Was ist leichter, Psychologie Studium oder Soziale Arbeit Studium?

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4 Antworten

Das Studium "Soziale Arbeit" macht dich noch nicht fähig, mit Kindern und Jugendlichen therapeutisch zu arbeiten. Aber als Sozialarbeiterin kannst du eine Zusatzausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin machen.

Auch das Studium der Psychologie macht dich noch nicht zur Therapeutin. Auch hier brauchst du eine Zusatzausbildung. Der Vorteil, den Psychologen haben, ist, dass sie die Ausbildung zum psych. Therapeuten machen dürfen. D.h. sie dürfen Erwachsene und Kinder behandeln.  Aber das Psych.Studium ist länger als das der Soz.Arbeiter.

Hallo JuliaWolters,

zunächst einmal möchte ich dich fragen weshalb du mit suizidalen Kindern arbeiten möchtest? Nun zu deiner Frage:

In einem Psychologiestudium geht es zunächst nur sehr wenig um Therapie von psychisch Kranken, sondern hauptsächlich um das menschliche Verhalten in all seinen Facetten. Psychologie ist eine empirische Wissenschaft, die vorsichtig damit ist Hypothesen aufzustellen. Sie ist oft sehr methodisch geprägt und bemüht fundierte Fakten zu erzeugen. Psychologie ist eine richtige Wissenschaft, die viele Berührungspunkte mit den Disziplinen Biologie, Sozialwissenschaften, Mathematik und Philosophie hat.

In einem Studium der sozialen Arbeit ist der Schwerpunkt sicherlich anders gesetzt. Das ist alles wesentlich praktischer orientiert und hat weniger Berührungspunkte mit Mathematik und Biologie, dafür aber mehr aus den Bereichen Pädagogik und Sozialwissenschaften.

Ich hoffe ich konnte dir helfen!

Also: Kinder und Jugendlichen mit Selbstmordgedanken haben mich schon immer interessiert. Nicht das du das jetzt falsch verstehst! Ich möchte das ihnen geholfen wird! 

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Soziale Arbeit wird deutlich einfacherer sein, was man ja allein schon daran sieht, dass der NC da nicht zwischen 1,4 und 1,1 liegt!

Nützt es mir den auch etwas?

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@JuliaWolters

Das ist natürlich eine andere Frage... Aber ich glaube, dass du Psychologie weiterkommst und wenn du dich da dann beispielsweise auf Pädagogik spezialisierst wirst du auch später eher mit Kindern, die Selbstmordgedanken haben, zu tun haben. Würdest du die Kinder denn gerne auch behandeln wollen oder eher "nur" betreuen?

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Es sind zwei völlig verschiedene Studiengänge.

Was ist leichter: Musik oder Deutsch?

Kommt drauf an?! Genau.

ABER: wenn du mit suizidalen Kindern- und Jugendlichen arbeiten willst, kommt keines der beiden Studienfächer in Frage, hier bleibt ausschließlich das Studium der Medizin mit anschließender Weiterbildung zur Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Anschließend kannst auf der Akutstation einer Kinder- und Jugendpsychiatrie arbeiten.

Mich irritiert auch, dass du sonst von "Problemen" schreibst. Suizidalität hat nichts mit Problemen zu tun, sondern ist ein Symptom verschiedener schwerster psychiatrischer Krankheitsbilder.

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