Sauerkraut entsteht, indem frischer Weißkohl milchsauer vergoren wird.

Die Milchsäuregärung ist ein Fermentationsprozess, bei der der Zucker im Kohl durch unbedenkliche Bakterien in Milchsäure umgewandelt wird.

Dadurch erhält der Kohl nicht nur seinen charakteristischen mild-säuerlichen Geschmack, sondern wird auch haltbar gemacht.

Nicht immer müssen Bakterien oder Pilze zum Ausgangsprodukt gegeben werden, um eine Fermentation auszulösen. In vielen Fällen befinden sich die benötigten Mikroorganismen schon auf der Oberfläche des Lebensmittels.

Durch das Zerkleinern und Quetschen werden diese natürlichen Stoffe im Kohl freigesetzt.

Damit alles sauber und ohne Nebeneffekte passiert, muss der Topf sauber sein. Das Gemüse muss verdichtet werden, damit genug Saft im Gefäß ist und ein Gewicht (sauberer Stein) erzeugt den Druck auf das Gemüse.

Ein sauberes Tuch verhindert Verschmutzung von außen und lässt gleichzeitig Gase aus dem Topf entweichen.

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Grundsätzlich ist Religion ein wissenschaftliches Fach - daher muss man nicht "gläubig" sein, um es zu belegen.

In der Schule kommt es dazu noch auf die Lehrkraft an, weil Theologie eben ein "Redefach" ist, genau wie Pädagogik und Philosophie auch - eine Geisteswissenschaft.

Bibel und Tradition spielen eine große Rolle - katholisch und evangelisch unterscheiden sich also im Grundverständnis kaum (Bibel, Gott, Christen), aber eben in den Einzelfragen schon recht deutlich. Man braucht also Grundkenntnisse und kann dann zu Fragen von Gesellschaft und Gott kommen.

Wenn diese Erfahrungen fehlen und auch keine große Lust auf Bücher lesen in dieser Richtung besteht, sollte man eher Philosophie wählen, wenn man an ethischen Fragen Interesse hat - sonst vielleicht eher Pädagogik, weil es hier eher allgemeiner zugeht.

In Zeiten von "Corona" wird "Religion" über die Frage, warum lässt Gott das alles zu, nachdenken; Philosphie über Wertungen wie, was macht das mit den Menschen und Pädagogik dann, wie lebe ich mit dem Problem: wie wirkt es auf Kinder zum Beispiel - also eher praktische Fragen.

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Die Sauce wird aus Eidotter und Butter sowie weiteren Zutaten hergestellt. Es ist eine helle cremige Beilage. Wie soll ich den Geschmack beschreiben? Jeder Vergleich hinkt. Gekauft und selbstgemacht sind schon himmelweite Unterschiede. Es ist vielleicht kurz gesagt eine "warme Mayonnaise": sehr buttrig, sehr cremig, je nach weiteren Zutaten etwas zitronig manchmal.

Selber machen bedarf schon etwas Übung. Daher greifen viele zu Fertigprodukten: https://www.swr.de/buffet/leben/geschmacksprobe-so-schmeckt-sauce-hollandaise-aus-dem-tetrapak/-/id=257304/did=19402708/nid=257304/l0v7fr/index.html

Sie wird meist zu Gemüse (besonders Spargel) gereicht. Es ist eine klassische Grundsauce, die für Fleisch oft noch zu Sauce béarnaise gesteigert wird.

Sicher kann sie auch auf Pizza verwendet werden, denn es gibt dazu Rezepte:

https://www.chefkoch.de/rezepte/2625181412352601/Pizza-a-la-Hollandaise.html

Man muss schon Butter und Ei vom Geschmack her mögen und die besondere Konsistenz gerne haben. Da scheiden sich die Geister: Ich mag sie, meine Frau hasst sie (sie mag alle Püree-Arten aber auch nicht, weil es weich und mundfüllend ist).

Daher vielleicht eine kleine Packung Fertigsauce kaufen und probieren oder in einem Imbiss einen Löffel verkosten und danach entscheiden.

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Also ich würde eine Sauce, die etwas dunkel erscheint und ohne Fleisch ist etwa so herstellen:

Fett (Öl bei größer Hitze, Butter bei mittlerer Hitze) in Pfanne erhitzen und Zwiebeln darin in kleine Stücke geschnitten anschwitzen. Je brauner gebraten, desto mehr Farbe - aber aufpassen, dass sie nicht anbrennen oder verkohlen.

