Was kommt bei einem Psychologie-Studium auf mich zu?

9 Antworten

Die Leistungskurse würde ich auf jeden Fall bei den Sprachen (auch Deutsch) und die Sozial/Gesellschaftswissenschaftlichen Fächer konzentrieren. Das Studium ist ebenso aufgebaut, wie andere Studienfächer auch. Es beginnt mit dem Grundstudium, Praktika, etc. Bis dahin hast Du noch Zeit. Aber Du kannst Dir Deine Ferienjobs in dem Bereich suchen (Putzen in der psychiatrischen Abteilung einer Klinik, da werden oft wegen Urlaub genau in dieser Zeit Leute gesucht), das hilft schon mal weiter.

Also ich kann den anderen hauptsächlich zustimmen, mit 2,2 wird es schwer, sofort nach dem Abitur Psychologie zu studieren, aber mit 1,8 hat man durchaus Chancen. In sehr vielen Städten gehen wichtige Fächer wie Mathe, Englisch oder auch Biologie (teilweise auch Deutsch, weiß nicht mehr welche Uni, aber eine war es) mit ihrer Note noch in die Eignungsnote ein. Ich hatte z.B. ein Abi von 1,6 und hatte eine Eignungsnote von 1,4, da meine Mathe und Englischnote besser war, als mein Durchschnitt.

Wenn du also in den richtigen Fächern gut bist, kann es auch mit 1,8 noch was werden.

Bei den Leistungskursen gibt es 2 Ansichten. Wenn du einen Einblick in den Bereich Psychologie erhaschen möchtest, dann wäre Pädagogik (oder auch Psychologie, wird wohl in manchen Schulen angeboten) sinnvoll. Das Problem hier ist nur, dass dir das im Studium recht wenig bringt (also zumindest Pädagogik), da man in der Schule die Themen nur ganz oberflächlich behandelt. Du hast dann höchstens den Vorteil, dass du manche Sachen schon gehört hast. Was ich sonst noch empfehlen könnte, wäre auf jeden Fall Englisch, da die Literatur wirklich zu 90% auf Englisch ist.

Bei Mathe ist es so eine Sache. Sicherlich ist es hilfreich, wenn du keine Ablehnung gegenüber Mathematik hast, und auch gut mit Formeln umgehen kannst, aber Statistik in einem Psychologiestudium hat kaum was mit dem, was man in der Schule macht, zu tun. Es könnte dir höchstens in dem Sinne nutzen, dass du keine Angst vor Mathe hast, wenn du weißt, dass du den Mathe-LK gut geschafft hast.

Mit Biologie ist es eigentlich das selbe. Klar, es bringt dir schon was, wenn du Aktionspotenziale verstanden hast, und wenn du die grundlegenden Sachen weißt, aber im Studium wird in der biologischen Psychologie hauptsächlich das Gehirn behandelt, in allen Einzelteilen, die einzelnen Furchen auswendig gelernt mit ihren Funktionen etc. So genau macht man das in der Schule sowieso nicht, dass man in der Uni ums Lernen herumkommt.

Also, guck einfach was dir gefällt, mach etwas lieber nicht, wenn du weißt, dass du deshalb dann vielleicht einen schlechteren Durchschnitt bekommst. Lernen muss man so oder so für jedes Fach, egal, ob man das als LK schon hatte oder nicht. Mach was dir gefällt und versuch einfach einen guten Schnitt zu bekommen.

Viel Glück

Was ich vergessen habe zu sagen: Psychologie ist zwar ein hartes Studium, aber es macht trotzdem Spaß und ist wirklich sehr interessant. Wenn man über gelerntes spricht, hören dir Leute immer interessiert zu, weil es jeden interessiert, wie Menschen funktionieren, oder was für Studien durchgeführt wurden.

Übrigens kannst du vielleicht mal Bekannte fragen, die schon Psychologie studieren, ob du mal eine Woche mit in die Uni kommen kannst (ist vielleicht noch etwas früh, aber trotzdem), damit du weißt, was ungefähr auf dich zukommt :)

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Für ein Psychologiestudium brauchst du einen sehr guten Abischnitt. Zwischen 1,8 und 2,2 musst du wohl mit Wartesemestern rechnen. Leider gibt es auf dem Gymnasium keine vergleichbaren Leistungskurse. Ich würde dir Pädagogik oder aber auch Biologie als Grundlage empfehlen. Wenn du praktizierende Psychotherapeut werden willst musst du dich darauf einstellen, nach deinem Studium eine Therapeutenausbildung zu machen. Die kostet nochmal zusätzlich und das auch nicht gerade wenig.

Ja, mit einem Wartesemester hatte ich schon gerechent. Aber ich habe gehört, dass sich der Numerus Clausus jedes Jahr verändert, je nach dem wie groß die Nachfrage an Studienplätzen ist und auch von Uni zu Uni unterschiedlich ist. Stimmt das?

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@Charly212

Ja so ist es. Allerdings wollen jedes Jahr unglaublich viele Studienanfänger Psychologie studieren. Da gibt es dann minimale Unterschiede von Uni zu Uni.Vielleicht hast du auch Glück und rutscht trotzdem direkt rein. Ich drück dir die Daumen!

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Vllt gibt es bis du wählen musst an eurer Schule einen Leistungskurs Psychologie. Wurde bei uns auch vor zwei Jahren eingeführt.

Ich habe mich auch mal über ein Psychologiestudium informiert.

Die wichtigsten Fächer sind wohl Mathe(du hast am Anfang des Studiums wohl sehr viel mit Statistik zu tun, weswegen ich persönlich mich auch schnell von dem Gedanken verabschiedet habe, Psychologie zu studieren), Bio & Englisch, weil eben einige Texte auf Englisch auf dich zukommen werden/würden.

Aber wie hier auch schon oft geschrieben wurde, auch mit einem Schnitt von 1,8 musst du schon Glück haben, um an so einen Studienplatz ranzukommen. ;)

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