Wie findet ihr diese Charakteriesierung " Spagetthie für zwei"?

2 Antworten

Formalsprachlich:

In der Kurzgeschichte " Spagetthi für zwei", (Komma) geschrieben von Federica de Cesco, geht es um einen Jungen (kein Komma) namens Heinz. Dieser missdeutet die Situation in einem Restaurant mit einem anderen Jungen, Marcel.

Der fast 16-jährige Heinz isst nach der Schule in einem Selbstbedienungsrestaurant. Er holt sich eine Gemüsesuppe und setzt sich an einen Tisch, (Komma) der frei ist, (Komma) und bemerkt, (Komma) dass er einen Löffel vergessen hat. Er geht einen holen, will sich wieder an den Tisch mit seiner Suppe setzen und sieht, (Komma) dass ein dunkelhäutiger Junge auf seinem Platz sitzt und die Suppe isst. Heinz traut seinen Augen nicht und wird wütend. Er ist entsetzt, wie jemand so etwas tun kann. Dann kommt ihm der Gedanke, dass der Junge vielleicht obdachlos ist und seit Tagen hungert. Er möchte dem Jungen trotzdem am liebsten die Meinung geigen, bis ihm dann auffällt, (Komma) dass die Leute schon gucken. Er will nicht als Rassist dastehen und setzt sich dem Jungen gegenüber. Der Junge schaut ihn nur kurz an und isst weiter. Heinz nimmt seinen Löffel und und fängt an, (Komma) auch daraus [woraus? Das erschließt sich zwar, aber "woraus" bezieht sich auf nichts.] zu essen. Die beiden schauen sich ab und zu an, für Heinz eine sichtlich unangenehme Situation. Die Suppe ist leer, der dunkelhäutige Junge stellt sich für eine weitere Portion Essen an. Heinz weiß nicht, (Komma) wie er reagieren soll. Gehen oder sitzen bleiben? Er denkt sogar darüber nach, (Komma) ob der Junge verlangen könnte, (Komma) dass Heinz zahlt. Der Junge setzt sich zurück an den Tisch (kein Komma) mit einer großzügigen Portion Spagetthi, die er mit zwei Gabeln in die Mitte des Tisches stellte. Heinz fängt an zu essen - mit dem Gedanken, (Komma) dass sie dann quitt seien. Beide sind satt und lehnen sich zurück. Heinz ist verwundert über das Verhalten des Jungen und kann seine Blicke nicht deuten. Plötzlich sieht Heinz, (Komma) dass neben ihnen ein freier Tisch mit einer kalten Gemüsesuppe darauf steht. Ihm ist das sehr peinlich, (Komma) dennoch fangen beide an zu lachen. Der Junge verrät Heinz seinen Namen, Marcel, (Komma) und fragt, (Komma) ob sie sich am nächsten Tag wieder in diesem Restaurant sehen.

Heinz ist gerade in der Pubertät. Er will nach außen hin desinteressiert und cool wirken. Aber in einigen Textstellen ist deutlich erkennbar, (Komma) dass er recht unsicher ist und sich in seiner Haut nicht wohlfühlt.

Ich denke, (Komma) der Autor möchte mit dieser Geschichte zeigen, (Komma) dass man nicht direkt mit Vorurteilen an eine Situation herangehen und gegenüber anderen Menschen auftreten sollte, da es sein kann, (Komma) dass es nicht so ist, (Komma) wie es scheint. Ich finde, (Komma) dass die Geschichte ihre Aussageabsicht mit dieser Situation sehr gut wiederspiegelt uns sich, (Komma) gerade wenn man in einem ähnlichen Alter ist, gut in diese Situation hineinversetzen kann.

