Wie groß Bohren (Dübel)?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

12mm Bohrer und mind.70-80mm tief.Das Bohrloch anschließend mit dem Staubsauger aussaugen.Dübel rein und max.10mm Schraube eindrehen.

Grob immer ca. 1cm tiefer als der Bohrer.
Nicht gefragt, aber wichtig, Dübel mit "12" haben zwar oft eine Angabe von z.B. "8 und 10", aber man sollte trotzdem immer nur die dickste angegebene Schraube nehmen.
Also für eine M8-Schraube einen 10er-Dübel nehmen, und keinen 12er.

Und für eine 10er-Schraube einen 12er, und keinen 14er..

Der Dübel sollte in das saubere und ausgesaugte und ausgepustete Bohrloch mit Widerstand reingehen.
Also lieber mit dem Hammer reinhauen (einen umgedrehten Bohrer nehmen, und den auf den Dübel aufsetzen, dann vorsichtig reinhämmern), als lose mit dem Finger reindrücken können.

Wenn es dann beim Eindrehen schwergängig ist (man lieber eine große Ratsche, als einen kurzen Schraubenschlüssel verwendet), ist das nur ein Zeichen dafür, dass der Drucken gegen die Innenwände sehr hoch ist.
Also besserer Schutz gegen heraus ziehen.

Man kann theoretisch noch Klebstoff, Epoxyd-Harz, evtl. auch Heißkleber... an die Dübel machen, wenn sie noch fester sitzen sollen. "Paranoia".
Bei Porenbeton ist das evtl. sogar Sinnvoll.

Bei Porenbeton kann man allerdings auch vorher ein großes Loch bohren.
Z.B. 32mm (Bohrerdurchmesser), und dann mit Zement-Mörtel oder Schnellzement (muss in Minuten verarbeitet werden, und kostet ein vielfaches) auffüllen. Dann wenn es hart ist z.B. das 10mm-Loch dort hinein.
Da ist stabiler als der Porenbeton selbst.

Ich fülle den Mörtel gerne mit 5-10mm tiefem bleibenden Loch in die Löcher ein, und mache hinterher noch Putz (Rotband) drüber. Aber das ist eigentlich nicht so wichtig, wenn hinterher eh wieder Tapete drüber kommt (die weicht man mit Wasser ein, bis man sie ablösen und hinterher wieder ankleben kann), und man es glatt kratzt/Schmirgelt.

Auf Dübelpackungen findet man auch schon mal Angaben zur Last, und die ist bei Porenbeton viel geringer als hartem Beton/Zement.
Man könnte vor dem einsetzen des Dübel in das Bohrloch im Mörtel noch etwas Zementmörtel/Schnellzement in die Rippen des Dübel geben.
Dann wartet man noch mal ab bis auch der fest ist.
Dann wird der aber gut schwergängig beim reindrehen.
Vergleichbar mit dem oben genanten einkleben, nur dass der Mörtel zum einen mit dem umliegenden Mörtel verbindet, und zum Anderen dafür sorgt dass weniger "Luft" ist, was es schwergängiger macht.

Die Zuglast kann man durch längere Schrauben erhöhen.
Die normale Länge von Dübeln im Baumarkt ist oft 5, 6, 8 cm.
Hat man keine "Langdübel" kann man auch zwei oder mehr Dübel hintereinander einsetzen.
Aber Achtung, wenn man die lange Schraube nur mit einem Teil ohne Gewinde oben bekommt, muss man darauf achten, dass die Dübel so tief im Loch sitzen, dass der Teil nicht in den Dübel dreht. Dafür ist der zu dick, und es ist Schluss. Also die Dübel an die Schraube halten, dann z.B. einen Holstab, Bleistift etc. mit Markierung versehen, und die Dübel exakt tief hineinschieben.
Hier ist etwas 2K-Kleber etc. hilfreich, weil es nach dem Aushärten nicht mehr verrutscht (beim reindrehen). Man kann auch vorher zwei Dübel hintereinander zusammenkleben (Heißkleber, Sekundenkleber...).

Du bohrst mit dem gleichen Durchmesser wie der Dübel und etwa 5 - 10 mm tiefer. Du brauchst auf jeden Fall Steinbohrer und eine Schlgbohrmaschine. Bei sehr hartem Material wie z. B. Beton brauchst Du einen Steinbohrer mit Diamant-Spitze und eine starke Schlagbohrmaschine am besten mit SDS Bohrfutter (kannst evtl. im Baumarkt leihen).

Hallo,

12mm Bohrer und 70 tief !

gruß

12 mm Durchmesser und mindestens 65mm tief.

Was möchtest Du wissen?