Was muss man bei einem Orientierungsritt machen?

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3 Antworten

Ein Orientierungsritt macht einen RIESENSPAß. Man reitet eine vorgegebene Strecke im Gelände und muss unterwegs lustige Aufgaben erfüllen. Z.B reitet man einen Streckenposten an und muss dann Fragen beantworten: wie heißt der Ortspfarrer oder wie heißt der Hund des Vereinsvorsitzenden (möglichst Fragen, die nicht durch Google zu beantworten sind.)... Oder an den Streckenposten muss man Geschicklichkeitsaufgaben erledigen.
Ich habe mal einen Ritt mitgemacht und ein Streckenposten lag am Rande eine Steilhanges, auf den eine lange steile Treppe hinaufführte. Man reitet ja immer in einer Gruppe, und einer aus der Gruppe musste dann absitzen und die Treppe hoch- und wieder runterrennen. Ohne Pferd, versteht sich. Die Zeit wurde dann gestoppt. Ächhz, Keuch...

Oder es gab eine beliebte, schöne Galoppstrecke, wo alle Reiter ihre Pferde galoppieren lassen. Diese Galoppstrecke musste man aber diesmal traben und jeder Galoppsprung wurde mit einem Minuspunkt berechnet.

Allerdings braucht man für solche Aufgaben auch Helfer. Wenn man nicht so viele  Freiwillige hat, macht man die Geschicklichkeitsaufgaben dann halt auf dem Reitplatz. Damit man auf dem Ausritt nicht einfach abkürzen kann, muss man dann meist unterwegs etwas sammeln und  mitnehmen.

Beim letzten Ritt, den ich mitgemacht hatte, musste wir Ostereier sammeln. Man bekam aber rechtzeitig vorher gesagt, dass man eine Satteltasche oder Tüte mitnehmen müsse. Wir bekamen eine selbstgestaltete Karte mit, wo der Weg aufgezeichnet war, den wir abreiten mussten.  Leider hatten wir uns unterwegs ganz schön verritten und auch nicht alle Eier gefunden, so dass wir nur zweite wurden. Von hinten.

Es macht wirklich riesigen Spaß. Ich könnte das jede Woche machen. Vorbereiten kann man das Pferd durch regelmäßiges Ausreiten, sonst eher nicht. Na gut, hinreichend rittig sollte das Pferd sein, aber abgesehen davon, sollte ein guter Orientierungsritt so gestaltet sein, dass eine Ingrid KLimke nicht viel bessere Chancen haben sollte als Lieschen Müller. Ich denke mir, dass gute Westernpferde ,die gut im Trail sind, die besten Chancen haben.

Wie gesagt, es kommt auf den Einfallsreichtum der Rittorganisatoren an. Ich habe mal einen mitgemacht, da mussten wir am Ziel absitzen, die Pferde anbinden oder jemandem geben  und dann noch ein Fahrradrennen von 2 km machen. Mit normalen Fahrrädern.

Meist muss man auch noch einen Fragebogen ausfüllen, wo allgemeine Fragen über Pferde drinstehen.

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Kommentar von DanaCa
05.02.2017, 18:47

Vielen Vielen Dankf für diese ausführliche Antwort <3<3
Ich hätte noch eine Frage undzwar ob dort viele Aufgaben dabei sind wo schreckhafte Pferde fehl am platz sind z.b Luftballon zerplatzen oder so was ? :)

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Im generellen werden gewisse Strecken geritten die man zuerst von einer Landkarte abzeichnen muss. Es gibt verschiedene Kontrollpunke wo Pferd und reiter kurz durchgechakt werden ist alles okay geht es weiter. Ich glaube wenn du mit deinem Pferd viel Bodenarbeit machst bekommst du die Angst unter Kontrolle.

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Kommentar von DanaCa
05.02.2017, 16:05

okii Vielen Dank :)

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Manchmal wird nach karte / meßtischblatt geritten, manchmal auch schon nach GPS,

manchmal gibt es Aufgaben

Immer gibt es komtrollpunkte,

Meist wird das Tempo für bestimmte strecken vorgeschrieben.

All das steht meist in der Ausschreibung.

Üben sollte man alle Möglichkeiten des reitens in Gelände und Verkehr sowie Streckentraining

Braucht dein Pferd hufschutz?

:-) kannst Du PAT-werte ermitteln? Bitte üben.

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Kommentar von Dahika
05.02.2017, 18:13

:-) kannst Du PAT-werte ermitteln? Bitte üben.

Wir reden hier aber nicht von einem Distanzritt. Die Orientierungsritte, die ich kenne, werden überwiegend im Schritt geritten. 

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Kommentar von DanaCa
05.02.2017, 18:44

Vielen Dank <3 ja mein Pferd hat Hufeisen

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