Wer hat "Gott" erfunden?

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9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
  1. Niemand hat Gott erfunden, sondern dass Er existiert kommt aus der Einsicht, dass weder das Universum, noch das Leben ohne äußerer Ursache entstehen konnte.

  2. Selbst Evolutionisten stellen die Existenz Gottes nicht in Frage. Sie sehen ein Zusammenwirken von Schöpfung und Entwicklung. Stephen Jay Gould, Atheist, hat das darwinistische Evolutionsmodell so verstanden, dass es sowohl mit Atheismus als auch mit religiöser Überzeugung vereinbar ist.

  3. Und Ernst Mayr, Begründer der Synthese von Evolutionstheorie und Genetik und Theodosius Dobzhansky hat geschrieben: "Es ist falsch, wenn man Schöpfung und Evolution als sich gegenseitig ausschließende Alternativen versteht." Weiteres sagte er: "ICH BIN KREATIONIST und EVOLUTIONIST. Die Evolution ist die Methode Gottes, oder der Natur, zur Schöpfung."

  4. Extreme Position szientistisch-naturalistischer Fundamentalisten.

Dazu gehören Richard Dawkins oder Ulrich Kutschera, die soweit gehen, dass sie letztlich einen religionsfeindlichen Fundamentalismus vertreten, der selbst Züge eines DOGMATISCH FIXIERTEN und UNREFLEKTIERTEN GLAUBENS hat.

Sie treten aggressiv auf mit dem Anspruch, man müsse Atheist sein, wenn man die Evolution und die Biologie ernst nehmen.

  1. Dawkins jüngstes Buch "Der Gotteswahn" (2007) dokumentiert nun vollends, dass sein Autor "eine Verwandlung durchgemacht" hat von einem leidenschaftlich um Objektivität bemühten Wissenschaftlers zu einem "antireligiösen Propagandisten, der die Fakten außer Acht läßt."

"Der Gotteswahn" ist eine eifernde Generalattacke gegen alle Religionen, speziell gegen Bibel und christlichen Glauben, die er geschickt mit Tatsachenverdrehungen und z.T. aberwitzigen Falschdarstellungen arbeitet, was bei einem Zielpublikum, das wenig über Religion weiß, durchaus funktioniert.

Für sein Ziel ist er bereit, die Standards wissenschaftlicher Sorgfalt über Bord zu werfen.

  1. Viele Darwinisten haben sich bereits von Dawkins distanziert. McGrath bemerkt dazu: "Einer der größten Schäden, die Dawkins der Naturwissenschaft zugefügt hat, besteht darin, sie als schonungslos und unerbitterlich atheistisch hinzustellen. Das ist völlig falsch."

Weiteres fügt er hinzu: "Vielleicht ist es an der Zeit, dass die gesamte Fachwelt gegen den Missbrauch ihrer Ideen im Dienste eines "atheistischen Fundamentalismus" protestiert." (Evolution und Schöpfung in neuer Sicht, Hans Kessler, p. 30

  1. NEODARWINISTEN wie Dawkins und Kutschera behaupten mit einer ÜBERHEBLICHEN SICHERHEIT einen Atheismus, der sich aus EMPIRISCH-NATURWISSENSCHFTLICHER FORSCHUNG ebenso wenig ergibt wie die spiegelbildlich umgekehrte Sicherheit der ID (Intelligentes Design)-Vertreter.

  2. Resümee: Die Existenz oder nicht Existenz Gottes ist weder wissenschaftlich beweisbar noch nicht beweisbar. Es ist auch nicht ihre Aufgabe Beweise oder Gegenbeweise zu erbringen. Sie kann das auch nicht.

Die Gottesfrage bleibt eine Glaubensfrage und soll deshalb nicht mit pseudowissenschaftlichen Aussagen weder bewiesen noch nicht bewiesen werden.

Der Ursprung allen Lebens bleibt deshalb offen und bleibt eine Glaubensfrage.

@evangelista, genau, was du jetzt hier allen anderen vorwirfst,verbreitest du mit einer, meisst zitierten, inbrunst, weshalb ich einfach angst vor allen regiliösen fundamentalisten habe.Einzig und allein dein letzter satz in diesem deinem opus hier kann ich gutheissen! Natürlich wäre diese erde (nicht welt), wenn es NUR atheisten gäbe, nicht besser, oder auch nur im ansatz anders!Da gibts noch viel zu disskutiern, aber bitte friedlich!

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@ sollipsist,letzte bemerkung: vor dieser hatte ich heute von dem forscher gelesen.(zufall gibts nicht) nicht uninteressant dein kompromiß. hab heute lange drüber nachgedacht nach meiner antwort.war mit meiner antwort nicht ganz zufrieden (obwohl ich sie richtig fand).hab son hang,so umfassend wie möglich und perfekt ebenso zu antworten.und ich fand durch strenge logik die lösung.nur leider hatte ich viel sozial-arbeit zu tun (mache ich als selbstgestellte aufgabe: helfen ist meine hauptaufgabe: mir und meiner umwelt).deshalb bin ich geschlaucht und kann mich nicht mehr erinnern.geht mir oft so.geniale ergebnisse.ne stunde später sind sie weg. das ist mir aber dann egal.ist halt so gelaufen.ist dann halt ok so.hauptsache: du WEIST bescheid und akzeptierst das.wenn mir wieder was einfällt,schreib ich dir nochmal. was wichtig war,geht sowieso nicht verloren. dein kompromiß ist ja schon eine folge eines austausches,der stattfand,ohne daß geschrieben wurde (ich fand die lösung gegen 11h30) die logik mancher deiner kommentare gefällt mir. du bist ERNSTHAFT um lösungen bemüht,hinterfragst. machs gut c p.s. dein pseudonym spricht ja auch bände...mußte schmunzeln,als ich ihn das erste mal sah

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