Was haltet ihr von Inklusion in der Schule?

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12 Antworten

Ich finde den Gedanken an sich süß , wegen der " gleichberechrigung" dies das... aber an sich finde ich es unnötig , weil man mehr oder weniger belastet wird damit...

Lehrer müssen gleichzeitig auf verschiedenen Niveaus unterrichten, am ende kriegt ein " behinderter " z.b. eh keinen Abi Abschluss oder msa , ist einfach so.. ich finde, dass man eh nur dabei gestört wird und auf jeder schulform ist dann jeder unter sich , mehr oder weniger auch mit " gleichgesinnten" , z.B. Grundschule mit den Kindern, die mit dem Niveau " klar kommen " und auch geeignet für die sind , Sonderschen , für sonderschüler...

Allgemein kann ich mir vorstellen, dass die Grundidee die Gleichheit gar nicht ist bzw. War , sondern der Hauptgedanke , was ja auch stimmt, Kosten zu sparen..

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Kommentar von kgsbus
28.06.2016, 01:01

Es geht nicht um "gleiche" Behandlung für alle, sondern um die "richtige" für jeden Menschen. - Sonst sind wir schnell an dem Punkt, dass nur die Leute ein Recht auf Leben haben, die etwas "leisten".

Es gibt nichts Besseres für alle Menschen, als am "Gesamt-"Leben teilzunehmen. - Schutzräume scheinen auf den ersten Blick hilfreich, aber es ist nicht das "echte" Leben. Wer möchte schon eine "Sonderbehandlung"? Für jeden eine Sonderwelt: Kranke, Behinderte, Flüchtlinge, Arbeitslose für jeden die passende Einrichtung - am besten mit Zaun?

Offenheit - keine Schonung. Nur das Leben zeigt, wo jemand steht und bietet Möglichkeiten der Einordnung. Es muss nicht "schön"-geredet werden.

Nicht Abitur für alle, sondern jeder an einem passenden aber würdigen Ort.

Das haben schon Menschen vor vielen Jahren erkannt - zum Beispiel Künstler -  "Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer" (Originaltitel: El sueño de larazón produce monstruos), seltener auch Traum der Vernunft gebiert Ungeheuer, ist ein grafisches Werk des spanischen Künstlers Francisco deGoya (1746–1828).


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Mit Inklusion tut man niemand einen gefallen .. es funktioniert nicht, weil man eben nicht alles "gleich machen" kann ... behinderte Schüler haben andere Ansprüche und benötigen andere Hilfen als Nichtbehinderte .. zum Lernen sie anders oder langsamer, zum Teil ist das Erlernen gar nicht möglich ...

die Schulen haben im Übrigen nicht ausreichend Personal um allen gerecht zu werden .. die sogenannten Sonderschulen wurden aufgelöst und die Lehrer sind jetzt als Springer von Schule zu Schule unterwegs und folglich nur stundenweise anwesend um den besonderen Betreuungsbedarf zu leisten, das heißt letzten Endes leiden alle darunter die bisherigen Schüler, die den Behinderten vermutlich letzten Endes als Belastung sehen, die Lehrer an der Regelschule, die die Betreuung mit übernehmen müssen, obwohl sie dafür nicht ausgebildet sind, die ehemaligen Sonderschullehrer, die sich aufreiben und versuchen ihr Beates zu geben und die behinderten Schüler die letzten Endes zu kurz kommen und nicht mehr die besondere Förderung bekommen, die sie brauchen ...

es sit eben wie immer eigentlich geht es nur ums Geld sparen und nicht darum den Schülern etwas Gutes zu tun ...

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Schwierig. In der Grundschule ist es noch okay, aber irgendwann kommt eben der Punkt, am dem die geistig behinderten Inklusionsschüler nicht mehr mitkommen. Dann müssen mehrere Betreuer versuchen, die Schüler auf das Niveau der Klasse zu bringen, was nicht funktionieren kann. Das einzige Positive ist, dass die Inklusionsschüler viel mit nicht behinderten Menschen zusammen sind, von denen sie unglaublich viel lernen können. In einer Sonderschule ist das nicht der Fall.

Positiv ist auf jeden Fall, dass "nur" körperlich behinderte Menschen gemeinsam mit anderen lernen können, wobei Menschen mit körperlichen Behinderungen eigentlich immer in normalen Schulen sind.

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Kommentar von ManuTheMaiar
22.06.2016, 16:46

Und was ist mit seelisch behinderten (allein das Wort ist krank) die vielleicht sogar schlauer sind als die anderen ?

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Kommentar von atrialbyfire
22.06.2016, 17:31

Oft ist es so, das geistig behinderte Menschen in etwas sehr gut sind, aber in anderen recht fundamentalen sachen versagen. Deswegen müsste man das Niveau in allem außer der "Spezialfähigkeit" des behinderten Menschen auf dessen Niveau herunterschrauben, was die Klasse zurückhalten würde.

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Ich bin für inklusion dadurch wird es für die besseren besser weil es sind nie alle gleich behinderte nicht Ausländer auch nicht es gibt nicht den behinderten

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Bei des stimmt es kommt aber auf das Personal an ich weiß aus dem Internet das private Förderschulen gibt die die inklusion mit gestalten

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Ich finde, dass ein Schutzraum verloren geht. Ferner kann eine Regelschule nicht so intensiv fördern, wie es die Sonderschulen konnten.

Die viel gelobte Inklusion geht oft einher mit Mobbing.

Fazit: Ich halte da nix von.

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Man wird kaum gefördert weil die Bürokratie dort sehr groß ist
sehr groß ist ich bin kein Freund der veralteten Förderschulen

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Für alle wird es aber nicht gehen nämlich nicht für die schwerstmehrfachbehinderten

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Es ist ein Auftrag an die ganze Gesellschaft. Deutschland hat - sogar sehr spät - den Vertrag unterzeichnet.

In unserer aufgeklärten Zeit darf niemand vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden.

Leider spart der Staat bei der Umsetzung mit Geld.

Aber das befreit keine Bürgerin oder Bürger davor, sich selbst aktiv für die Mitmenschen einzusetzen.

Ausschluss führt stets zu Ungerechtigkeit. Im Mittelalter wusste man sich nicht anders zu helfen, als Kranke (Pest, Lepra etc.) auszustoßen. Heute geht das aber anders.

https://de.wikipedia.org/wiki/Inklusion_(Soziologie)

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Im Prinzip gut!
An der Umsetzung hapert es oft...

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Auf dieser Seite steht alles zu dem Thema, was es zu sagen gibt.

http://inklusionsfakten.de/

Inklusion ist ein Menschenrecht. Punkt.

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Kommentar von Realisti
22.06.2016, 16:20

Theorie und Praxis klaffen leider auseinander.

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Ich bin der Meinung wir brauchen keine Förderschule nicht mehr Denn was dar passiert wissen die wenigsten

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