Inhaltlich:

  • Der erste Satz ist inhaltsleer. In der Kurzgeschichte geht es nicht um Heinz. In der Kurzgeschichte geht es aber auch nicht nur um eine Missdeutung einer Situation, sondern aus dieser folgernd um die fiktive Realität, die sich Heinz zusammenspinnt, und um das Schweigen, die diese fiktive Realität überhaupt entstehen lässt. Es geht also auch um eine Verschiebung von Realitäten und eine Verschiebung von Angemessenheiten. Heinz wirft dem Jungen ja vor, einfach gar nichts zu sagen, dabei ist er es ja, der sich einfach an einen fremden Tisch setzt und eine fremde Suppe löffelt - aus dem Teller des anderen, der gerade isst. Es wäre an ihm gewesen zu fragen, warum der andere eine fremde Suppe löffelt, da wäre das Missverständnis gleich aufgelöst worden.
  • Die Inhaltsangabe ist viel zu lang und zu wenig sachlich/distanziert. Eine Zusammenfassung dieser Geschichte könnte so aussehen: Der 15-jährige Heinz kauft sich mittags in einem Selbstbedienungsrestaurant eine Gemüsesuppe. Am Tisch bemerkt er, dass er das Besteck vergessen hat und verlässt den Tisch, um sich einen Löffel zu holen. Als er in den Essbereich zurückkehrt, sieht er an einem Tisch einen dunkelhäutigen Jungen sitzen, der Suppe isst. Da Heinz davon ausgeht, dass der Junge seine Suppe löffelt, bleibt er zunächst unschlüssig am Tisch stehen und setzt sich dann dem Jungen gegenüber. Dann beginnt er, auch aus dem Teller zu essen. Seine Gedanken schwanken währenddessen zwischen Wut, Ausländerfeindlichkeit, Mitleid, Neugier und Überheblichkeit. Nachdem die beiden Jungen schweigend die Gemüsesuppe aufgegessen haben, kauft der dunkelhäutige Junge eine Portion Spaghetti und bringt zwei Gabeln mit, begleitet von den ungläubigen bis empörten Gedanken des Protagonisten. Durch den Teller in der Mitte und die zweite Gabel aufgefordert, beginnt Heinz, mit dem anderen Jungen schweigend auch die Spaghetti zu essen, und wieder ziehen seine Gedanken Kreise, diesmal ratlose, wütende, unterstellende, aber auch beschämte. Als beide Jungen satt sind und sich stumm anschauen, fällt Heinz' Blick auch auf den Nebentisch, auf dem ein verwaister Teller kalter Suppe steht. Heinz erkennt, dass er den Tisch verwechselt hat, und die Situation ist ihm peinlich. Stammelnd bittet er um Entschuldigung, da beginnt der andere Junge zu lachen und Heinz fällt ein. Schließlich stellen sie sich einander vor und verabreden sich für den nächsten Tag zum Mittagessen.
  • Die Charakterisierung ist keine. Die besteht ja nur aus zwei Sätzen. Was verraten denn die Gedanken, die Heinz hat, über ihn? Geh da in die Tiefe!
  • Den Schluss finde ich unglücklich formuliert. "Ich denke, der Autor möchte mit dieser Geschichte zeigen, dass man nicht direkt mit Vorurteilen an eine Situation herangehen und gegenüber anderen Menschen auftreten sollte, da es sein kann, dass es nicht so ist, wie es scheint." Das bedeutete ja, dass Vorurteile sonst in Ordnung wären. Allerdings scheinen Vorurteile sich auch oft zu bestätigen, nämlich wenn es keine "Auflösung" der Situation gibt und weil der Mensch immer das findet, was er sucht - in diesem Fall die Bestätigung seiner Vorurteile. Meines Erachtens wird in der Geschichte dafür plädiert, sich in Situationen dem anderen mitzuteilen, in denen man sich unwohl, gestört, genervt, angegriffen fühlt, und dass Missverständnisse und Vorurteile Folge von Nichtkommunikation ist.

Aus meinen Anmerkungen ergibt sich, dass es sogar effektiver wäre, die Aufgabe noch einmal von vorn zu bearbeiten, als Deinen Text zu überarbeiten.

Ich finde das du den Inhalt zu sehr wiedergegeben hast.Du solltest darauf achten das du eigene Sätze bildest.Das Ende finde ich gut aber du könntest noch schreiben was man aus dem Inhalt für sein Leben mitnehmen kann also was der Autor damit sagen möchte.Das hast du zwar schon gut gemacht aber die Pubertät würde ich den letzten Sätzen nochmal als wichtigen Punkt auffassen.

