Wie kann man die aufbrausende Tochter zur weniger Aggression erziehen?

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15 Antworten

Ihr solltet eine Erziehungsberatungstelle und Erziehungskurse besuchen. Ich kann ja nachvollziehen, dass eine Pubertierende Zoff mit den Eltern macht, aber nach einem Welpen treten, da hört es bei mir auf. Die Situation ist schon eskaliert, weil deine Tochter keine Konsequenzen findet. Nun das Kind ist in den Brunnen gefallen, jetzt gilt es zu retten was zu retten ist.

Hmm das kenne ich irgendwoher. Ich bin selbst erst 16 und diese Aggressivität war bei mir öfters vorhanden. Da ich aber wohl einen anderen Charakter als deine Tochter habe kam das bei mir nicht so heraus.

Ist sie denn genug ausgelastet? Sprich Sport o.Ä.? Sicher dass du von allen Problemen wie Mobbing, Notensorgen, Freundessorgen oder ähnlichem Bescheid weißt? Bei mir war genau das der Auslöser. Und weil ich auch "erst" 16 Jahre alt bin weiß ich auch, wie gern man seine Probleme vor seinen Eltern versteckt - und dabei an seinen Problemen zugrunde gehen kann. Auch das mit dem Vater kommt mir sehr bekannt vor. Dort hat es allerdings ein anderes Ende genommen, was ich nun nicht weiter erläutere.

Mein Vorschlag wäre, dass sich die ganze Familie an den Tisch setzt und Klartext redet. Aggressivität sollte man auch nicht mit Gegenaggressivität bekämpfen das ist richtig. Aber diskretes bestrafen wie Internetverbot o.Ä. (irgw. was nun schmerzt, sie aber nicht ausgrenzt wie jetzt, wenn sie gern in die Disko geht ihr das für ein halbes Jahr zu verbieten).

Frag doch auch mal, ob sie gerne einen Sport machen wollte, als Ausgleich zum Alltag. Familientherapie bringt nur etwas, wenn jeder in der Familie etwas verändern möchte. Es gibt natürlich auch neben psychischen Faktoren auch körperliche, deswegen wäre evtl. auch mal ein Arztbesuch gut.

Also ich würde an deiner stelle deiner tochter erstmal für die nächsten 4 wochen hausarest geben und falls sie einen tv und pc im zimmer hat die beiden aus ihrem zimmer entfernen! allein deswegen weil sie den hund getreten hat! das solltest du ihr auch sagen, du solltest ihr immer die gründe nennen wenn sie etwas dummes macht und du konsequenzen ziehst damit sie genau weiß was sie gamacht hat! so da sie jetzt keinen tv pc oder ähnliches hat (das handy würde ich ihr lassen da sie sonst warscheinlich nicht mehr die nächsten 4 wochen bereit ist mit dir zu reden) muss die sich mit ihren mitmenschen beschäftigen und jetzt ist der moment da wo du, deine tochter und der vater sich zusammen an den tisch setzten müssen und jeder schreibt auf ein blatt was einnem nicht an wem gefällt ! hört sich doof an hilft aber gerade bei kindern (auch wenn sie im ersten moment die idee scheiße finden) so dann redet jeder nach der reihe niemand darf dazwischen reden und immer ruhig bleiben!!! auf alles gibt es eine antwort die vielleicht nicht jedem gefällt aber jeder muss sich damit abfinden! du solltest besonders darauf achten das deine tochter eher zurückstecken sollte als dein mann bei entscheidungen, so nach dem gespräch sollte es schon mal besser werden dann immer wenn deine tochter gegen eine vereinbarung verstößt gibst du ihr eine strafe! sehr wichtig weil sie sehen muss das sie nicht machen kann was sie will, zeig ihr wo ihre granzen sind und wenn sie anfängt rumm zu schreien bleib ruhig auf keinen fall zurück schreien (zeichen von schwäche) rede immer mit einer normal tönigen stimme auf sie ein, so dann musst du auf jeden fall mal mit ihrem lehrer sprächen und fragen wie sie in der schule steht, wie sie sich im unterricht verhält und was sie so in den pausen anstellt! so außerdem gibst du ihr haushalts aufgaben auf wie abwaschen oder tisch decken aber erstmal nur einfache dinge, sie muss sich an ihre pflichten im haushalt gewöhnen und du solltest ihr nichts durch gehen lassen am anfang denn dann wird sie in zukunft es erledigen und dann kannst du nach lassen wenn sie sich gut in einer woche benommen hat zeig ihr das du es siehst lobe sie ein einfaches "danke" oder "das hast du gut gemacht" kann im innerren von kindern welten bewegen ;) sie muss sehen das wenn sie etwas gibt du ihr auch was zurück gibst ! dann ist es nur noch eine frage der zeit bis alles wieder "normal" ist ;) und auf jeden fall musst du als mutter mit ihr reden immer viel reden wie es ihr geht was sie für probleme hat und und und ! das zeigt deiner tochter das du intresse an ihrem leben hast und das sie nicht alleine ist !

