Wie findet ihr Star Trek Discovery?

11 Antworten

Bei Star Trek Discovery gibt es einige was mich stört die wenigen Folgen pro Staffel und nur auf Netflix zu sehen, Kingonen mit viel Untertiteln was für mich ein Unding ist.

Star Trek Picard passt irgendwie nicht für mich ins Star Trek Universum rein und die Geschichte ist merkwürdig.

ich mag Star Trek Enterprise mit Atcher Recht gerne, der Teil mit dem Spiegelunversum finde ich gut, leider Ende nach 4 Staffeln

Auch die andern Serien finde ich gut Voyager, Das nächste Jahrhundert und Ds9 finde ich gut, leider Schein wenn man nach Folgen pro Staffeln geht Star Trek Voyager der Höhepunkt gewesen zu sein.

Star Trek Animetet ist in der TV Fassung schlecht, da rate ich zu den Büchern oder der Disk Version da sonst oft der Sinn verloren geht.

Star Trek Lower Decks hat ein Problem es wird für eine andere Zielgruppe gemacht. Die Folgen sind unterhaltend, aber auch merkwürdig.

Mein Lieblings Buch von Star Trek ist "Die Sonde", das Buch schließt an die Ereignisse von den Film Star Trek 4 an und setzt diese sinnvoll fort.

Ich fand die Grundidee ganz gut, jedoch hat mich die Serie in der ersten Staffel gleich mal verloren, als Brunham als Spocks Ziehschwester bekannt wurde. Als tief eingeschworener TOSler ging das mal gar nicht für mich. Und warum musste es Spock sein? Jeder andere Vulkanier hätte auch geklappt und wäre super gewesen.

Was ich persönlich ganz gut finde, ist, dass die Klingonen noch kein Föderations Standard sprechen, das passt.

Mit Anson Mount Jr. als Captain Pike war ich dann wieder eine Weile an Board, bis sich herausgestellt hat, wer dieser rote Engel war. Viel zu viel Drama und Zeitreisen... Sorry, aber wenn einem nix mehr einfällt, macht man Zeitreisen. Mit dem Ende der zweiten Staffel hätte die Story für mich ruhen können, ohne dass es eine Vollkatastrophe hätte werden müssen.

Tja, dann kam der Sprung in die Zukunft, hurra...Nicht.

Mal wieder literweise Tränen geheult, viel zu viel Drama, viel zu wenig Wissenschaft und die Story geht weiter...

man darf es halt nicht mit den Original Star Trek Serien vergleichen da es ganz anders ist.

Eben! Dann soll man halt was Eigenes machen, aber sich nicht pseudomäßig an Star Trek anlehnen. Entweder das eine oder das andere, aber nicht so einen Mischmasch.

Ich schaue mir die Serie durchaus an, ist ja nicht alles daran negativ, aber über Durchschnitt kommt sie eben nicht hinaus. Die dritte Staffel habe ich noch nicht gesehen.

Ich verstehe auch nicht das sie modernste Technologie zeigen wollen, die Serie sich dann aber Zeitlich zwischen Enterprise und der Originalserie platziert.

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Sorry, wegen der Länge, aber ich glaube hier tobe ich mich hier mal aus und teile allen mal meine Meinung mit:

Ich bin selber schon sehr lange Star-Trek-Fan. Ich habe alle Serien komplett gesehen. Natürlich waren dabei Folgen und sogar ganze Staffeln die mir nicht gefallen haben. Ich glaube nicht dass man sich eine Serie ansehen und erwarten kann dass ALLES toll ist.

Aber Star-Trek war schon immer mehr eine Serie in der es um das Erkunden ging... damit fing alles an. Es ging um das entdecken neuer Bereiche und neuer Lebensformen... eben dort "wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist". DAS hat Star-Trek immer ausgemacht. Es war nie eine Action-Serie... es war auch nie Krieg... es hatte grundsätzlich immer einen positiven Unterton, selbst wenn auch mal schlimme oder deprimierende Dinge passierten, war doch klar, dass nicht alles sinnlos war und die Menschen (und andere Lebewesen) daran wachsen, daraus lernen und in Zukunft versuchen solche Dinge besser hin zu bekommen. Es ist im Prinzip der Wunsch wie man sich die Zukunft vorstellt: Eine Menschheit die es geschafft hat über bestimmte Dinge hinauszuwachsen und wo Macht und Geld nicht mehr wichtig sind sondern es das Bestreben des Enzelnen ist das Wissen zu vermehren.

