Was ist ein Märchen?

5 Antworten

Märchen (Diminutiv zu mittelhochdeutsch maere = „Kunde, Bericht, Nachricht“) sind Prosatexte, die von wundersamen Begebenheiten erzählen. Märchen sind eine bedeutsame und sehr alte Textgattung in der mündlichen Überlieferung (Oralität) und treten in allen Kulturkreisen auf. Im Gegensatz zum mündlich überlieferten und anonymen Volksmärchen steht die Form des Kunstmärchens, dessen Autor bekannt ist. Im deutschsprachigen Raum wurde der Begriff Märchen insbesondere durch die Sammlung der Brüder Grimm geprägt.

Im Unterschied zur Sage und Legende
sind Märchen frei erfunden und ihre Handlung ist weder zeitlich noch
örtlich festgelegt. Allerdings ist die Abgrenzung vor allem zwischen mythologischer Sage und Märchen unscharf, beide Gattungen sind eng verwandt. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist das Märchen Dornröschen, das etwa von Friedrich Panzer als märchenhaft ‚entschärfte‘ Fassung der Brünnhilden-Sage aus dem Umkreis der Nibelungensage betrachtet wird. Dabei kann man die Waberlohe als zur Rosenhecke verniedlicht und die Nornen als zu Feen verharmlost ansehen.

Charakteristisch für Märchen ist unter anderem das Erscheinen
phantastischer Elemente in Form von sprechenden und wie Menschen
handelnden Tieren, von Zaubereien mit Hilfe von Hexen oder Zauberern, von Riesen und Zwergen, Geistern und Fabeltieren (Einhorn, Drache
usw.); gleichzeitig tragen viele Märchen sozialrealistische oder
sozialutopische Züge und sagen viel über die gesellschaftlichen
Bedingungen, z. B. über Herrschaft und Knechtschaft, Armut und Hunger
oder auch Familienstrukturen zur Zeit ihrer Entstehung, Umformung oder
schriftlichen Fixierung aus. Nach der schriftlichen Fixierung der
Volksmärchen setzte eine mediale Diversifikation ein (Bilder, Illustrationen,
Übersetzungen, Nacherzählungen, Parodien, Dramatisierungen,
Verfilmungen, Vertonungen usw. usf.), die nun an die Stelle der
mündlichen Weitergabe trat. Insofern ist die ‚Rettung‘ der Märchen etwa
durch die Brüder Grimm zwar einerseits begrüßenswert, aber andererseits
setzt dies auch der mündlichen Weitergabe eines mono-medialen Texttyps
ein jähes Ende.

Märchen erzählen ist als Immaterielles Kulturerbe in Deutschland anerkannt worden. Die Deutsche UNESCO-Kommission hat das Märchenerzählen im Dezember 2016 in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Märchen (Froschkönig) - (Maerchen)

Marchen sind etwas wannsiniges in leben der kinder so wie von meine kleine kleine tochter ... naturlich sind sie auch fur erwachsene ganz gut . Wenn man ein buch vorlisst fliegt die imagination in einer ganz anderer welt ... es ist so magisch ! Also stellt euch vor , wie viele jahre her , marchen hergestellt wurden ! Na so wie 200 jahre her !! Und stellt euch vor wie wir sie immer noch mogen und lessen ! Ach wie schon were es jedem kind einem marchen vorlessen zu konnen ! Also fur mich ist es wansinig wichtig das unsere kleinen von seinen Eltern vorgelles werden :D denkt an die freude in ihren kleinen gedechnis !! Also ich meine das wenn eletern noch nie ein buch zu ihrer kleinen gelessen haben , sind sie complete idioten .Man soll immer eine kleine zeit fur die kinder rausnehmen ... es gibt so viele eltern die nur an die arbeit denken .. arme von eure kinder .. sie brauchen zeit fur sie ! Um was habt ihr kinder gehabt wenn ihr nie mit sie sein konnt oder wenn ihr immer weg fliegen sold ? habt ihr es gemacht weil ihr denkt das sex haben spass macht ? Ich sage nicht das alle das machen aber wenn ihr das hier liest uns sieht das es euer fall ist , versucht es zu verbessern den sex haben macht nicht spass wenn ihr nicht an die kinder denken werdet .

Kann sein dass du auf die Hauptschule gehst

oder Sonderschule oder evtl. noch nie eine besucht hast

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Märchen sind nicht nur für Kinder. Märchen sind psychologisch gesehen sehr wertvoll, das Gute besiegt immer das Böse usw... Es ist wie eine Waage, es gibt irrsinnig gruselige und düstere Elemente, aber eben auch fröhlich kunterbunte, schrille und knallige Elemente. Das was ein Märchen aus macht, ist die Magie. Es ist alles, wirklich alles möglich, wie in einem Zaubertraum. Ich bin Schrifsteller und habe schon viele Märchen geschrieben, das wichtigste ist denke ich, deine Fantasie und Kreativität mit einzubringen. Du solltest das Märchen für möglichst viele Menschen ansprechbar machen (Kinder, Teenies, Erwachsene, Senioren...), es sollte Romantik, Action, Fantasy, Spannung, Humor und Tragik in sich vereinen. Gut wäre vielleicht ein Happy End. Nicht nur die Handlung steht in einem Märchen im Mittelpunkt, nein, auch die Charaktere. Lass einfach all deine Ideen weiten. Die Bedeutung von Märchen ist, dass sie eine simple Moral haben, uns aber sehr tief ansprechen. Märchen haben ikonische Motive. Die rote Kappe von Rotkäppchen, die weiße Haut von Schneewittchen, das Haar von Rapunzel, die lange Nase von Pinocchio, der Hutmacher aus Alice im Wunderland, der Glasschuh von Cinderella, der Frosch usw... All das ist Kult. Die meisten Märchen sind ururalt, die Ursprünge kommen vom Anfang der Menschheit, ja wirklich, als wir noch Steinzeitmenschen waren, haben wir uns schon am Lagerfeuer fantastische Geschichten erzählt. Und das ist das magische: Märchen sind unsterblich. Sie werden immer wieder weiter erzählt, es werden Dinge weggelassen, umgeändert, hinzugefügt, so das jede Generation ihre Version der Geschichte hat. Das Märchen "Aschenputtel" ist über 1000 Jahre alt. Die Gebrüder Grimm? Tzz, die Urgeschichte stammt aus China!!!! Es gibt über 900 (!!!) Versionen des Märchens, und die Gebrüder Grimm ist noch eine der jüngeren und bekannteren, ja, aber es gibt noch viele andere, und es wird noch andere geben, denn wie gesagt, Märchen werden immer wieder neu aufbereitet und wird es immer geben, als Filme, TV-Serien, in der Werbung, als Bilderbuch, Comic, Parodie ect... Kinderbücher wie "Alice im Wunderland" oder "Eine Weihnachtsgeschichte" wurden mehr als 100mal verfilmt und dramaturgisch bearbeitet, jetzt gerade werden zwei neue Filme zu "Alice" gedreht, und ein neuer zu "A Christmas Carol". Märchen sind Ikonen und nicht wegzudenken. Sie sind uralt und doch immer wieder neu. Es gibt sympathische Figuren ect... Ich bin erst 16 Jahre alt, aber ich denke wirklich sie haben einen tiefen Sinn. Sie regen zum Nachdenken an, unterhalten uns, und machen uns zu Optimisten. Es gibt aber auch traurige Märchen, so wie H.C. Andersen's "Die kleine Meerjungfrau". Märchen wird es immer geben.

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