Was kann ich machen, damit mein Hahn nicht mehr kräht?

3 Antworten

Dem Misstvieh am Besten den Hals umdrehen, das hilft. Habe in der Nachbarschaft zwei von den Viechern und für mich und weitere ist es eine Zumutung. Die Tage geht es zum Amt. Sowas kann man sich auf dem Land erlauben, wenn man selber drauf steht jeden Nacht aus dem Schlaf gerissen zu werden. Die Viecher krächzen sich jeden Tag einen ab und das ab Vier Uhr bis 8 Uhr. Sowas kann man machen wenn man andere Bürger mit sowas nicht belästigt. Vor allem Samstags und Sonntags, wenn man mal Zwei Tage zum Ausruhen braucht. Der Moderne Bürger braucht ja unbedingt Hähne Zuhause. Das soll sowas sein.

Das kann ich verstehen. Wir haben auch einen Hahn, aber der kräht nicht oft und auch schön tief. Wir haben einen recht kleinen Stall und dieser ist gut isoliert. Unser Hahn hat sich längst daran gewöhnt, dass es in der Woche erst um 7:00 Uhr und am Sonntag erst um 8:00 Uhr nach draußen geht. (er bleibt tatsächlich so lange auf seiner Stange und die Hühner ebenfalls)

Der Stall ist so gut isoliert, man hört ihn kaum. Wenn man genau hinhört kann man ihn schon noch hören, aber leiser als das allgemeine Vogelgezwitscher.

Wir haben ihn, weil ihn jemand ausgesetzt hat und wenn er stirbt, was ich sehr bedauern würde, dann kommt auch kein Neuer.

Es gibt echt Menschen, die sind rücksichtslos. Aber wir wohnen hier auf dem Land. Hier ziehen immer mehr Menschen raus, die Bauern machen mit ihrem Acker nen schönes Geld, wie sie hier so sagen und beschweren sich dann, dass die Leute mit Hunden, Pferden durch ihre Wälder ziehen und sich über Gestank, Staub und Lärm aufregen. Wenn sie nichts verkaufen würden, dann würden auch keine Leute nerven. Ich kann auch nicht an den Flughafen ziehen und mich hinterher über den Fluglärm beschweren. Ich kann aber auch nicht in ein Wohngebiet ziehen und mich wundern, dass sich andere über die Geräusch-Emissionen meiner Hähne aufregen.

Es gibt da immer zwei Seiten.

Früher wusste man worauf man sich einlässt wenn man aufs Land zieht (ich z.B.). Heute sind die Stadtflüchter mehr als die Ureinwohner und haben auch mehr zu melden. Bei uns hat ein Neuzugezogener geklagt wegen Lärm vom Dorfplatz. Feste durften dann dort nicht mehr gefeiert werden und ein Osterfeuer wurde auch verlegt, obwohl da nur ein Neuer ein altes Haus übernommen hat und es gar keine strukturellen Veränderungen gab.

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In Hühnerstall rein,und klappe runter,wenn es dunkel ist kräht er nicht

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