Klar kann man jetzt behaupten dass das unrealistisch ist... aber hey, wenn ich Realität haben möchte, dann gehe ich einfach nach draußen! Ich meine, der Grund warum ich mir Filme ansehe ist doch nicht, dass ich dort exakt das selbe sehen will was ich tagtäglich erlebe, oder? Dann würde ich mir statt dessen Dokus ansehen und nicht Science Fiction.

Insofern bin ich (und ich erwähne jetzt hier nochmal dass dies meine persönliche Meinung ist und ich durchaus in der Lage bin andere Meinungen zu akzeptieren) der Meinung dass TOS und TNG und auch Voyager diesen Kurs beibehalten haben. Klar gibt es bei so vielen Folgen hier und da Widersprüche. Aber wenn man sich das mal ansieht dass z.B. bei TNG so gut wie jede Folge eine in sich abgeschlossene Handlung hatte und es nur hier und da eine Doppelfolge gab und parallel dazu auch immer noch ein zweiter Handlungsstrang existierte der sich mit dem Hauptstrang mehrfach kreuzte und der uns z.B. näher an einzelne Charaktere brachte und es schaffte diese farbiger darzustellen und kennenzulernen, dann ist das meines Erachtens schon ziemlich beeindruckend.

Das erste mal dass dies anders gemacht wurde ist nach meiner Meinung DS9. Dort wurde es plötzlich ziemlich politisch und auch religiös. Die ganze Geschichte mit den Bajoranern, deren Glaubenssystem und dem Wurmlochwesen wurde ziemlich weit ausgewalzt. Die Folgen ab dem das Dominon auftaucht gefallen mir dann gar nicht mehr so sehr... hier werden viele Handlungsbögen über etliche Folgen gespannt und man liest dauernd am Ende "... to be continued". Natürlich ist es einfacher EINE Handlung über 7 Folgen zu spannen als sich für jeder der Folgen eine neue Story auszudenken. Allerdings gab es auch hier Highlights vor allem die Interaktionen zwischen Odo und Quark waren toll! Ja, und dann das Ende von DS9... hier hatte man das Gefühl dass sämtlicher Fortschritt der über alle Folgen gemacht wurde am Ende mit einem Schlag zunichte gemacht wird. Ein viel unbefriedigenderes Ende einer Serie kann ich mir kaum vorstellen.

Nachdem dann jahrelang überhaupt nichts kam wurde dann Star Trek Discovery angekündigt. Ich war total begeistert weil man eben so lange aus dem Star Trek-Universum nichts mehr gehört hat. Dann habe ich die ersten Folgen gesehen und war nicht mehr so begeistert. Allerdings muss man fairerweise sagen dass auch TNG mit einigen ziemlich peinlichen Folgen angefangen hat (Deanna Troi die dauernd in irgendeiner Ecke liegt und "... ich spüre..." vor sich hin stammelt). Discovery macht jedoch, im Gegensatz zu den anderen Serien, nicht einmal den Versuch irgendwie in das Universum zu passen in das es gehören soll. Was zum Kuckuck ist denn bitte mit den Klingonen passiert? Wieso heult die Hauptdarstellerin dauernd? War sie nicht bei Vulkaniern aufgewachsen und sollte daher doch wenigstens die eine oder andere Zurückhaltung gelernt haben? Ich kann mich bis heute an die Namen der meisten Brückenmitglieder nicht erinnern... und das ist erstaunlich weil ich das bei praktisch allen der restlichen Serien kann. Und dann wählen sie auch noch für die halbe erste Staffel ein Thema aus das ich immer als das schlimmste bei den anderen Serien empfunden habe: Das Paralleluniversum! Ok, das Thema hat grundsätzlich Potential, aber mal ehrlich: Ein Universum das praktisch genauso ist wie unseres, aber nur dass alle bösen gut sind und alle guten böse? Wie peinlich ist denn sowas?! Das war schon bei TOS so ein "naja, ich drücke mal ein- zwei Augen zu und vielleicht auch noch ein Hühnerauge" und verbuche es unter "der Vollständigkeit halber gesehen". Ich habe über ein Jahr (!) gebraucht um die erste Staffel von Discovery anzusehen. Immer wenn ich dachte "los, schau mal weiter, viele sagen es wird besser" musste ich nach 5 Minuten wieder abschalten... "Fremdschämen" fällt mir dazu nur ein.

