Wie ist die Stimmung bei euch im Reitstall so?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bei uns im Stall gibt es auch diese typischen Gruppen, die einen die ganze zeit nerven. Einmal sind da diejenigen, die denken dass sie alles besser können, nur weil sie auf Großpferden reiten, und dann Leute wie mich oder meine Verwandten gerne mal belächeln. Bei mir trauen sie sich dass nicht so (uns gehört der ganze hof..😂) aber das ein oder andere mal habe ich auch schon sowas wie "Na, habt ihr wieder Ponyreitstunde gemacht?" Oder so abgekriegt. Die Leute können dann aber meistens selbst nicht richtig reiten..

Dann sind da die, die immer nur an sich selbst denken, ihre Reitbeteiligungen ausnutzen oder nie Danke sagen. Die, die alles dreckig machen, solche die nie aufräumen und sich dann hinterher beschweren, wie "dreckig und unaufgeräumt" unser Hof doch ist. Natürlich gibt es auch diese Hauptgruppen, die so den Kern bilden (die Besserwisser sind auch ordentlich mit dabei) allerdings gehöre ich da nicht zu. Ich bin irgendwie immer diejenige, mit der man am Besten nichts zu tun haben möchte, aber ich habe meine Verwandten und die anderen sind ja auch, wenn sie mit mir reden, recht nett.

Aber am Schlimmsten sind meiner Meinung nach diejenigen, welchen gesagt wurde, dass das Pferd beim reiten schmerzen hat und trotzdem noch reiten. Und nebenbei am Besten unseren Reitstil belächeln. (Wir reiten Klassisch, und die meisten bei ums halt eher Englisch). 

Das wichtigste ist, dass man sich nicht unterkriegen lässt. Man sollte wissen, wo die eigenen Grenzen liegen, aber damit sollte man sich auch klar sein was man kann. Und das einzige, was dann noch wirklich zählt ist die Reaktion des Pferdes darauf. 😄

LG

Wir reiten auch Klassisch, haben auch diverse Leute ein Problem mit... Aber Danke für die Antwort :D

0

Hi!

In meinem Stall wird Schulbetrieb geritten. Das heißt, von kleinen Kindern bis zu Erwachsenen ist alles vorhanden. Täglich ist sehr viel Betrieb, wir haben ca. 40 Pferde, es braucht viele helfende Hände - und bei so vielen anderen Leuten leidet, wie ich finde, auch die Gemeinschaft. Man versucht ständig, andere zu übertreffen, schönere Sachen zu haben und öfter da zu sein. Es gibt ein festes 'Team' von 14-18-Jährigen, wie so gut wie an jedem Hof, die immer da sind. IMMER. Ich denke, das kennt der ein oder andere.

Von denen wird man natürlich 'ausgeschlossen'...man kennt sie nicht, sie dürfen verantwortungsvollere (?) Sachen machen und jaah. Ich wäre gerne an einem Hof mit weniger Betrieb und einem kleinen aber feinen Team, das einen herzlich aufnimmt. Aber wie es sich so für eine Großstadt gehört, gibt es nur sehr wenige kleine Reitschulen, und wenn es die gibt, sind sie (für mich) viel zu weit weg.

-bienchen

So war das in dem Stall wo ich früher war auch D: Aber Danke für die Antwort :D

0

Bei uns ist es eine Reitschule mit Privatpferden. Die Privatpferdereiter haben mit den Reitschülern eigentlich nichts zu tun, die reiten morgens, wenn keine Reitstunden sind. Die Pferde stehen auch in einem anderen Stall.

Unter den Reitschülern gibt es halt ein paar, die ziemlich gut reiten und auch mitgehen ein neues Schuli anschauen, also die "Lieblinge" quasi. Am Samstag hatten wir allerdings ein Fest, das war echt schön und auch die Vorbereitungen haben Spaß gemacht, da haben alle geholfen. Im Großen und Ganzen habe ich zwei, drei Freundinnen und mit den anderen verstehe ich mich auch ganz gut. Also jetzt nicht Zickenkrieg oder so :D

das ist bei uns eher ein mix aus allem. es gibt die freizeitreiter die zu jedem nett sind und sich mit fast allen verstehen,dann gibts die möchtegern reiter die eigentlich nur ins gelände gehn aber dann so tun als wären sie ne dressur S geritten, dann die die zu nix ne meinung haben und mit niemandem reden und natürlich die die tatsächlich turniere gehn und das auch richtig raushängen lassen. (natrülich sind auch nette turnierreiter dabei ;D).

die stimmung hängt immer von der personenkonstellation ab. es sind einige dabei die hinter dem rücken mal ganz gern ablästern und sobald der jenige da ist wieder auf nett tun oder ihn gar ignorieren. aber das denk ich gibts überall. alles in allem sind die meisten einfach von sich überzeugt und das merkt man auch recht schnell. daher finde ich es ebenfalls oft sehr schwierig einen hof zu finden an dem man sagen kann es "passt alles".

Ich habe kein eigenes Pferd und komme in verschiedenen Ställen rum.

In den meisten fühle ich mich wohl - wo Zickenkrieg  herscht, drehe ich sowieso auf den Absatz um...

Mein Eindruck insgesamt: es hängt auch viel vom Platzangebot ab. Wenn eine kleinen Halle von Parelli  Leuten und s dressurreitern geteilt werden  muss, kann das nicht gut gehen, weil sie einander zwangsläufig stören.

Auch erlebe ich oft in Selbstversorger " Stallgemeinschaften",  dass es ständig Streit gibt um jeden Roßapfel, den ein anderer hätte wegräumen sollen und so. Weil sich die Leute übernehmen,  und  vor lauter Arbeit keiner mehr Zeit hat zum Reiten.

Im großen Reitbetrieb gibt es natürlich Gruppierungen, wo mal die einen oder anderen übereinander schmunzeln, aber im Allgemeinen klappt es; leben und leben lassen und jeder findet Gleichgesinnte.

Mit dem Platz hast du wohl Recht, da hab ich noch nie drüber nachgedacht. Danke für die Antwort :D

0