wenn nichts mehr hilft dann kannst du sie zu einem anti stress,- und gewalt trainer schicken ;) !

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Liebe Lucky 888, als ich Deinen Beitrag gelesen habe, dachte ich zuerst, genau wie bei uns. Als wärest Du bei uns zu Besuch gewesen und hättest so eine "Szene" mitbekommen. Mir geht es mit meiner Tochter überhaupt nicht anders, nur dass sie schon 17 1/2 Jahre alt ist und eigentlich vernünftiger sein sollte, so langsam muss die Pbertät doch mal vorbei sein. Sie ist aufbrausen und wütend, ebenfalls für jede Kleinigkeit. Nur lässt sie ihre Wutanfälle nicht an unseren Katzen aus, sondern oft an mir. Wirft dann mit Gegenständen ... und wenn ich sie dann festhalte, schreit sie dann rum. In diesem Momenten ist dann gar nicht mir ihr zu reden. Mittlerweile reagiere ich leider oft genug dann auch nur noch laut und nicht besonnen wie Du. Bei uns ist auf jeden Fall das Problem, dass wir in der Vergangenheit nicht Konsequent genug waren, die "Kuscheltaktik" ist ihr nicht bekommen. Wir hätten viel öfters nicht nur Grenzen setzten sollen, sondern auch viel mehr einhalten müssen und sonst halt Strafen (sinnvolle) androhen und einhalten müssen. Du wirst sonst gar nicht für voll genommen (sieh rat von Maske 007). Ich wünsche Dir starke Nerven und halte durch. Für mich war Dein Beitrag richtig Balsam auf meine Seele, zu lesen, diese Probleme haben nicht nur wir, sondern auch andere. Wenn ich mich mit anderen darüber schon mal unterhalten habe, hieß es immer nur, dass ist die Pubertät, da musst du durch und meine Kinder haben soetwas nicht getan. Danke, für Deinen Mut, ich hätte es mich so nicht getraut. Man wird dann oft als asozial hingestellt und als Problemfamilie. Deshalb habe ich auch nie einen Therapeuten, das Jugenamt ... nach Rat gefragt.

Ich bin 13.. Und war eine Zeit lang auch Aggressiv, wegen der Scheidung meiner Eltern, als ich noch kleiner war. Meine Mutter hat damals Konsequenzen gezogen.. Schüchter deine Tochter ein bisschen ein und zeig ihr einfach, wer der Boss ist sag ich mal. Aber versuche trotzdem eine stärkere Bindung zu ihr aufzunehmen. Unternimmt etwas.. Z.b eine Rad Tour oder ein Besuch im Kino. Sei nicht zu Streng, aber auch nicht zu Freundlich. Lass dir nicht alles gefallen. Und .. vielleicht hat deine Tochter mehrere Emotionen in ihr verstaut, mit denen sie nicht zu umgehen weiß. Spreche mal mit ihr und frage sie in ruhe.. z.B Abens, wenn sie im Bett liegt, was sie für Kummer hat. Bei vielen Kindern/Jugendlichen ist es so, dass wenn die kein Kontakt zu einer der Elternteile haben, damit nicht klar kommen. Sie fressen sich voll mit Emotionen. Sie wollen Stark da stehen. Aber eigentlich wollen sie nicht wirklich Aggressiv sein. Sowas kommt automatisch, unüberlegt. Manchmal braucht man jemand zum Reden , jemand der einem Zuhören kann .... Ich habe mich damals auch gesehent, da ich auch kaum Kontakt mit meinem Vater hatte. Mittlerweile ich es okey, meine mutter und ich verstehen uns besser als nie zuvor. Ich bin glücklich, dass sie mit mir noch die kurve bekommen hat. Ich habe echt respekt, dass sie das ausgehalten hat.. Naja, ich wünsche dir alles gute für die Zukunft mit dir und deiner Tochter :)

