Was versteht man unter einem monopolistischen Preisspielraum?

4 Antworten

Gehen wir -wie üblich- von einem Angebotsmonopol aus (ein Anbieter, viele Nachfrager). Nach der Theorie hat nur in einem Monopol der Anbieter einen Preisspielraum, um den maximalen oder anderen Gewinn zu erzielen. Bei vollkommener Konkurrenz würde ein Bieter nichts verkaufen, wenn er den Preis anhebt -alle Nachrage würden zur Konkurrenz abwandern- Verringert er den Preis, zieht er die ganze Nachfrage auf sich und wird sofort leer verkauft, aber nach der Theorie zu einem Preis, der seine Kosten nicht deckt. Also macht er Verlust und ist pleite. Folglich hat in der Theorie nur der Monopolist einen Preisspielraum

Ergänzung: bei einem monopolistischem Preisspielraum ist der preis immer höher als die Menge.

Quatsch. Menge ist eine Einheit. Preis eine Andere. Beide können nur eine Abhängigkeit als Funktion haben.

0
@fettiz

nicht ganz richtig, fettiz!... In der üblichen Vorstellung von Monopolen handelt es sich um Angebots- oder Anbietermonopole, d.h. auf dem Markt steht einer regulären Nachfrage nur ein Anbieter gegenüber. Es existiert in diesem Sinne also keine Angbotsfunktion, sie wird durch die individuelle Angebotsfunktion des Monopols ersetzt. Das Monopol ist dadurch in der Lage, die Preis-Mengen-Kombination auf dem Markt so zu bestimmen, daß sie dem Gewinnmaximum des Monopols entspricht.

0

Ich würde sagen, der monopolistische Preisspielraum liegt zwischen optimalen Preis und Kriminalität.

Das wäre der Fall für ein Monopol. Der monopolistische Preisspielraum besagt aber was anderes.

0

Was möchtest Du wissen?