Welches Mountainbike ist ideal für einen Alpencross, Hardtail oder Fully?

7 Antworten

srami und BikeMagazin haben das schon sehr treffend formuliert :-)

Meine beste Freundin ist über die Alpen gefahren, hat extra dafür nach einem Fully mit mind. 120mm FW (ist schon ein paar Jahre her) Ausschau gehalten und meinte nach der Rückkehr:

"Entweder man musste das Rad tragen, wozu ich gar keinen FW brauchte, oder die Strecke war so gut, dass man sie mit einem HT hätte fahren können".

Und sie hat jemanden getroffen, der eine Fixie fuhr.

Es kommt eben sehr stark auf die Route und das persönliche Können an; pauchal kann man da wenig Rat geben.

Wichtig ist eine vollständige Ausstattung, u.a. Karte(n) bzw. Navi (Akkulaufzeit ausreichend?), Werkzeug, wichtige Ersatzteile, passende Kleidung und Rucksack, Kondition und Sitzfleisch.

srami hat Recht. So vielfältig die Routen über die Alpen sind, so unterschiedlich sind auch die Bikes, mit denen diese befahren werden. Wichtig: Robustheit und Sorglos-Parts sind wichtiger als Leichtbau. D.h. stark dimensionierte Bremsen, robuste und - wichtig - gleichmäßig eingespeichte Laufräder sowie griffige Reifen sollten Pflicht sein.

Klar, Rennfahrer jagen mit ultra-leichten Carbonrennern bei der alljährlichen BIKE Transalp über die Alpen. Aber für die meisten gilt: ein vollgeferdetes Bike ist das vielseitigere: mehr Traktion beim Anstieg und mehr Komfort/Sicherheit bergab.

Tipps zum Transalp-Tuning und Rat von erfahrenen Alpenguides gibt's bei BIKE online: http://www.bike-magazin.de/test_technik/bike_wissen/mit-transalp-tuning-gehts-leichter/a2466.html

Naja, das kann man so pauschal nicht sagen. Es kommt darauf an, auf welchen Wegen du fährst, d.h. wenn du viele Trails und Wanderwege fahren willst, nimm ein Fully mit 150 Federweg vorne und hinten (Fox macht meiner Meinung nach die Besten Federungen). Wenn du hingegen eher asphaltierte Wege und Schotterwege fährst, ist ein Hardtail mit 100 Federweg am besten! 

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