Werden Überschriften/Namen in Satzform grammatikalisch angepasst?

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4 Antworten

Hallo Interskeptor!

Ich würde da zwischen zwei Dingen unterscheiden: Handelt es sich um einen feststehenden Titel im Sinn eines Namens wie z.B. der Buchtitel "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand", wirst Du ihn immer wörtlich, ohne Deklination benutzen.

In Deinem Fall aber, wo es sich ja um eine Beschreibung handelt, sollte man deklinieren.

Gruß Friedemann

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Es muss schon in den Satzbau passen, also nimm den Genitiv. Wenn du das nicht machen möchtest, dann setz den gesamten in Anführungszeichen.

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Kommentar von Interskeptor
25.10.2016, 15:05

@ CharaKardia: Danke! D.h. wenn ich *mit* Anführungszeichen schreiben würde, ist es deiner Meinung nach auch richtig?

so:
Bei unsachgemäßer
Verwendung des "Werkzeug zur Entfernung von Nägeln®" kann BAUMARKT nicht haftbar gemacht werden.

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... ups, ich war schon wieder ausgeloggt ... Kommentar unten. ;-)


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Kommentar von Interskeptor
04.11.2016, 11:09

Ich danke euch!

…für mögliche Nachleser:
… letztlich hatten wir uns schlicht entscheiden müssen: wir haben die grammatikalische Form angepasst, *obwohl* es der feststehende Titel war. Mein Beispiel war zu trivial und schlecht gewählt…
… im Beispiel von Friedemann wäre das dann etwa so wie:

Die Veranstaltung wurde durchgeführt von einer Gruppe Hundertjähriger, die aus dem Fenster stiegen und verschwanden.

Wenn ich hier nicht weiß, dass es sich um einen angepassten Buchtitel handelt, bin ich verloren. Aber im Layout des Endproduktes waren weder Anführungszeichen noch Kursivsetzung vorgesehen …

Manchmal isses dann eben halt so … :-)

Danke nochmals und Gruß,
I.

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Sicher, es muss grammatikalisch richtig aufgegriffen werden, z.B. "des Werkzeugs".

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