentan dehnt sich unser Universum immer schneller aus, also kein Zusammenziehen des selbigen, auch unerklärbar. Manche vergleichen unser Universum wiederum mit einem Ballon. Außerdem soll irgend etwas unsere Galaxien in eine bestimmte Richtung ziehen. Eine enorme Gravitation, wo scheinbar nichts ist. Vielleicht auch eine Wechselwirkung mit einem fremden Universum.

Wenn der Vergleich stimmen würde, würden sich Phänomene wie Festkörper, Flüssigkeiten, Zellen, Lebewesen, Vererbung, Elektrizität, Computer, Optik, Gehirn auf der Ebene des Universums ergeben. Das ist aber nicht der Fall, weil die Bindungskräfte zu klein, aber die Zeiten, die Distanzen zu gross sind.

Das menschliche Gehirn ist nicht wirklich in der Lage, sich Dinge im Mikro- und Makrokosmos vorzustellen. Das gilt für Atome, aber auch für die Objekte, die wir am klaren Nachthimmel sehen können. Wer kann sich schon vorstellen, wie groß die Distanz eines Lichtjahres ist? Wer kann sich vorstellen, wie weit die einzelnen Sterne von der Erde entfernt sind? Einfach faszinierend...

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Dieses (englischsprachige) Video dürfte dir auch helfen, es ist eines der besten auf Youtube:

http://www.youtube.com/watch?v=fgg2tpUVbXQ

Er hat sich ja gar nicht auf die ABSOLUTEN Relationen bezogen, sondern auf die relativen. Er schlägt eine (beidseits unendliche) geometrisch-dimensionale Hierarchie vor, die grundsätzlich stimmt, aber nicht spezifisches über emergente Phänomene aussagt.

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@Tigrillo

Ja, ich weiß, dass es ihm um relative Verhältnisse geht. Nur ist es besser, wenn man die vorhandenen/absoluten Relationen verstehen will, denn die vergleichenden Beispiele - wie die Sandkörner - hinken oft etwas oder sind nicht ganz stimmig (interessant sind sie aber allemal).

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