was ist den mit meinen mollys los :0

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Der Spitzmaulkärpfling (Poecilia sphenops, griech. sphenops - Spitzkopf) ist ein in Süd- und Mittelamerika vorkommender Lebendgebärender Zahnkarpfen. Unter der Bezeichnung Black Molly hat eine schwarze Zuchtform große Verbreitung als Aquarienfisch gefunden.

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Verbreitung und Lebensraum

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Erscheinung

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Lebensweise

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Systematik

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Zuchtformen

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Literatur

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Einzelnachweise

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Weblinks

Verbreitung und Lebensraum

Der Spitzmaulkärpfling bewohnt Süß- und Brackwasservorkommen von Texas bis Kolumbien und Venezuela. Wie auch andere Poecilia-Arten ist der Spitzmaulkärpfling in Europa gelegentlich in künstlich erwärmten Gewässern, etwa im Bereich von Kraftwerken, zu finden[1]. Diese Populationen sind auf Besatz durch ehemalige Halter zurückzuführen. Die Art gilt aber noch nicht als etabliertes Neozoon[2].

Erscheinung

Der gestreckte Körper erreicht bei männlichen Spitzmaulkärpflingen eine Gesamtlänge von vier bis sechs Zentimeter. Die Weibchen werden mit sechs bis zehn Zentimeter deutlich größer und wirken insgesamt fülliger. Der Kopf ist spitz. Die Art bildet eine Vielzahl von Lokalformen mit unterschiedlicher Farbgebung aus, daher ist eine allgemeingültige Beschreibung der Zeichnung nur sehr eingeschränkt möglich. Häufig ist die Grundfärbung blaugrau bis braunolive. Über die Körperseiten ziehen sich mehrere Längsreihen orangefarbener Tupfen und blaugrüner glitzernder Flecken. Die Brust- und Bauchflossen sind meist farblos, die Afterflosse häufig orange. Oft sind schwarze Flecken auf der Rückenflosse zu finden und nicht selten auch ein orangefarbener Saum mit schwarzer Randbegrenzung.

Flossenformel:

Dorsale 8-9 bei Süßwasserpopulationen, 9-11 bei Brackwasserpopulationen (in der Region des Panama-Kanals)Anale 8-10Pectorale 14Ventrale 6

Der Spitzmaulkärpfling trägt 25 bis 30 Schuppen in einer mittleren Längsreihe (mLR).

Lebensweise

Das Nahrungsspektrum des Spitzmaulkärpflings umfasst neben pflanzlicher Nahrung auch kleine Krebstiere, Insekten und andere Wirbellose. Die Aufwuchsalgen (samt Mikrozoobenthos drin) können leicht abgeschabt werden, weil der Unterkiefer in sich derart nachgiebig ist (dank Knorpelstab), dass die Ober- und Unterkieferzähne miteinander 120° einschließen können (vgl. Ähnliches bei Helostoma temminkii)[3].

Die sehr friedfertige Art pflanzt sich mehrmals im Jahr fort. Nach einer Tragzeit von 26 bis 35 Tagen werden 28 bis 80 Jungfische mit einer Größe zwischen sechs und acht Millimeter geboren. Bei ausreichendem Nahrungsangebot stellen die Eltern ihrem Nachwuchs nicht nach.

Systematik

Die taxonomische Beurteilung des Spitzmaulkärpflings ist schwierig. Die Art ist polytypisch und mehrere ihrer teilweise stark differenzierten Populationen wurden als eigenständige Arten beschrieben. Diese neuen Artbezeichnungen wurden später zu Synonymen erklärt. Teilweise wurden Synonyme aber auch revalidisiert, beispielsweise wird dem Mangroven-Molly (Poecilia orri) wieder Artrang eingeräumt. Einige nah verwandte Arten, wie P. maylandi und P. mexicana werden möglicherweise ihre Eigenständigkeit verlieren und zu Synonymen von P. sphenops werden.

Zuchtformen

Black Molly, schwarze Zuchtform des Spitzmaulkärpflings

Von der erstmals 1899 in Deutschland eingeführten Art existieren eine Reihe von züchterisch beeinflussten Varianten. Insbesondere der seit 1909 bekannte Black Molly ist weit verbreitet. Den Zuchtformen gemein ist eine im Vergleich zur Wildform höhere Empfindlichkeit und eine damit verbundene geringere Lebenserwartung. Die Zuchtziele werden seit 1989 durch einen internationalen Standard fixiert.

Zum einen wird das Weibchen trächtig sein, sind sie eigentlich immer. Zum anderen gibt es kaum Versteckmöglichkeiten. Und am wichtigsten: das Becken ist viel zu klein. Mollys brauchen mind. 100l! Eher sogar 100cm Beckenlänge. Zu wenig Platz stresst die Fische ungemein und durch Stress wird das Immunsystem geschwächt, was Infektionen Tür und Tor öffnet. In einem zu kleinen Becken ist die Keimdichte auch extrem hoch. Am Ende werden sie krank und sterben. Also Fische abgeben oder größeres Aquarium kaufen.

Hallo Badboy6076,

dazu solltest Du uns erst einmal verraten, wie groß Dein Becken ist und ob es ausreichend bepflanzt ist?

Möglicherweise ist die "Dame" trächtig, dann wird der Bauch noch dicker werden!

MfG

norina

Ich habe ein 60 Liter AQ und die Bepflanzung is eig. Mäßig jetzt nicht so viel aber auch nicht zu. Wenig

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@Badboy6076

Das ist schon des Rätsels Lösung, das Becken ist für Mollys viel zu klein, dadurch haben sie natürlich riesigen Stress, da sie sich, mangels genügend Pflanzen auch nicht aus dem Weg gehen können!

http://www.aquarium-guide.de/black_molly.htm#

Das beste für Deine Fische wäre natürlich, entweder ein ausreichend großes Becken zu besorgen, oder die Fische abzugeben!

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