Rede mit deiner Tochter wie es dir dabei geht und dass du nur das Beste für Sie möchtest. Sie ist in in ihrem Alter ja noch ganz jung und Naiv. Für sie sieht die Welt auch noch ganz anders aus. Aber versuche einfach immer wieder mit ihr über Probleme zu Kommunizieren damit keine mehr auftauchen! Seid ehrlich zueinander! Steht zu dem was ihr denkt und fühlt. Äußert eure Meinungen und tauscht euch aus.

Am besten vereinbarst du noch mit ihr einen Tag in der Woche mit der du etwas unternimmst. Sprich so einer Art 'Mutter-Tochter Tag'. Sie mag sich vielleicht erst nicht darauf eingehen lassen, aber erklär ihr dann was ihr unternehmen wollt und dass dir die gemeinsame Zeit mit ihr dir fehlt! Viel Glück und bleib Stark! Du magst eine tapfere Mutter sein ♥

Ich war früher genauso und bin nicht stolz darauf bin auch oft an die decke gegangen und "normale" unterhaltungen fehlanzeige. Wir sind mit der ganzen familie dan in soein familien projekt gegangen dass ging über eine Woche ein paar stunden am tag hier konnte man "Dampf" ablassen seinem gegenüber sagen was einem nicht passt etc Antiagression war hier auch dabei hierbei wurde ein schrottreifes Auto auf den hof gebracht und wir bekahmen ein vorschlaghammer und sollte zuschlagen wobei wir mit jedem schlag wiederum sagen sollten was uns stört. Nach der Woche war zwar nicht alles aus der Welt aber der terapeut hat uns tipps gegeben die uns nach gut 1monat näher zusammen gerückt hat. Also wenn Verbote und "Züchtigung" nicht helfen dann halt profesionelle hilfe. Sie können diesen Text auch gerne Ihrer Tochter zeigen. Denn mit 22 zähle ich noch zu Ihrer generation. Und ich rate Ihr doch etwas achtsamer und liebevoller mit seinen Eltern um zu gehen. Liebe Grüße Ps Ich verstehe natürlich beide seiten "oh gott eltern, peinlich" ey mädel du hast nur die einen also sei glücklich es gibt kinder die ohne auwachsen müssen.

Ich seh das genau wie DonMario: Hier ist nicht Geduld gefordert sondern Konsequenzen. Sie muss lernen, dass alles, was man tut, Konsequenzen mit sich zieht - positive wie negative. Einen kleinen Hund treten ist Tierquälerei und somit strafbar. Denk mal an die Geschichte mit den Wiesenhof-Puten.

Mit reiner Harmonie wirst du da nichts erreichen. Die Tochter weiß doch, dass du stets ruhig bleibst. Das nutzt sie schamlos aus. Du musst endlich einmal hart durchgreifen, denn das kennt deine Tochter offensichtlich nicht. Nicht aggressiv, aber bestimmt. Mach ihr klar, dass ihr Verhalten absolut indiskutabel ist und sie damit im Leben nicht weiterkommen wird. Solche Menschen werden auf Ablehnung und Unverständnis stoßen. Sollte sie das nicht realisieren, ziehe Konsequenzen.

Hmm, versuche es mal mit einer Woche in der du ihr nichts zu essen kochst, ihre wäsche nicht wäschst, sie kein Taschengeld bekommt und du sie links liegen lässt.

