Wie haben sich die Menschen von vor 1000-500 Jahren die Zukunft vorgestellt?

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8 Antworten

Das Leben der Menschen war vom Einfluss des Christentums und der Kirche geprägt. Man kann bei der Besichtigung von alten Kirchen und Klöstern oder in Museen mit religiösen Kunstwerken noch eindrucksvoll sehen, wie sich die Menschen "Zukunft" vorstellten: als "Jüngstes Gericht", als leibliche Auferstehung aller Menschen, von denen die einen, die guten und frommen Menschen, in den Himmel, ins Paradies aufgenommen, die anderen aber, die bösen und sündigen Menschen, in die Hölle verbannt werden. Diese bildliche Vorstellung von Zukunft für die Erde und die Menschheit findet man auch in den religiösen Schriften des Mittelalters.

MfG

Arnold

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Das Leben war in unserem europäischen Kulturkreis bis zum Zeitalter der Aufklärung stark religiös geprägt, die Kunst des Lesens und des Schreibens war dem Klerus und dem Adel vorbehalten. Von der Entwicklung der Feuerwaffen einmal abgesehen, war man an technologischem Fortschritt nicht interessiert. Im Gegenteil, neue physikalische Erkenntnisse wurden als Teufelszeug und Schwarze Magie verdammt, man betrieb Alchemie und Quacksalberei. Die Weltsicht war von Mythen und Schauermärchen durchsetzt, und die Lebensgestaltung zumindest theoretisch von der Angst vor dem Jüngsten Gericht und dem Streben nach einem Platz im Himmel geprägt. Viel Platz für futuristisches Gedankengut im heutigen Sinn dürfte unter diesen Voraussetzungen wohl kaum gewesen sein.

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Der grosse Wandel besteht gerade darin, dass man uns in der Neuzeit diese unnütze Sehnsucht nach der Zukunft und den Glauben an den Fortschritt gepflanzt hat. Damals haben die Menschen viel weniger Gedanken an die Zukunft verschwendet. Aber angefangen hat das schon vor 500 Jahren, dieses neue Weltbild mit technischen Gimmicks.

Vor 1000 Jahren hat man sich die Zukunft genauso wie die Gegenwart vorgestellt. Die Religion spielt auch eine Rolle. Die Menschen waren eher auf Seelenheil und das Leben nach dem Tod getrimmt als auf die Vorstellung, dass sich auf Erden was radikal verändern wird.

Beides sind gegesätzliche Konzepte. Man kann darüber streiten, sollte man aber nicht. Zu keiner Zeit hat die Menschheit echte Weisheit bewiesen.

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Es gibt von Nostradamus diffuse Vorhersagen von spektakulären Ereignissen und Katastrophen, aber als Zukunftsvorstellungen im landläufigen Sinn würde ich das nicht bezeichnen.

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Nun...klar haben wir nun einen erweiterten Horizont - für uns ist es vorstellbar, das es irgendwann Raumschiffe gibt - und vlt schwebende Autos ....

Nicht vorstellbar, ist es, das wir ohne Raumanzug zu Fuße durchs Weltall gehen und dennoch Zeitnah andere Planeten erreichen können.

Hätte man den Menschen damals gesagt, das Kutschen mal ganz schnell sind - ja ...warum nicht ....

...aber Kutschen ohne Pferde ? Lächerlich ^^

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Ich glaube, die haben damals mehr in der Gegenwart gelebt.

Diese technisierten "Zukunftsvorstellunungen" sind eine ziemlich neumodische Erscheinung und startete meiner Meinung nach mit Jules Verne und der damals rasanten industriellen und technischen Entwicklung.

Vor tausend Jahren lebten die Mensche kaum anders als vor 2000 Jahren.

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gar nicht bestimmt, sie lebten im Jetzt für sich selbst und ihre Familie.

Haben vielleicht nicht über den Tellerrand gedacht..?

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