Was hat das Heinz Erhardt Gedicht für ein Reimschema?

4 Antworten

  • Das zugrundeliegende Reimschema des Gedichts ist der Paarreim, also die Form aabbcc, wobei für die die erste und die sechste Strophe aufgrund ihrer Kürze selbstverständlich nur aa gilt (weitere Verteilung: zweite Strophe: aabb, dritte Strophe: aabbcc, vierte Strophe: aab, fünfte Strophe: bcc). Zu den Paarreimen gesellen sich noch Binnenreime in V. 4 hatte, V. 6 Ameise, V. 10 hol und V. 18 Gnade, die sich einerseits jeweils auf ein Wort aus dem direkt vorangegangenen Vers, andererseits aber auch auf ein Wort aus dem Vers, in dem sie selbst auftauchen, reimen (nämlich V. 4 hatte auf V. 3 Gatte und auf V. 4 Blatte ; V. 6 Ameise auf V. 5 Weise und auf V. 6 Speise ; V. 10 hol auf V. 9 Kohl und auf V. 10 wohl sowie V. 18 Gnade auf V. 17 fade und auf V. 18 Made und auf V. 18 Schade!)

https://www.grin.com/document/230556

Du siehst doch, was sich reimt. Setze jeweils den gleichen Buchstaben hinter ein Paar, das sich reimt, dann hast Du doch das Reimschema

und hat dieses Schmea auch einen Namen?

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@kmariodo

Ja, den findest Du ganz selbstständig heraus, wenn Du mal nach Reimschemen googlest....

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wohnt die Mademit ihrem Kinde

"mit dem Kinde". Sonst passt das
Versmaß doch nicht mehr.

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