Wie kann der Kurzschlussstrom berechnet werden (Formel)?

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3 Antworten

Bezogen auf ein Haushaltsstromnetz:

Die Spannung messen und den Schleifen-/Impedanzwiderstand (also von der Messstelle über den Trafo und zurück zur Messstelle) einmal zwischen L und PE und dann zwischen L und N. Für diese Messung unter Spannung benötigst Du ein spezielles Messgerät (z.B. Benning IT 120 B), ein DVM ist ungeeignet. Im Idealfall liegt der Schleifenwiderstand unter 1 Ω.

Teilst Du die Spannung U durch den Widerstand Ri, so erhältst Du den Kurzschlussstrom Ik. Anhand des Ergebnisses kann man die Charakteristik bzw. den max. zulässigen Nennwert einer Sicherung bestimmen.

Umgekehrt kann man anhand der Charakteristik und des Nennwertes einer Sicherung und der Spannung den maximal zulässigen Schleifenwiderstand berechnen. Beispiel LS-Schalter 16 A mit B-Charakteristik: Die Auslösung erfolgt spätestens beim 5-fachen Nennwert, also bei 80 A. Somit darf der Schleifenwiderstand max. 230 V : 80 A = 2,875 Ω betragen.

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Der Innenwiderstand der Stromquelle ist entscheidend für den Kurzschluss Strom. Ri sollte daher zunächst berechnet werden. Ri = Delta U : Delta I

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Du misst die Spannung Un und errechnest den Leiterwiderstand (R=länge*γ/A)  oder schaltest den Stromkreis Spannungsfrei und misst dann den Leiterwiderstand bis zur vorgeschalteten Sicherung über den Schutzleiter!

Ik=Un/R

Für was brauchst du das?

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