Was tun, wenn man am Vormittag so gar nicht in die Gänge kommt?

6 Antworten

Mir geht es auch so. Ich bin eher ein Spätmensch. Alle Tricks haben nicht wirklich geholfen. Inzwischen hab ich meinen Tagesablauf an meinen Körper angepasst. Ich stehe zwischen 10 und 11 auf, frühstücke in Ruhe und bin ab Mittag in der Lage zu denken und zu arbeiten. Was mich aber auch um 8 Uhr auf die Beine bringen kann ist Adrenalin - da bin ich in NullKommaNix hellwach, z.B. wenn früh ein Kunde anruft.
Gibts Adrenalin eigentlich auch als Tabletten? ;)

Leider nicht. Aber Du kannst ja mal Deine Nebennierenrinde an die Steckdosenleiste anschließen. Vielleicht kurbelt das ja die Produktion an. ;-)

0

Hallo Kai AUS BERLIN,
das mit dem Kunden in der Früh um acht klappt leider nicht so...! Das wird dann immer eher peinlich, weil ich absolut verschlafen klinge! ;-)
Aber die Idee mit dem Adrenalin ist gar nicht schlecht, allerdings müsste sich ein Weg finden lassen, wie man die Produktion künstlich provozieren kann.
Dummerweise traue ich mir nicht zu, in der Früh im Bungee-Sprung aus dem Schlafzimmerfenster zu hechten, da ich nicht für die Richtigkeit der Reihenfolge meiner Tätigkeiten garantieren kann.
Wie war das: erst springen, dann Fenster auf, dann festknoten...?
Mit freundlichen, aber noch immer transusigen Grüßen
Larmid

0

Ich hatte bis vor etwa 5 Jahren ein ähnliches Problem,
ich habe trotz Wecker verschlafen,
habe meine Augen erst in der Firma halbwegs aufbekommen.
Zusätzlich bin ich am Abend so um 22 bis 23 Uhr immer wieder eingeschlafen,
auch in der Disco, oder in einem Restaurant, auf einer Tanzveranstaltung, bei Freunden , ...
Ich habe meinen Schlafplatz optimiert:
Neues Energieschlafsystem, Stromfreischaltung im Schlafzimmer, Luftfilterung und Energetisierung, ...
Jetzt bin ich meist sofort putzmunter, wenn ich aufstehe.
Die Abendmüdigkeit ist auch weg, das haben meine Freunde schneller bemerkt als ich selber.
(an Gutes gewöhnt man sich schnell)
Nur wenn ich am Vortag länger fort bin (Alkohol, viel zu wenig Schlaf - 3 bis 4 Stunden)
bin ich am Morgen nicht so gut drauf, (ist aber auch logisch)
aber meist doch noch viel besser als vor der Optimierung.
LG Josef

Mein Rezept dagegen ist, morgens früh nach dem Zähneputzen erstmal 20 km "full power" mit dem Rad zu fahren.

Danach unter die Dusche und zum Frühstück - der "Schub" hält meist den ganzen Tag an.

Hallo demosthenes,
da schneidest du einen wirklich interessanten Aspekt an. (Sagt man so? Entschuldige, aber mein Formulierzentrum wacht immer als letztes auf!)
Ich war in meinen jungen Jahren Leistungssportler, lang, lang ist´s her! Jetzt mag es freilich sein, dass ich seinerzeit wegen meiner Jugend der Fleisch gewordene Elan war oder wegen des Sports.
Seit nunmehr 15 Jahren verfolge ich meine schleichende Mutation zum übergewichtigen Schreibtischtäter. Mir stellt sich die Frage, ob Sport - noch zudem in der Früh - der Katalysator für die Tagesenergie werden kann oder ob er mir schon in aller Herrgottsfrüh die Reserven für den Tag raubt.
Gilt es nur, für die erste Zeit den Schweinehund zu überwinden und man profitiert vom Sport mehr, als dass er Kraft und auch Zeit kostet? Lässt sich das auch medizinisch erklären (Stichwort: Adrenalin, Hormone oder so...)?
Mit freundlichen, koffein- und vitamingeschwängerten (hilft auch nix) Grüßen
Larmid

0
@Larmid

Gerade, wenn Du in jungen Jahren Leistungssport betrieben hast, dann ist die Chance gross, dass Du eher einen niedrigen Blutdruck und einen langsamen Puls hast und genau das macht das "in-Gang-kommen" morgens eher schwer.

Hier lohnt es sich eindeutig, den morgendlichen Schweinehund zu überwinden, auch wenn es sicher etwas Zeit und anfangs auch etwas Kraft kostet - das legt sich sehr schnell.

Wenn Du erst einmal in Gang bist, dann produziert Dein Körper Serotonin, das sogenannte Glückshormon, das aber nicht nur für angenehme Gefühle sorgt, sondern im Körper an ganz unterschiedlichen Prozessen beteiligt ist:

Es überträgt Hirnsignale, regt die Verdauung an und ist u.A. an der Steuerung des Blutdrucks im Herz-Kreislauf-System beteiligt.

0

Auch ich kenne das Problem... Ich habs mit Kaffee versucht, das ging ganz gut, allerdings hat es mir dann noch mehr Schwierigkeiten bereitet, abends früh genug ins Bett zu gehen...

Das hab ich dann wieder gelassen und akzeptier es einfach, dass ich morgens ne Trantüte bin und verlege wichtige Arbeit, vor Allem, wenns was mit Kreativität zu tun hat, in den Nachmittags- oder gar Abendbereich...

Dein Problem kenne ich nur allzugut. Mir geht es auch so.
Mittlerweile glaube ich man kann das eigentlich nicht ändern. Es gibt Morgenmenschen und es gibt Nachtmenschen - wir gehören wohl zu Letzteren. Ein wenig in den Griff bekommt man es nur mit viel, viel Disziplin.

Was möchtest Du wissen?