Welches Fahrrad könnt ihr für lange strecken empfehlen ca.30km am Tag?

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Der Preis spielt eigentlich keine Rolle. Wichtig sind die Naben (RM-60, XT), schmale Reifen (je nach Gewicht 28 o. 32 mm)Nabendynamo (DH-3N72 rollt besser). Das rollt leichter und dann sind die 30 KM nicht so schwer. Geh mit diesen Prämissen zu einem Fahrradhändler und schau dich um. Es wird schwer werden, weil sie dir billigeren Schrott andrehen möchten. Standhaft bleiben.

Jop, kann man so unterschreiben :)

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Ich hab mir ein Fitnessbike gekauft. Ist wie ein Rennrad aufgebaut, hat aber einen geraden Lenker. Wiegt 11 Kg und mit 24 Gängen erreichst du 30 Km/h im Schnitt. Hab dafür gerade mal 500 Euro hingelegt und hat nach 4 Jahren knapp 25.000 Km hinter sich. Wichtig ist, dass du das Bike pflegst. Häufig die Schaltung und Lager reinigen. Das müsstest du auch bei einem 1500 Euro Fahrrad machen. Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß damit, denn ein gutes Bike kann richtig funny sein.

Bevor man sich fragt, wie viel muss ich für ein gutes Rad ausgeben, sollte man sich erst fragen und überlegen, wofür brauche ich das Rad - oder, was will ich damit machen. OK, zu sagen ich fahre jeden Tag 30km ist schon mal ein Anfang. Das heißt, das da auf jeden Fall schon mal eine Fahrleistung im Jahr zusammen kommt, die etwas an Materialqualität braucht.

Aber welche Beschaffenheit haben die Strecken die man fährt ? Ist es nur die tägliche Tour durch die Stadt zur Arbeit? Will man das Rad z.B. am W-Ende auch als Freizeitgerät für längere Touren nutzen ? Will man mal durch den Wald düsen, oder über den ein oder anderen Schotterweg ? Will man auf der Straße Tempo machen und Km sammeln ? Will man im Morast auf eine Berg und Talfahrt gehen ?

Ich gehe jetzt aber mal davon aus, das du mehr ein Rad ‘‘nur‘‘ für den täglichen Weg zur Arbeit brauchst. Also vorwiegend in der Stadt und somit auf der Straße unterwegs bist…

Für Fahrten fast nur in der Stadt sollte man auf ein Citybike zurückgreifen. Die sind komplett ausgestattet (Licht, Reflektoren e.t.c., Schutzbleche, Gepäckträger) Hier kann man gut seinen Aktenkoffer unterbringen, es lassen sich wunderbar Taschen befestigen und auch Einkäufe lassen sich sehr gut mit diesem Rad erledigen. Fast immer haben diese Räder eine 3 – 9 Gang Narbenschaltung, die besonders wenig Wartung braucht und die gute alte Rücktrittbremse an Bord. Der fast immer gebogene und relativ hoch angebrachte Lenker verspricht eine aufrechte Sitzposition.

Die zweite Variante wäre das Trekkingrad. Diese Räder sind auch immer komplett ausgestattet (Licht, Reflektoren e.t.c., Schutzbleche, Gepäckträger) und bieten somit die selben Möglichkeiten wie das Citybike. Allerdings sind diese Räder auch für längere Touren – auch mal auf unbefestigten Wegen (Feldwege) ausgestattet. Die Reifen haben ein etwas stärkeres Profil als das der Cityräder, sind aber noch nicht so breit wie die von Mountainbikes. Es gibt auch welche mit Nabenschaltung, allerdings haben Trekkingräder in der Regel eine Kettenschaltung (bis 27 Gang). Damit lassen sich auch größere Steigungen bewältigen. Der Länger ist bei den meisten grade (wie beim Mountainbike). Je nach Modell sitzt man hier schon etwas gebückter (Windschnittiger).

Bei beiden Typen sollte man schon so ab 300-350 EURO anlegen. In wie weit man dann natürlich mit dem Preis nach oben geht hängt dann natürlich auch ganz strakt von den Komponenten ab, die verbaut wurden. Marke/Modell von Schaltung, Bremsen, Federgabel, Felgen….und,und,und…

Wie lang dann ein Fahrrad hält, hängt natürlich auch ganz stark mit der Pflege und Wartung ab!!! Eine Auto muss auch mal zum TÜV  Und so sollte man sein Rad auch regelmäßig Warten oder Warten lassen. Oft vernachlässigt nach 1500-3000 (ca.) sollte man bei Kettenschaltungen die Ketten wechseln. Wird eine Kette zu lange gefahren, beschädigt das die Zahnkränze! Auch sollte man regelmäßiges Ölen nicht vergessen. Nach einer Regenfahrt das Rad grob trockenwaschen kann auch nicht schaden. Fährt man oft im Regen oder wird das Rad oft nass, setzt sich das Wasser überall fest und irgendwann beginnt auch das BESTE Material zu rosten. Räder die natürlich bei Tag und Nacht, Wind und wetter Draußen stehen, verschleißen auch etwas schneller. Wenn es also nicht gebraucht wird, dann freut sich auch das beste Rad über einen trocken Platz zB im Keller.

Ich mache ca 20km am Tag in der Stadt mit einem 50 Euro Gebrauchtrad. Das hält so ein Jahr und dann müssen neue Teile ran. Das Rad was ich jetzt habe ist ein Hardtail MTB mit Rennradübersetzung. Das ist meine Lieblingsanordnung. Reifen, Kette, Zahnräder, Lager, Bremsen etc nichts hält ewig, schon gar nicht wenn man mehr Kraft als Geschwindigkeit hat und wie ein Berserker fährt. Dies gilt aber auch für ein neues Fahrrad. Einen Nabendynamo würde ich mir auf jeden Fall gönnen sowie gute Bremsen, gerade wenn man auf Radwege gezwungen wird. Ich bin mit meinen gebrauchten Rädern sehr zufrieden, auch wenn die schon 20 Jahre alt sind. Pflege muß halt sein, da geht nix dran vorbei.

Wie gesagt: Jeder muss sich erst mal fragen, was will ich mit dem Rad machen? Und für reine Stadtfahrten (bzw. generell für Menschen die das Rad als - ich sag jetzt mal kostngünstiges Fortbewegunsmittel sehen) und weniger als Sport- und Freizeitgerät, sind Gebrauchträder natürlich eine super Alternative. Wie jetzt im Beispiel - 50 EURO für ein Gebrauchtrad! Und selbst wenn es dann nur ein Jahr macht. Für 50 EURO fährt man kein ganzes Jahr mit dem Auto jeden Tag die 20km in die Stadt. Und eine Jahrskarte für den Bus dürfte auch etwas mehr kosten.

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Ich fahre durchschnittlich 150 km in der Woche (auch mit Aktenkoffer, Einkauf etc) auf einem 28 Jahre alten Hercules Alassio. Bevor Du für Deine 30 km am ein super teures Rad brauchst denk wo Du es an beiden Enden abstellen wirst (denn es wird gern und schnell geklaut.

Hercules - (Sport, Fahrrad, Radsport)

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