Welche Art von Modell sollte man als Fair-Isle-Anfänger am besten stricken?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Fair-Isle-Technik finde ich auch sehr spannend, allerdings muss man tatsächlich ein bisschen üben, um mit der richtigen Fadenspannung zu stricken und die Maschen nicht zu fest zusammen zu ziehen oder zu locker zu lassen und sich dann in der Fäden der Rückseite zu verhängen.

Mein Vorschlag wäre, mit einem Beutel/einer Beuteltasche zu beginnen, weil es da nicht so auf die Passform ankommt und du eine vielleicht nicht so ordentliche Rückseite leicht mit einem eingenähten Futter verdecken kannst. Da solltest aus einem Musterbuch ein schönes Muster heraussuchen und dem Rapport entsprechend (entsprechend der gewünschten Beutelgröße vervielfältigen!) deine Maschen aufnehmen. Dann kannst du den Beutel einfach rechts rundstricken bis zu gewünschten Höhe, dann einfarbig noch zwei Reihen stricken, eine weitere Reihe in einem einfachen Lochmuster (für die Verschlusskordel), nochmal zwei Reihen einfarbig rechts und dann abketten.

Für den Boden deines Beutels strickst du nun aus der unteren Kante des Gestricks mit einem Nadelspiel nochmal deine Anfangszahl Maschen heraus. Nun nimmst du in jeder der rundgestrickten Reihen ab und zwar etwa jede fünfte Masche. Da musst du ein bisschen probieren, denn das hängt von der verwendeten Wolle und der gewünschten Rundung des Bodens ab, aber es ist auch nicht kritisch. Der Beutel wird auf jeden Fall klasse aussehen und dir für dein Strickzeug gute Dienste leisten.

Zum Schluss must du noch eine kleine Kordel mit der Strickliesel anfertigen und durch die obere Luftmaschenkante ziehen.

Viel Spaß dabei!

Da es mit mehreren Farben gestrickt wird, solltest du wirklich mit etwas einfachem wie zum Beispiel einen Schal anfangen.

Viel Spaß!

Beim FAir-Isle-Stricken ist ein Schal leider nicht wirklich einfach, da ja alle Farben, die in der Hinreihe benutzt wurden, auch in der Rückreihe mitgeführt werden müssen. Das bedeutet, dass du sowohl die rechts gestrickte Hinreihe als auch die links gestrickte Rückreihe mustern musst, was ich persönlich ziemlich schwierig weil unübersichtlich finde. Das geht wohl den meisten Strickerinnen so, denn die klassische Fair-Isle-Technik verwendet häufig sogenannte Steeks, d.h. es wird alles, soweit möglich, rundgestrickt mit Extramaschen, die nachher aufgeschnitten und vernäht werden.

Wenn du also einen Schal in Fair-Isle-Technik stricken willst, dann am besten als Schlauch, also rundgestrickt. Das hat auch den Vorteil, dass du die Spannfäden der Rückseiten nicht mehr siehst.

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am besten eine probe stricken, so mach ich das imer bei sachen die ich das 1 x mache.