Was spricht "für" und was "gegen" die Anschaffung eines Brotbackautomaten?

11 Antworten

Hallo,

ich hatte auch mal einen Brotbackautomaten und nicht jede Brotsorte, die man backen möchte, gelingt darin. Vollkornbrot z.B. wurde immer sehr klitschig oder war nur halb gebacken.

Aus dieser Erfahrung backe ich mein Brot seit Jahren wieder selbst im Backofen und ich nehme keine Fertigmischung aus dem Handel.

Es gibt viele gute Bücher zum Thema Brotbacken. Dort kann man sich Tipps holen oder einfach mal im Internet schauen...ist die kostenlose Variante.

Ich würde keinen Automaten mehr kaufen und immer selbst backen.

Gutes Gelingen ;-)

Man kann schnell ein Brot backen. Egal ob Backmischung oder selbst zusammengestellt. Einfache Reinigung, man braucht nicht mehr selbst den Teig kneten.Man kann den Automaten programmieren, so dass man noch nicht mal zu Hause sein muß um zu backen. Nur leider vermisse ich die schöne Kruste, die das Brot vom Bäcker hat.

Die Krust bei frischem Brot ist wohl das Wichtgste!

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Also, ich versuche hier jetzt Mal eine Lanze für das gute, alte Bäckerhandwerk zu brechen (und werde dabei ein wenig polemisch, wenn's Recht ist):

In Deutschland ist Geiz ja bekanntlich g.eil und deshalb finden es anscheinend immer mehr Menschen in diesem Land witzig, selbstgemachte Brote ohne richtige Rinde und mit einem eingebackenen Knethaken in der Mitte zu essen, die mit einem handwerklich hergestellten Laib Brot sowiel zu tun haben, wie ein ein MickyMaus-Heft mit Schiller!

Ich möchte nicht falsch verstanden werden: das Herstellen eines Brotes auch im Privathaushalt ist keine schlechte Sache, aber wer immer schon einmal ein "richtiges" Brot hergestellt hat, wird wissen, wieviel Geschick und Erfahrung nötig sind. Das Produkt befriedigt dann aber auch alle Sinne und ist einem reinen Sattmacher aus dem Automaten in Konsistenz, Geruch, Anblick und - last but not least - Geschmack haushoch überlegen!

Das Ganze dauert natürlich und ist daher nicht für jedermensch immer machbar. Aber dafür gibt es ja richtige, echte Bäcker, die so etwas noch können und Brote produzieren, die außer dem Namen nichts gemein haben mit Industrieprodukten aus dem Supermarkt oder aus dem Backautomaten, den eine Fachverkäuferin mit Rohlingen aus der Fabrik befüllt. Natürlich kostet sowas, aber wenn Mensch nichtmal mehr für sinnliche Genüsse Geld auszugeben bereit ist, wofür dann?

Das Bäckereihandwerk verliert in Deutschland dramatisch an Boden und gute Backwaren werden immer seltener. Schuld daran sind wir alle, weil wir glauben, ein Kilo Brot muss weniger als 1 Euro kosten, der Rest ist egal...!

Danke Matthias

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Ich will meinen Brotbackautomat nicht vermissen,neben den hier schon erwähnten Vorteilen hat er hat aber 2 Nachteile. -das Brot hat keine Kruste wie das Brot aus der Bäckerei -und man sollte das Brot nicht unbeaufsichtig backen, da Brandgefahr besteht, falls der Teig mal übergeht, d.h. ich benutze keinen Timer und backe nur, wenn ich zu Hause bin, dass ich ab und zu mal reinschauen kann, bei mir ist der Teig 1 mal übergelaufen und so nichts passiert, da ich es kontrolliert habe.

Eigentlich ist ein Brotbackautomat eine gute Sache.Vor 5 Jahren habe ich mir auch einen gekauft.Zum Anfang fand ich es toll,wie einfach man Brot machen kann.Doch schnell stellte ich fest,nicht alle Brotsorten kann man darin backen.Weissbrot war noch ganz in Ordnung,doch bei Mehrkornbrot war das innere meistens noch ganz weich und matschig.Das ist nicht sehr lecker!Ich hatte jedenfalls nicht gerade leckeres Brot,die meiste Zeit.Daher stand der Automat die meiste Zeit nur noch in der Ecke. Meiner Meinung muss jeder sich selbst überzeugen,wie er mit dem Brotbackautomat zurecht kommen.Daher würde ich nie zu oder abraten.

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