Wie ist die Stimmung bei euch im Reitstall so?

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Bei uns im Stall gibt es auch diese typischen Gruppen, die einen die ganze zeit nerven. Einmal sind da diejenigen, die denken dass sie alles besser können, nur weil sie auf Großpferden reiten, und dann Leute wie mich oder meine Verwandten gerne mal belächeln. Bei mir trauen sie sich dass nicht so (uns gehört der ganze hof..😂) aber das ein oder andere mal habe ich auch schon sowas wie "Na, habt ihr wieder Ponyreitstunde gemacht?" Oder so abgekriegt. Die Leute können dann aber meistens selbst nicht richtig reiten..

Dann sind da die, die immer nur an sich selbst denken, ihre Reitbeteiligungen ausnutzen oder nie Danke sagen. Die, die alles dreckig machen, solche die nie aufräumen und sich dann hinterher beschweren, wie "dreckig und unaufgeräumt" unser Hof doch ist. Natürlich gibt es auch diese Hauptgruppen, die so den Kern bilden (die Besserwisser sind auch ordentlich mit dabei) allerdings gehöre ich da nicht zu. Ich bin irgendwie immer diejenige, mit der man am Besten nichts zu tun haben möchte, aber ich habe meine Verwandten und die anderen sind ja auch, wenn sie mit mir reden, recht nett.

Aber am Schlimmsten sind meiner Meinung nach diejenigen, welchen gesagt wurde, dass das Pferd beim reiten schmerzen hat und trotzdem noch reiten. Und nebenbei am Besten unseren Reitstil belächeln. (Wir reiten Klassisch, und die meisten bei ums halt eher Englisch). 

Das wichtigste ist, dass man sich nicht unterkriegen lässt. Man sollte wissen, wo die eigenen Grenzen liegen, aber damit sollte man sich auch klar sein was man kann. Und das einzige, was dann noch wirklich zählt ist die Reaktion des Pferdes darauf. 😄

LG

Wir reiten auch Klassisch, haben auch diverse Leute ein Problem mit... Aber Danke für die Antwort :D

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Hi!

In meinem Stall wird Schulbetrieb geritten. Das heißt, von kleinen Kindern bis zu Erwachsenen ist alles vorhanden. Täglich ist sehr viel Betrieb, wir haben ca. 40 Pferde, es braucht viele helfende Hände - und bei so vielen anderen Leuten leidet, wie ich finde, auch die Gemeinschaft. Man versucht ständig, andere zu übertreffen, schönere Sachen zu haben und öfter da zu sein. Es gibt ein festes 'Team' von 14-18-Jährigen, wie so gut wie an jedem Hof, die immer da sind. IMMER. Ich denke, das kennt der ein oder andere.

Von denen wird man natürlich 'ausgeschlossen'...man kennt sie nicht, sie dürfen verantwortungsvollere (?) Sachen machen und jaah. Ich wäre gerne an einem Hof mit weniger Betrieb und einem kleinen aber feinen Team, das einen herzlich aufnimmt. Aber wie es sich so für eine Großstadt gehört, gibt es nur sehr wenige kleine Reitschulen, und wenn es die gibt, sind sie (für mich) viel zu weit weg.

-bienchen

So war das in dem Stall wo ich früher war auch D: Aber Danke für die Antwort :D

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Bei uns gibt es ca 40 Einstaller und ca. 55 Pensionspferde plus familiärem Anhang und Reitbeteiligungen. Wir sind ein bunter Mix aus Turnierreitern (Dressur und Springen), ambitionierten Reitern und reinen Freizeitreitern. Zusätzlich gibt es noch den Reitschulbetrieb für Kinder und Erwachsene, samt deren jeweiligen Anhängen - das heißt, bei uns ist ganz schön was los.

Natürlich gibt es enge Freundschaften zwischen einigen und weniger engere zu anderen. Und manchmal brodelt es auch mal an irgendeiner Ecke, kommt mal einer nicht mit einem anderen klar - aber es gibt kein Mobbing und man hilft sich untereinander. Unsere Turniere sind wahnsinnig tolle Gemeinschaftsprojekte und wir sind auch ziemlich gesellig, grillen miteinander und wenn Geburtstage groß gefeiert werden, dann sind alle eingeladen.

Ich komme gerne zum Stall und fühle mich sehr wohl. 

Klingt nett! :) Danke für die Antwort :D

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Bei uns ist es eine Reitschule mit Privatpferden. Die Privatpferdereiter haben mit den Reitschülern eigentlich nichts zu tun, die reiten morgens, wenn keine Reitstunden sind. Die Pferde stehen auch in einem anderen Stall.

Unter den Reitschülern gibt es halt ein paar, die ziemlich gut reiten und auch mitgehen ein neues Schuli anschauen, also die "Lieblinge" quasi. Am Samstag hatten wir allerdings ein Fest, das war echt schön und auch die Vorbereitungen haben Spaß gemacht, da haben alle geholfen. Im Großen und Ganzen habe ich zwei, drei Freundinnen und mit den anderen verstehe ich mich auch ganz gut. Also jetzt nicht Zickenkrieg oder so :D

Mittlerweile ist alle top da ich jetzt mit einer Freundin einen eigenen Stall mit 4 Pferden habe. Da hab ich meine Ruhe.

Früher stand ich in einem Pensionsstall mit etwa 20 Pferden. Ein paar kleine Turnierreiter gab es, ansonsten nur Freizeitreiter. Das war echt furchtbar. Die Hälfte der Leute kannte ich gar nicht. Es gab viel Grüppchenbildung und Lästereien. Ich hatte dort gar keine Freunde und habe mein eigenes Ding gemacht. Auch wurde ich gerne belächelt und über mich wurde geflüstert weil ich eben nicht "typisch englisch" geritten bin. Reite ausschließlich Gebisslos, ab und zu mal mit Halsring oder auch ohne Sattel. Mein Pferd ist Barhuf und wird im Gelände mit Hufschuhen geritten.

Das passte alle nicht in ihr perfektes Reiterbild.


Die Streitereien zwischen den anderen Leuten habe ich gar nicht so mitbekommen.

Ich bin absolut froh nicht mehr in so einem großen Stall zu sein.

So ähnlich ist das bei mir leider D: Danke für die Antwort :D

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