Was sind Pros und Kontras eines Nakedbikes?

5 Antworten

Hallo,

zum einen hätte es gereicht, wenn du die Frage einmal gestellt hättest und zum anderen wäre auch die Angabe der Fahrerlaubnis hilfreich gewesen.

Denn mit dem A2 darf man unter Umständen viele auch gedrosselt nicht mehr fahren.

Es kommt darauf an, was, wann, wie, wo, wie oft, wofür, usw.

Das kann man nicht pauschal sagen, welche Art besser oder schlechter ist. Das Motorrad muss zum Fahrer passen und zur hauptsächlichen Nutzung.

Für den alltäglichen Gerbrauch und für schöne ausgiebige Touren auf der Landstraße sind von deinen drei gefragten sicher die Naked-Bikes am besten geeignet. Hauptsächlich auch durch die angenehmere Sitzposition.

Dennoch kann man mit denen auch sehr sportlich unterwegs sein.

Supersportler eignen sich vor allem für schnelle Strecken oder gar für die Rennstrecke. Für Ausfahrten auf der Landstraße mit engen Kurven sind sie eher nicht geeignet. Zudem schmerzen da dann schnell der Nacken, der Rücken und die Handgelenke.

Supermotos sind hauptsächlich "Spaß-Motorräder". Leicht und agil - fürs Kurvenjagen oder den schnellen Ritt geeignet. Die klassischen oder ursprünglichen Supermotos wie die KTM 690 SMC R haben aber einen schmalen Sitz und wenig Tankinhalt, sodass sie für größer Ausfahrten nicht wirklich geeignet sind. Auch kann man darauf meistens niemanden mitnehmen.

Dem Hype folgend gibt es mittlerweile aber auch Supermotos die ein wenig in Richtung Naked-Bike mutieren. Bequemere Sitzbank, mehr Tankinhalt, für zwei Personen zugelassen / geeignet. Die sind dann aber auch deutlich schwerer. Ein Beispiel dafür ist die Ducati Hypermotard 939.

Bei der frage ich mich, welchen geistigen Mehrwert Hand-Guards an einer Supermoto haben sollen - aber das ist ein anderes Thema ;-)

Jeden Wunschkandidaten solltest du wenn möglich ausgiebig Probe fahren. Erst dann zeigt sich, ob er gut zu dir passt und ob du gut damit zurechtkommst.

Viele Grüße

Michael


Naked Bikes haben in der Regel eine etwas entspanntere Sitzposition als Supersportler. Supermotos haben zwar eine aufrechte Sitzposition, aber häufig keine Sitzbank, die für Langstreckenbetrieb ausgerichtet ist. Dafür hast du wenig Windschutz, vor allem bei höheren Geschwindigkeiten.

Wenn du eher ein Kilometerfresser bist und die Landstraße bis Tempo 100 dein bevorzugtes Revier, bist du mit einem Naked Bike (früher hieß das "Straßenmaschine") besser bedient. In jedem Fall aber solltest du mal eine längere Probefahrt machen, bevor du dich entscheidest.

Ach ja: wenn öfters mal jemand bei dir hintendrauf Platz nehmen soll, ist das NB auch wohl die beste Lösung.

Ein Reise-Endoro-Treiber

schreib nicht so nen mist. naked bikes, die power haben, sind als kurvenjagdgeräte gedacht und bestens geeignet im schwarzwald die sonne zu putzen. es könnte dabei durchaus mal vorkommen, dass die 100 leicht (2 bis 3 km/h,*gg) überschritten werden.

ausserdem sind die lampenmasken, die man heute bei den nakeds findet, aerodynamisch ausgebildet und wirken wie kleine verkleidungen, so dass der winddruck auf kopf und oberkörper signifikant reduziert ist. mit den dingern kann ein durchschnittlicher kerl auch mal 15 min am stück mit geschwindigkeiten jenseits der 200 über die autobahn blasen, ohne körperlich zusammen zu brechen.

annokrat, der kein plastik am motorrad mag, noch niemals nicht.  

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@annokrat

Der Fragesteller hat um Pros und Kontras für Nakedbikes gebeten. Ich habe meine Meinung mdazu geschrieben, die man nicht teilen muss. Man kann dem Fragesteller eine eigene Antwort darauf geben, was du ja auch gemacht hast.

Dass du mir aber unterstellt, dass ich Mist geschrieben habe, ist schon ein starkes Stück. Nur weil ich eine andere Einstellung zu Motorrädern und deren Fahrweisen habe, berechtigt dich das nicht, deine Einstellung zur allein seligmachenden zu erklären.

Wir Motorradfahrer sind halt doch ein unterschiedliches Volk.

Trotzdem werde ich auch in Zukunft bei jedem Pannenfahrzeug anhalten und wenn nötig oder möglich Hilfe leiste, egal ob das ein Joghurtbecher, ein Reiseschlachtschiff, ein Naked oder ein Supermoto ist.

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nakeds kommen sehr nahe an die leistung von supersportlern ran.

Sie sind sehr bequem

gut zum leute mitnehmen

sehen mega gut aus

Naked sieht in der Regel geiler aus (meiner Meinung nach), man sitzt dafür mehr im Wind.
Gelegentlich sind diese auch leichter zu warten und man muss die ganze Tupperware bei der Anschaffung gar nicht erst mitbezahlen.

es gibt auch bei den nakeds unterschiede. aber wenn du hier supersportler anführst, dann wird es dir bei nakeds um bikes mit mindestens 100 bis 150 ps gehen. darauf will ich meine ausführungen beziehen.

diese motorräder haben grosse verwandschaft mit den supersportlern des gleichen herstellers. die fahrwerke sind nahezu identisch, die motorren stammen aus den supersportlern, sind jedoch auf etwas mehr durchzug von unten ausgelegt, haben dafür etwas weniger spitzenleistung. das gewicht dieser nakeds ist ebenfalls relativ niedrig..

die sitzposition ist deutlich aufrechter, was bei längeren touren (4, 5 oder noch mehr stunden fahrzeit) bequemer ist.

die fahrwerke sind nicht so kompromisslos auf high speed ausgelegt, sondern sollen das motorrad auch auf strecken mit engen kurven und häufigen richtungswechseln wendig machen.

im regelfall werden solch starke nakeds bei 240 km/h abgeregelt, was in den meisten fällen für ihren bestimmungsgerechten gebrauch als kurvenjagdgeräte in gebirgen ausreichen sollte. der grund dürfte darin liegen, dass bei hohen geschwindigkeiten aufgrund der windkräfte am relativ aufrechten fahrer das vorderrad zu leicht wird und ein steuern immer schwieriger bis unmöglich. aber die 240 laufen die dinger in extrem kurzer zeit.

in der anschaffung sollten sie günstiger sein.

aber letzlich ist es reine geschmackssache was du bevorzugst, wobei dein gebrauch des motorrads mit einfliessen sollte.

annokrat, der nakeds fährt

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