Ich habe dann die 3. Staffel von Discovery auch angesehen und kann tatsächlich sagen dass es besser wird. Aber das heißt nichts. Nur weil etwas besser wird ist es noch lange nicht gut. Aber zumindest versucht man in der 3. Staffel wieder etwas von der Idee, die Gene Roddenberry versucht hat mit Star Trek ins Leben zu rufen, in Discovery zu integrieren. Meiner Meinung nach hat Star Trek Picard erheblich mehr "Star Trek" in sich als alle drei Staffeln von Discovery zusammen. Ja, es ist mehr Geballer und Action darin zu sehen als wir von den alten Serien kennen... aber ich finde hat man sich wieder darauf besonnen wenigstens zu versuchen Konflikte zu vermeiden und Raumschlachten am besten NICHT durchzuführen und hier und da das richtige zu tun... auch wenn das bedeutete den einen oder anderen Befehl zu ignorieren... denn hirnlose Befehlsempfänger waren die Charaktere in Star Trek nie.

Ich bin nicht einer derjenigen die immer jammern "es ist nicht mehr so wie früher!"... ganz im Gegenteil ich mag neue Dinge und wenn man mal eine neue Richtung einschlägt... allerdings keine 180°-Wendung! Dann macht lieber eine ganz neue Serie in einem völlig anderen Universum.

Und noch ein kurzer Abstecher zu SF-Serien im allgemeinen: Offensichtlich haben in den letzten Jahren Serien einen großen Erfolg bei denen möglichst viel Leid und Elend zu sehen ist und bei denen jedes Problem das beseitigt wird zwei neue erzeugt die jede für sich schon schlimmer sind als das Ursprüngliche. Ich vermisse diesen grundsätzlichen positiven Unterton der die frühen Star Trek-Serien ausgemacht hat.

Was man sich gut ansehen kann ist nach meiner Meinung "The Orville"... es hat viel von Star Trek... und damit meine ich nicht die Uniformen. Ja, es ist viel alberner als Star Trek... aber das mag dem einen oder anderen gefallen. Auch wenn Star Trek viele humorvolle Elemente hatte so wirkte es doch hier und da etwas steif... das hat The Orville definitiv nicht! Mir hat es gut gefallen und ich würde es empfehlen.

So, jetzt habe ich mich mal ausgetobt.

Seht es mir bitte nach.

Meiner Meinung nach ist es das schlechteste Star Trek das ich kenne. Es gibt mehrere Folgen wo keinen Sinn ergeben und wo nur geweint wird. Wer hat sich sowas ausgedacht?? Die Crew tut was sie will und von Disziplin und Vernunft ist hier wohl kaum die Rede. Außerdem endet jede Folge mit einem cliff-hänger.

Das heulen nervt total und diese willkürlichen Beförderungen der Charaktere ebenfalls. Alle Charaktere haben in meinen Augen nur die Aufgabe sich von Burnham retten zu lassen, die baut ständig Mist, heult rum, dann rettet sie wieder alle und das wars.

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@Patrick368

Ich hoffe ich spoiler dich nicht.

Die haben die Böse Philippa in einem Zweiteiler mal eben versucht zu rehabilitieren, damit man vergisst das sie eine Psychopathin und Massenmörderin ist, damit sie eine eigene Serie bekommen kann. Alle heulen rum wegen der und als Saru geht interessiert das absolut niemanden.

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@Patrick368

Bei der Auflösung von der Ursache vom Brand hätte ich am liebsten meinen Kopf auf den Tisch geschlagen...

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@Patrick368

Ging es bei Star Trek nicht eigentlich immer um Moral und Erforschung? 😬

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@ChristineC

Im originalen Star Trek (Raumschiff Enterprise) gibt es Moral und Erforschung. Sie sind zwar nicht besonders beliebt weil sie nicht so realistische Effekte bieten aber es macht trotzdem spaß sie anzuschauen.

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