Was ist christliches Verhalten?

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14 Antworten

Christliches Verhalten ist interessanterweise das, was die meisten Nichtchristen auch locker hinbekommen.

Sie töten nicht, sie ehebrechen nicht, sie lügen nicht, sie betrügen nicht, reden auch keine schlechten Sachen über andere, sind fair, sind nicht neidisch. - Das alles versteht man landläufig unter christlichem Verhalten.

Aber ob das alles echt ist oder nur antrainiert oder anerzogen ist, was nicht das schlechteste ist, sei mal dahin gestellt. Auch habe ich den Eindruck, dass all diese tollen Werte, die wir, ob Christ oder Nichtchrist, allemal schätzen, allmählich über die Jahrzehnte erodieren. Die Welt wird langsam immer kälter. Mein Eindruck.

Es kommt auch nicht so sehr auf das christliche Verhalten an, sondern darauf, ob man Christ ist oder ob man kein Christ ist. Auf eine grundlegende Wesenseinstellung kommt es an. Tief in meinem Herzen befindet sich ein Schalter und der ist auf "PRO GOTT" eingestellt. Wenn diese boole'sche Grundeinstellung stimmt, dann regelt sich die Sache mit dem "christlichen Verhalten" praktisch "en passent". Ich muss da gar nicht gross d'rüber nachdenken. Allem dunklen gehe ich instinktiv aus dem Wege.

Im Korintherbrief steht ein bemerkenswerter Vers

2. Korinther 5,17
Darum, ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!

Wer Christ wird, erlebt eine grundlegende, wesensmässige Neuausrichtung, die an die Fundamente geht. Das Alte ist passe, das Leben ist aufgeräumt. Ginge es nur um das "christliche Verhalten" dann wäre das zu wenig.

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Im Wesentlichen die Goldene Regel (die aber nicht spezifisch christlich ist):

http://www.bibleserver.com/text/LUT/Matth%C3%A4us7

(einfacher, aber verkürzend, übertragen: "Behandelt eure Mitmenschen so, wie ihr von ihnen behandelt werden wollt! Das ist alles, was das (göttliche) Gesetz fordert.")

Für genauere Auskunft im Einzelfall such nach "christliche Ethik" (Ethik ist die Lehre davon, wie man sich verhalten soll)

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Hallo MeinFreundnet,

in Kurzfassung wären das die goldene Regel, das Hauptgebot der Gottes- und Nächstenliebe und die 10 Gebote. Du kannst unter den drei Begriffen googeln.

Da Christen aber nicht besser oder schlechter sind als Nicht-Christen, kann sich jeder so verhalten (und wird es unter Umständen auch).

Spezifisch christliches Handeln ist es dann, wenn diese Handlungsmxime darauf basieren, dass man Jesus Christus als den Sohn Gottes anerkennt, der uns dies als Lehre verkündet, und nicht einfach aus naturrechtlichen Überlegungen heraus.

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Ich bin der Ansicht das christliches Verhalten das ist, was Jesus damals lehrte: Nächstenliebe, Mitgefühl mit den Armen und Schwachen, Vergebung statt Rache Und auch sehr wichtig: Keinen Hass und Feindschaft mit Andersgläubigen. Kein Elitedenken.

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Also da ich Atheist garantiere ich keinesfalls für die Richtigkeit der Angaben.

Ich denke als Christ sollte man: Weltoffen, gnädig, wohlwollend, hilfsbereit und selbstlos sein. Diese "Werte" sind zu unseren modernen Zeiten allerdings nicht mehr unbedingt gebräuchlich 

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Kommentar von 19hundert9
18.02.2016, 14:21

Und ich als Mensch denke, an diese Dinge sollte man sich egal welche und ob eine Religion sowieso halten. Die Religion sollte einem nicht die Regeln vorgeben, sondern wir sollten wissen bzw. von zuhause mitbekommen was gut und schlecht ist.

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Die Bibel lehrt, dass sich Christen folgendermaßen verhalten sollen:

"Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Matthäus 7,12a

"Tut nichts aus Eigennutz oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den andern höher als sich selbst." Philipper 2,3

"Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann. Ist´s möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden. Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem." Römer 12,17.18.21

"Freut euch mit dem Fröhlichen und weint mit den Weinenden." Römer 12,15

Es ist dir gesagt, o Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert: Was anders als Recht tun, Liebe üben und demütig wandeln mit deinem Gott? Micha 6,8

