Wie ist der Lehreralltag so?

4 Antworten

Der Lehrerberuf ist der einzige Beruf, den jeder Schüler genau kennen lernt. Spätestens bis zum Abitur glaubt keiner mehr, daß Lehrer die Leute sind, die immer vormittags recht und nachmittags frei haben.

Meine Mutter ist Lehrerin. Sie mag ihren Job, geht gerne mit Kindern um etc. Was sie allerdings sehr frustriert ist die mangelnde Anerkennung ihrer Arbeit. Es stimmt definitiv nicht, dass Lehrer viel Freizeit haben (es sei denn du unterrichtest Kunst und Sport). Meine Mutter hat nur eine Halbtagsstelle, sitzt aber immer noch jeden Mittag 2-3h Stunden am Schreibtisch, bereitet den Unterricht vor und korrigiert Klassenarbeiten. Eine Freundin von mir macht gerade ihr Referendariat und sie berichtet, dass sie ihr Job sehr frustriert. Sie bereitet stundenlang den Unterricht vor und überlegt wie sie ihn interessant gestaltent kann und dann sitzen da nur völlig gelangweilte Schüler in den Bänken die das absolut nicht interessiert. Als Lehrer braucht man ein dickes Fell.

Dann ist deine Mutter noch nicht lange Lehrerin oder verdammt langsam, sorry.

Meine Frau ist Lehrerin und ich arbeite viel im daheim, da sehe ich das sehr wohl....

0

Also ich kann das nur so sagen: Ich wollte seit der 8. Klasse Lehrer werden und nun studiere ich das auch! Ich bin gerade im Schulpraktikum und es ist einfach toll. Ich musste dann mal schnell in eine Klasse, weil die Lehrerin noch eine Besprechung hatte. Ohne Vorbereitung, einfach so und es war genial. Du musst auf die Schüler reagieren können. Da schafft man in einer Stunde eben nicht sein sorgfältig ausgearbeitetes Konzept. Na und?- Da macht man dann in einer anderen Stunde eben mehr! Aber Lehrer sein ist irgendwie auch eine Lebenseinstellung. Hast du vorher schon einmal Kindern Nachhilfe gegeben, in einer Schule Praktikum gemacht?

ja nachhilfe schon.. und ich fand es toll und natürlich helfe ich auch meinen geschwistern

0

Aber der Beruf ist abwechslungsreich.

Was möchtest Du wissen?