Okay Danke. Muss ich Zeilen angeben?

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Ja Zeilenangaben gehören dazu

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Hast du gut um Unterricht aufgepasst 😊?

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Milena Moser, Der Ausflug, Kreatives Schreiben, Geschichte zu ende schreiben

Anfang der Greschichte als Anhang, hier meine Fortsetzung: Eine Träne kullerte an ihrer Wange herunter. Sie freute sich auf einen romantischen Tag, auf Zweisamkeit und keinen Sporttag. Sie war noch nie gut in Sport. Ihr Fahrrad benutzte sie nur, wenn sie den Bus verpasst hatte. Sie hatte das alles nur wegen Heinz gemacht, weil sie ihn liebte. Jetzt merkte man jedoch, dass 3 Wochen kennenlernen einfach zu wenig sind.Sie wusste nicht, dass er ein Rad-Freah war. Sie hatte noch nicht einmal einen Helm dabei, denn sie dachte an eine gemütliche Fahrt. Heinz ging zu ihr hin, weil er sah, dass sie traurig und einfach nur "baff" war. Er sagte tröstend: " Hey, tut mir leid. Ich dachte, du seist auch so eine Sportskanone wie ich. Ich liebe alles was mit Sport zu tun hat, aber dich, dich mag ich auch." Und Franziska lächelte, diesmal nicht vor Unbehagen oder Scham, sondern vor Freude. Sie tauschten Blicke und lächelten sich gegenseitig an. Dann fragte Heinz: " Hast du Lust mit an den See zu fahren? Dort gibt es eine tolle Eisdiele." Sie fuhr mit, in ihrem engen Minirock. Es war umständlich und unbequem, aber es ging. Es musste gehen, denn Heinz wollte schließlich mit ihr Eisessen gehen. Mit ihr und nur mit ihr. Nach einer halben Stunde waren sie am See angekommen. Sie machten erstmal eine kleine Verschnaufpause, zumindest Franziska. Sie war total außer Puste. ihre Kondition war an der Grenze angekommen. Sie nahm erstmal einen großen Schluck aus Heinz´ Wasserflasche. Die beiden beonachteten eine Zeit lang die Segelboote, die über den See fuhren und nutzten die ruhigen Minuten, um beim leisen Rauschen des Sees ihre Gedanken zu sammeln. Franziska war glücklich. Sie waren am See. Jetzt würden sie wahrscheinlich am Ufer sitzen und ihre nackten Füße ins Wasser halten und dabei über Gott und die Welt reden, Mückenstiche bekommen und danach Vanilleeis mit heißer Schokolade in der Eisdiele genießen. Doch dann sagte Heinz: " Komm, lass uns zur Eisdiele gehen." Und Franziskas Tagtraum endete abrupt. Sie folgte Heinz zur Eisdiele. Er suchte einen Platz im Schatten aus. Sie bestellte Vanilleeis mit heißer Schokolade und Heinz ein Glas Wasser mit Zitrone. " Ich mag kein Eis." , merkte er an und Franziska war leicht gefrustet, dass sie doch so wenig Gemeinsamkeiten hatten. Sie stellte sich ihre erste Liebe völlig anders vor. nach einiger Zeit näherte sich eine junge Frau. Sie war blond, hatte lange Haare und trug Radlerhosen. Sie sprach zu Heinz: "Hallo Heinz, wie gehts es dir? Wir haben uns ja eine halbe Ewigkeit nicht mehr gesehen!" Und Heinz rief: "Hallo Cindy, schön dich zu sehen." Und sie setzte sich ungefragt an den Tisch, auf den leeren Stuhl. Heinz stellte Franziska vor: "Das ist Franziska, eine Freundin." und Franziska war frustriert, dass er sie nur eine Freundin nannte, wobei Heinz sich dabei womöglich gar nichts gedacht hatte. Cindy und Heinz unterhielten sich die ganze Zeit über Dies und Das und beachteten Franziska fast gar nicht mehr. Fortsetzung unten--->

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