Wie ist eigentlich so das Studentenleben?

6 Antworten

Sehr anstrengend: man muss erheblich mehr büffeln als während der Schulzeit. Außerdem müssen die meisten Studenten noch nebenher arbeiten weil sie das Studium sonst nicht finanzieren können.

Ich denke, wenn man ein gutes Mittelmaß findet, hat man sowohl eine tolle Studentenzeit als auch einen guten Abschluss am Ende. Ich habe nebenbei 10-20 Stunden pro Woche gearbeitet und hatte trotzdem Zeit, Montags und Mittwochs feiern zu gehen. Am Wochenende sowieso. In den Wochen vor den Klausuren wurde die Feierei dann natürlich eingestellt und fleißig gelernt. Dafür waren dann die Parties nach der Klausurzeit umso schöner.

Generell ist das Studium eine ganz wichtige Zeit im Leben, weil man sich unheimlich weiterentwickelt. Mein TIpp ist auch, in eine fremde Stadt zu gehen, denn so lernst du wirklich viele neue Leute kennen und gewinnst ganz neue Einblicke, als wenn du in deiner Heimat studierst und mit den alten Schulfreunden abhängst.

Hi,

das kommt zum einen ganz auf dein Studienfach und auch auf deine Einstellung an.

Spielst du gerne "4-gewinnt" (also willst du Prüfungen nur irgendwie bestehen), oder möchtest du gerne eine 1 vorm Komma? Die 4 kannst du auch mit relativ wenig Vorbereitung schaffen, aber für die 1 muss halt schon mehr getan werden!

Ich persönlich versuche schon, mich auch anzustrengen, dann was ich heute mache, ist die Basis für mein restliches (Berufs-)Leben, und die sollte schon einigermaßen solide sein! Das heißt aber nicht, dass du 18 Stunden am Tag lernen musst (höchstens kurz vor den Klausuren), aber du musst dich eben einigermaßen organisieren und vor allem auch wirklich wollen!

Natürlich lassen sich viele Studienfächer auch vom Lernaufwand her nicht vergleichen!

Das "coole" am Studentenleben ist, dass du dir sehr viel selbst einteilen kannst, aber wenn du nebenbei noch jobben musst und noch gute Noten willst, kann es auch ganz schön hart sein!

mfg Kati

Informatik Studium mit Autismus?

Hallo,

ich habe mich schon immer für Informatik und Computer interessiert und schon in der Schule etwas darüber gelernt, unter anderem die Basics wie Microsoft Office (Word, Excel, PowerPoint, Access usw.) aber auch zum Beispiel SQL und Datenbanken. Auch ein wenig programmiert haben wir schon, und ich muss sagen das hat mir am meisten Spaß gemacht! Ich war auch immer Klassenbeste und hatte sehr viel Freude daran.

In Mathe war ich immer sehr gut und hatte praktisch immer Einsen, nur leider hatte ich in den letzten zwei Jahren etwas Schwierigkeiten, weil der Lehrer sehr inkompetent war und nie etwas erklärt, sondern nur die Lösungen an die Tafel geschrieben hat. Ja ich weiß, es ist einfach die Schuld auf andere zu schieben. Ich gebe auch zu dass ich vielleicht mehr hätte machen müssen aber wir hatten andere und schwierigere Fächer auf die ich mich konzentrieren musste und deswegen bin ich in Mathe ein wenig abgerutscht.

Des Weiteren ist Informatik ja bekanntlich ideal für Autisten da diese sehr präzise arbeiten und ihnen das Arbeiten mit Zahlen sehr gut liegt. Das ist bei mir auch so.

Nun meine Sorge: Ich weiß von anderen Leuten dass das Studium auf der Uni sehr chaotisch sein kann, das heißt der Studienleiter plappert relativ schnell den Unterrichtsstoff runter und man muss überall mitkommen. Als Autist natürlich ein wenig schwierig. Deswegen dachte ich auch daran eher auf eine Fachhochschule als auf eine Uni zu gehen da dort die Klassen kleiner sind und man mehr Feedback bekommt. Außerdem ist das Arbeiten an einer Fachhochschule eher praktisch als theoretisch was bei Informatik und Mathematik natürlich ideal ist. Zumindest bei mir weil ich es so schneller lerne.

Nun habe ich natürlich Angst dass ich versagen werde, wegen meinem Ausrutscher in der Mathematik, auch wenn mir das logische Denken allgemein sehr einfach fällt. Und dass es einfach zu viel ist und ich als Autist komplett überfordert bin.

Ganz zu schweigen von den sozialen Kontakten. Ich hatte praktisch nie Freunde außer einem Kumpel der ebenfalls Autist ist und Bauingenieurwesen studieren möchte. Und immer wieder höre ich wie wichtig doch der Zusammenhalt der Kommilitonen wichtig ist. Dabei würde ich mich lieber alleine durchkämpfen, habe aber Angst dass ich dann scheitern werde.

Ich weiß ihr könnt es nicht für mich entscheiden aber vielleicht einen Ratschlag geben? Ich wäre euch sehr dankbar.

Liebe Grüße :-)

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