Was ist wichtiger (Ein-Kind-Politik)?

8 Antworten

Über die Freiheit des Einzelnen kann man zwar diskutieren, jedoch steht bei einer Begrenzung des Bevölkerungswachstums zunächst ein anderes Problem im Vordergrund. Unsere Weltwirtschaft ist auf Wachstum ausgelegt und wenn wir nun plötzlich nicht mehr ausreichend junge Leute haben die nachrücken, funktioniert das gesamte Wirtschaftssystem nicht mehr. Bevor man also über Freiheiten spricht, braucht man ersteinmal ein alternatives Wirtschaftssystem. Aber natürlich gehört diese Frage, ganz besonders auf das Thema Überbevölkerung, diskutiert.

In dem Fall die Freiheit des Einzelnen. Das Recht eine Familie zu gründen und sich fortzupflanzen ist elementar. Da hat ein Rechtsstaat überhaupt nichts einzuschränken.

Für mich persönlich ganz klar das Überleben der Menschheit, des Globus`.

Wir sind zu viele. Und diejenigen, die ein Recht auf (viele, ganz viele) Kinder für sich reklamieren, sind ganz oft noch diejenigen, die nichte einmal ein Kind oder sogar nicht einmal sich selbst ernähren könnten. Also viele Kinder auf Kosten anderer und der Umwelt!

Ich denke, es muss nicht zwingend nur ein Kind sein! Wir sehen ja, wo das in China hinführt. Ich finde es aber gut, wenn man nur 2 Kinder hat. Da tut man was für die Erde und für die eigene Familie. Außerdem gibt es dann nicht nur Jungs (wie in China). Und ich finde es wichtig, dass nicht Kinder geboren werden, die nicht großgezogen werden können (Afrika). Außerdem sehe ich keinen Sinn darin, Kinder ohne Ende zu bekommen (Moslem). Zum Glück jedoch kann noch so ziemlich jeder selbst entscheiden, wie viele Kinder er/sie bekommt.

In China ging das schief, weil man Mädchen "entsorgt" hat und es so zu einer Überzahl an Jungen geführt hat.

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@Onchen

Nicht nur, auch die Überalterung ist jetzt ein Problem für die dortige Wirtschaft.

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@DerJoergi

Ja, weil die Wirtschaft nicht schrumpft. Wenn die Wirtschaft stagniert oder wächst klappt das ein-Kind-System nicht aus Mangel an Arbeitskräften. Auch das Rentensystem kann da nur funktionieren, wenn es keinen Generatinsvertrag sondern eine kapitalgedeckte Rente gibt.

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Theoretisch wäre es am vernünftigsten, wenn der Einzelne von sich aus herausfindet wie man verhütet und dann sogar ganz auf Nachwuchs verzichtet.

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