"So zieht nun an als Gottes Auserwählte, Heilige und Geliebte herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Langmut; ertragt einander und vergebt einander, wenn einer gegen den anderen zu klagen hat; gleichwie Christus euch vergeben hat, so auch ihr. Über dies alles aber [zieht] die Liebe [an], die das Band der Vollkommenheit ist." Kolosser 3,12-14

"Im übrigen, ihr Brüder, alles, was wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was wohllautend, was irgend eine Tugend oder etwas Lobenswertes ist, darauf seid bedacht." Philipper 4,8

"Lernt Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten!" Jesaja 1,17a

"Prüft aber alles, und das Gute behaltet. Meidet das Böse in jeder Gestalt." 1. Thessalonicher 5, 21.22

"Ihr sollt wissen, meine lieben Brüder: Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn. Denn des Menschen Zorn tut nicht, was vor Gott recht ist. " Jakobus 1,19+20

"Ein Geduldiger ist besser als ein Starker und wer sich selbst beherrscht, besser als einer, der Städte gewinnt." Sprüche 16,32

"Die Frucht des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Gütigkeit, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit." Galater 5,22-23

"Zürnt ihr, so sündigt nicht; die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn!" Epheser 3,26

"Jesus Christus spricht: Selig sind, die Friedens stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen." Matthäus 5,9

"Vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu berufen seid, dass ihr den Segen ererbt. " 1.Petrus 3,9

"Wenn möglich, soweit es in eurer Macht steht: Haltet Frieden mit allen Menschen!" Römer 12,18

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christliches verhalten ist:

- eine religion aus einer vorhandenen (judentum) zu klauen und daraus eine eigene zu machen und sie als wahrheit zu verkaufen........

- einen menschen als sohn gottes anzusehen, der nur ein mensch war, zudem ein anführer einer weltuntergangssekte und der nach heutigen maßstäben ein terrorist wäre, da er seine ansichten sehr radikal und fanatisch vertrat.................

- 10 gebote als gottes gebote ansehen, die nicht von ihm stammen, sondern viel älter sind, anders lauteten und das überleben in der wildnis sichern sollten..........

- den glauben in die welt mit waffengewalt hinaustragen und alle freien naturvölker vor die wahl stellen, entweder sterben oder den monotheistischen glauben annehmen.............

- über jahrhunderte jeglichen wissenschaftlichen fortschritt als hexerei und teufelei betiteln, verfolgen und verhindern..........und heute diese errungenschaften alle selbst nutzen............

- einen gott anzubeten, der im glaubensbuch als mörder, verbrecher und kriegstreiber beschrieben wird.................

- widersprüche in der bibel zu ignorieren oder zu behaupten, dass man sie nur falsch interpretiert/deutet..............

- zu behaupten, liebe ist ein göttliches geschenk, gott sei selbst liebe und liebe würde die welt besser machen.........und dann zwei sich liebende homosexuelle menschen abzulehnen oder zu bestrafen...........

usw. usw.............eigentlich dass, was die christen schon immer ausmacht................:)

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An die gesetze müssen sich alle halten. Das hat nichts mit dem Glauben zu tun. Du meinst wohl eher "Gottes Gebote" oder?

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Die "Gesetze" sind wohl eher die staatlichen Gesetze.

Die Christen befolgen idealerweise noch die 10 Gebote 

.... Lt neuem Testament ist da noch eine  ganz einfache Regel:

Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst.

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Alle umbringen, die nicht christlich sein wollen? Zumindest war das in der GEschichte immer wieder ein typisch christliches Verhalten...

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wenn sich jeder an die 10 Gebote halten würde,wäre das Leben schlichtweg freundlicher und liebevoller im Umgang mit dem Nächsten.

Es gäbe keine Kriege und Verräter und alles wäre in Harmonie.

Ist eigentlich ganz einfach,aber die Menschen interessiert das nicht.

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Kommentar von 19hundert9
18.02.2016, 14:22

Was für ein Unsinn. Man sollte generell wissen was gut und schlecht ist und sich daran halten. Das sollte jedem klar sein auch ohne Religion.

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Dies macht einen Christen aus:

1. Sei politisch unparteiisch und pazifistisch.

2. Sei religiös fundmental.

3. Strebe nach Fortschritt.

4. Sei familiär und treu. 

5. Sei tierlieb.

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Für mich bedeutet christliches Verhalten Nächstenliebe. Also, dass man niemand nach seiner Herkunft, Hautfarbe, Religion oder sonstigem bewertet. Und das man denen hilft, die Hilfe nötig haben, weil ich ja selbst auch Hilfe will wenn ich sie brauche. Und natürlich, das Halten an die 10 Gebote, die wir Christen ja für unseren Lebensweg bekommen haben.

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