Was spricht gegen NGO's (Non-Governmental-Organisations)? Argumente gesucht :)

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
  • Fehlende Kontrolle & fehlende (bzw. sehr aufwändige) Koordination verschiedener NGO mit gleichen oder ähnlichen Zielen
  • brachialer Lobbyismus (= große NGO) & geringe Reichweite (= sehr kleine NGO)
  • konstantes Dominanzbedürfnis in Bündnissen (auch mit Nicht-NGO)
  • Häufig nicht-demokratische oder nur schein-demokratische Strukturen (beispielsweise "Vererbung" von Macht innerhalb dominanter Familien)
  • im Regelfall hoher Verwaltungs- und Vermarktungsaufwand und entsprechend hohe Kosten
  • unter Umständen Geldwäsche und ähnliche (schwer kontrollierbare) Ziele
  • Intransparenz
  • "Planlose und nicht abrechenbare Etats", insbesondere wenn sie mit Steuergeldern subventioniert werden. (Subventionen werden oft als Gesamthaushalt ausgeschüttet. Was die NGO dann innerhalb ihrer "Vereinsziele" damit genau anstellt, ist ihr überlassen. s. a. Verwaltungs- und Marketing-Kosten)

Hallo,

zu den von Unsinkable2 genannten Argumente hier noch eines:

NGO's geben sich immer den Anschein dass sie nicht profitorientiert sind. Das spart Steuern und lässt die Spendenquellen sprudeln. Es gibt aber keine Kontrolle was und wie viel die Mitarbeiter dieser Organisationen verdienen (direkt als Gehalt oder indirekt über Dienstauto, -wohnung etc.). Es muss nicht überall so sein, aber ich habe das mal bei ein paar solcher Orgs nachgerechnet und bin auf Benefits gekommen die weit über dem lagen, was sonst branchenüblich gezahlt wird.

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