Wenn das nichts bringt, dann versuche es damit, dass du ihr ein Praktikum aufbrummst oder sie mal einen Tag ins Jugendgefängniss bringst. Oder zu nem Boot Camp ; Wenn sie das nicht macht, gehts ab ins Heim bzw Betreute Wohnen. Fertig. Sei konsequent auch wenn es weh tut als Mutter.

Ich hab gelernt, und bin mit 18 Jahren ausgezogen. Aber eher weil meine Eltern aggressiver waren als ich und ich mich mit denen nicht verstanden habe.

Wie war sie denn früher, viele Teenager werden in der Pubertät unerträglich.

Sie war früher lieb und introvertiert. Aber ungeduldig war sie schon immer. Ich habe versucht, viel mit ihr zu reden und durch Worte zu erklären, dass Aggression vieles kaputt machen kann. Es ging auch besser, aber wie der heutige Vorfall zeigt, hat es doch nicht viel gebracht. Deshalb bin ich so unendlich traurig.

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@lucky888

Dann versucht sie vielleicht was nachzuholen, wovon die denkt, es verpasst zu haben. Gerade brave introvertierte Kinder haben es schwer, ihre eigene Persöhnlichkeit zu entdecken. Ich denke, das wird sich mit der Zeit legen. Grenzen braucht sie trotzdem, sinnlose Gewalt gegen Menschen oder Tiere musst du unterbinden. Wie die Richtige Dosis Strenge ist, kann ich aber n icht sagen, dafür kenn ich mich selbst zu wenig aus.

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Ich habe als 14jährige wegen einer Party vor meinem Kleiderschrank gestanden und meine Mutter hinzugezogen, sie sollte mit mir gemeinsam suchen, was ich anziehen könnte.

Was immer sie vorschlug, es gefiel mir nicht. Sie bemühte sich immer weiter, immer mehr schlug sie vor.

Da habe ich dann wütend gedacht: "Warum sagt sie nicht endlich, ich könne sie mal und sie sei doch kein Hampelmann."

Verstehst du? Ich habe eine Grenze gesucht, mit der es mir letztlich besser gegangen wäre. Klar geworden ist mir das natürlich erst später. Aber ich kann mich ganz genau an das Gefühl von damals erinnern.

Deeskalation und Verständnis sind ok, aber wenn das nicht greift, solltest du einfach mal kurz und bündig und bestimmt sagen, was Sache ist - siehe oben mein Beispiel. Und dich hinterher bloß nicht dafür entschuldigen.

Jahre später kannst du es ihr erklären, wenn du meinst, dass es sein muss. Versuch es auf eine andere Art, und steh dazu. Du solltest nicht unsicher wirken. Überlege dir vorher, was du kurz und knapp in bestimmten Situationen sagen kannst.

Schwierig, ja - ich wünsch dir viel Glück und dass sich alles zum Positiven verändert. Ich war und bin übrigens auch immer sehr ungeduldig und impulsiv oder aufbrausend. Aber mit den Jahren habe ich es ganz gut unter Kontrolle gekriegt ; )

Liebe Grüße!

Deine Tochter ist noch nicht sehr reif und mit sich selbst unzufrieden und ihren eigenen Problemen beschäftigt bzw. überfordert. Wichtig ist, ihr stets zuzuhören und sie ernst zu nehmen (auch wenn manches Problem ziemlich lachhaft ist).

Du musst ihr aber außerdem klar machen, dass sie temperamentvoll sein, aber gewisse Grenzen nicht überschreiten darf. Sie muss sich so weit beherrschen lernen, dass sie Sanktionen vermeiden kann. Und die muss es geben und dessen muss sie sich bewusst sein.

Außerdem findet unterbewusst ein Machtkampf nach uraltem Muster statt. Die angemessene Reaktion wäre eine Klarstellung der Hackordnung mit der Keule. Bei mir hieß es noch: Ein Klaps auf den Hinterkopf erhöht das Denkvermögen. Du musst selbst entscheiden, ob diese Zeiten vorüber sind.

jugendamt / sozialarbeiter/ psychiater können helfen ;)

vielleicht wird sie innerhalb ires freundeskreises negativ beeinflusst... :(

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