Wie finden Frauen eigentlich Männer, die Psychologie studieren?

14 Antworten

Männer, die Psychologie studiert haben, werden im Regelfall als 'Bedrohung' wahrgenommen. Ich habe selbst Bewerbungen geschrieben, in denen ich notiert hatte, dass ich auch Psychologie studiert habe. Ich dachte, dass z.B. eine gute Menschenkenntnis in vielen Arbeitsfeldern von Vorteil sein könnte. Doch leider habe ich dann immer einen ablehnenden Bescheid bekommen, bis mich ein Freund darauf aufmerksam machte, dass so ein Hinweis fast immer Ängste aktiviert. Fast jeder Mensch hat so seine 'düsteren Persönlichkeitsanteile'. Jeder möchte vorteilhafter erscheinen als er ist. Viele haben eine 'Leiche im Keller', von der natürlich niemand etwas mitbekommen soll. Und bei einem Psychologen haben diese Leute dann das Gefühl, dass er die 'Signale dieser Defizite' doch entschlüsseln kann - weil er das 'Lesen in einer Persönlichkeit' gelernt hat - was ja partiell auch tatsächlich zutrifft. -- Man kann damit bilanzieren: Ichstarke Menschen, mit gutem Selbstwertgefühl werden durch einen Psychologen als Partner eher stimuliert. Sie finden es spannend, was er über die Mitmenschen herausfindet, weil damit immer guter Gesprächstoff gegeben ist. Zudem können sie damit rechnen, dass er seine neurotischen Strukturen, die eine Partnerschaft immer sehr belasten können, etwas besser im Griff hat, wenn nicht sogar in einer Therapie bearbeit hat. Zumindest können sie auf seine Sensibilität bauen und brauchen nicht zu befürchten, dass er ein emotionell grob geschnitzter Klotz ist. --- Frauen, die einen harten Hund suchen, weil ihr Vater auch ein solcher war, werden den Psychologen eher verachten, zumindest aber ablehnen. Und schließlich werden Frauen, die in mystischen Ideen leben, die esoterische Lebensgewohnheiten pflegen, die 'aus der Mitte' , 'aus dem Bauch' leben und eine rational strukturierte Grundhaltung als karg und 'ohne Tiefendimension' deklarieren, mit einem studierten Psychologen ebenfalls nichts anfangen können. Und natürlich werden die Frauen, die ich eingangs miterwähnt habe, welche die geheimen Seiten ihrer Persönlichkeit verborgen halten wollen, den Psychologen als Bedrohung erleben und ihn folglich ebenfalls meiden.

Leider gibt es nur Vermutungen, aber keine Statistiken darüber, wie viele Menschen Psychologie studieren, weil sie eigene (oft versteckte) Probleme (aus der Kindheit) aufarbeiten möchten. Genau so wenig, wie es Statistiken darüber gibt, wie viele Lehrer Lehrer werden, weil sie es besser als ihre Eltern machen wollen und im Lehrerberuf eine Möglichkeit sehen, eigene Erziehungsaspekte zu realisieren.

Jedenfalls würde ich (wenn ich vor der Frage einer "persönlichen Beziehung" stehen würde) mir eine Psychologie studierende Person genauer anschauen als z.B. einen Bäcker oder einen Banker. Denn in einem gemeinsamen Leben würde ein Psychologe (bzw. eine Psychologin) mein Gefühlsleben (und damit mein Innenleben und mein Gleichgewicht) mehr beieinflussen als ein Bäcker oder Banker. Ich würde mir also erstmal nicht überlegen, ist das jetzt ein Macho oder ein Weichei (sind ohnehin Klischees), sondern mich lange mit ihm unterhalten und mir Gedanken über einen in jedem Fall interessanten Menschen machen. Auch als Psychologe kann er sich später als Weichei oder Macho entpuppen; er kann aber auch einfühlsam, verständnisvoll, prinzipientreu, kompromissbereit, ruppig, zärtlich - und manchmal alles zusammen sein. Das aber stellt sich nicht auf den "ersten Blick" und nicht bei der Nennung des Berufes heraus, sondern erst nach langem Kennenlernen. Nicht nur bei Psychologen!

Weder noch.

Ich mache es ncht an einem Beruf fest, ob derjenige ein "Weichei" oder ein "Macho" ist.

Sondern daran, was für ein Charakter er hat und wie es sich verhält.

Wenn ich eine Frau wäre die selbstbewußt ist fände ich das okay oder vielleicht sogar gut auch wenn ich dann selber wahrscheinlich nicht unbedingt auf einen Psychologen im Haus angewiesen wäre, aber hey schaden kann es ja nie.

Wenn ich andererseits eine Frau mit psychischen Problemen wäre die auf einen Psychologen angewiesen wäre dann fände ich das gar nicht gut, denn ich würde mir wahrscheinlich nicht eingestehen wollen das ich Hilfe von einem Psychologen bräuchte und würde ihm daher aus dem Weg gehen wollen - auch würde der Mann MIR sowiso aus dem Weg gehen denn als Psychologe wäre er schlau genug zu wissen was mir fehlt und das es eine verdammt schlechte Idee wäre sich auf eine romantische Beziehung mit mir einzulassen - selbst WENN er es täte würde er mich höchstwahrscheinlich immer nur als eine Patientin oder zumindest als eine Kranke betrachten und nie als seine Frau.

Psychologie wird in verschiedene Berufen benötigt.Als Lehrer,als Arzt,als Therapeut und noch so einige.Ein Studium ist immer gut und verlangt grösste Hochachtung.Wer so denkt,Macho oder Weichei,hat in der Schule sicherlich nichts gelernt.Und zählt mit Sicherheit nicht zu den intelligentesten,um es vorsichtig auszudrücken.

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