Was haltet ihr von Lerntricks?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Am besten und längsten bleibt uns im Gedächtnis, was man sich selbst in eigenen Worten kurz notiert hat (da man es dabei ja durchdenkt, um eine hinreichend gute bzw. kurze Formulierung zu finden).

Eben deswegen hat für mich das Schreiben von Spickzetteln stets recht viel geholfen: einem Mitschüler, dem ich sie mal geliehen habe, allerdings gar nicht - er dachte wohl, es reiche, daraus abzuschreiben.

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Eselsbrücken sind so alt wie das Schulwesen, das gab es schon in der Antike.

Wie man was lernt ist unterschiedlich.

Ich bin noch old school schreiben über die Hand-Arm in den Kopf.

Die Spickzettel die ich mir für Klausuren erstellte brauchte ich nie, weil es das komprimierte Wissen in Stichpunkten war, was ich mir so erlernte.

Ich halte jeden Lerntrick der Erfolg bringt für zielführend und GUT.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Diese Tricks sind für das, was Du meinst recht hilfreich. Jedoch bezeichne ich sie nicht als Lerntricks, sondern eher als Merkhilfen. In der Schule geht es nicht darum, etwas für immer zu behalten. Nur das, was Du Dir lebenslang einprägst, hast Du gelernt.

Hier geht es darum, etwas für einen gewissen Zeitraum im Kopf zu behalten. Und dafür sind die so genannten Mnemotechniken sehr gut geeignet. Am Begriff merkst Du schon, dass sie uralt sind und eigentlich zum Standardrepertoire der Schule gehören müssten. Mnemo ist griechisch und bedeutet merken.

Wenn das Wissen abgefragt wurde, kannst Du es getrost wieder vergessen. Genauer: Das passiert von allein. Dein Gedächtnis schmeißt die Information in den Müll, wenn sie nicht mehr gebraucht wird. Hier ein Beispiel für Fachbegriffe aus der Pädagogik. Kein Erzieher muss für seine Arbeit diese Begriffe kennen, aber sie werden zur Prüfung abgefragt.

https://www.gutefrage.net/frage/eselsbruecken-zu-erziehungsstilen-in-paedagogik

Gruß Matti

„Lerntricks“ können echt hilfreich sein aber man sollte keine Wunder erwarten. Sowas wie „eine 1 mit 30 Minuten lernen“ ist Quatsch.

Aber natürlich können verschiedene Methoden hilfreich sein. Es gibt halt unterschiedliche Lerntypen aber lernen ist doch meistens eine langfristige Geschichte.

Ich würde rückblickend jedem Schüler raten, regelmäßig kleine Lerneinheiten einzulegen. Also jeden Freitag drei Übungsaufgaben rechnen oder Lernkarten schreiben und sich abfragen lassen. Dann muss man vor einer Klausur keine Druckbetankung betreiben.

Quatsch mit Soße, da machen sich viele wichtig.

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