Dann etwas Portwein (rot) und vielleicht dunklen Balsamico zusetzen und wieder einkochen (ohne Alkohol Trauben oder Apfelsaft).

NunTomatenmark hinzufügen und wieder etwas Wasser oder Rotwein angießen und einkochen. Jetzt etwas Zucker (brauner ist gut für farbe) und etwas Zitrone (je nach Geschmack wird es süßer oder herber) zusetzen. Ggf. etwas Wasser oder Wein dazu, wenn es zu dick wird oder mehr Tomatenmark, wenn es zu dünn erscheint.

Mit Paprikapulver (wieder süßen bei dieser Richtung oder scharfen bei dieser Variante) und Salz abschmecken.

Das müsste relativ schnell gehen.

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Ohne Hefe oder Sauerteig kann man eigentlich nur Fladen machen. Also zum Beispiel Chapati (indisch) oder Flammkuchen (französisch).

Dieser Teig ist dann recht fest, aber kross und hat kaum Geschmack. Woher auch, wenn nur Wasser, Mehl, etwas Salz und Öl darin sind.

Dafür geht es aber sehr schnell und in einer Pfanne ohne Fett auf dem Herd.

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Wichtig scheint mir das handwarme Wasser zu sein. Ich nehme für ein Brot einen halben Würfel frischer Hefe (ich kaufe immer mehrere Würfel, teile sie in zwei Stücke, packe sie in Folie und lege sie in den Tiefkühler.

Wenn ich dann ein Brot machen will, nehme ich einen halben Würfel aus dem Beutel im Eisfach. Dann lege ich den kühlen Würfel in die Schale und füge etwas handwarmes Wasser (2-3 Esslöffel) auf die Hefe, füge etwas Mehl und etwas Zucker dazu und rühre mit dem Löffel daraus einen Brei. Den decke ich dann mit einem Geschirrtuch ab und lasse den Vorteilg einige Minuten ruhen. Dann schaue ich nach und wenn ich Blasenbildung sehe und etwas mehr Volumen, beginne ich mit dem Hauptteig.

Also Mehl, Salz, warmes Wasser und knete mit einer Hand in der Schüssel einen Teig. Mit der anderen Hand kann ich dann noch Mehl oder Wasser zufügen, wenn der Teig noch nicht geschmeidig und fest ist.

Dann nehme ich den Teig aus der Schüssel und knete ihn auf der bemehlten Fläche stark mit den Knöcheln durch und drücke recht feste. Nun mache ich eine Kugel und lege den Teig mit der rauen Seite nach unten wieder in die Schüssel und breite das Tuch darüber (nun sollte der Teig etwa 1 Stunde ruhen - es geht auch länger - sogar im Kühlschrank über Nacht.

Dann nehme ich das Rost und lege ein Backpapier darauf und starte den Ofen mit Hitze. Unten stelle ich eine Metallschale voll Wasser, damit im Ofen warme Feuchtigkeit entsteht.

Dann forme ich den Laib, lehe die Kentkanten wieder nach unten, scheide den Teig oben etwas mit einem Messer ein, nehme einen Pinsel und streiche warmes Wasser über den Teig und stäube etwas Mehl (mit einem Sieb) über den Laib und ab in den Ofen. Nach 10 Minuten schütte ich ggf. nochmals Wasser unten in die Schüssel.

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Exorbitant

Portwein ist so vielfältig.

Es gibt ihn in weiß und rot; es gibt trockene und süße; es gibt sehr wertvolle und recht preiswerte: was will man mehr!

Cocktail für den Sommer:

  • 5cl Portwein (weiß und trocken)
  • 10cl Tonic Water
  • Eiswürfel

Für alle Saucenansätze, egal ob mit Gemüse, Knochen, Fleisch oder Fisch:

neutrales Öl in den Topf und Zutaten anschwitzen, Tomatenmark dazu und dann ehe es ansetzt einen Schuss Noily Prat, wieder einkochen und dann Port (weiß bei Fisch, rot bei Fleisch) und dann trockener Wein oder Wasser und kochen lassen (bei Fisch nur 30 min - sonst auch einige Stunden).

Die Vielseitigkeit zeigt sich bereits an der Anzahl verschiedener Unterkategorien. Die wichtigsten sind hier:

Ruby Port – Der gute junge Klassiker

Rosé Port – Der blumige in Longdrinks

White Port – Der Zurückhaltende zu Tisch

Tawny Port – Der im Alter gereifte

Vintage Port – Das Juwel unter den Portweinen

Late Bottled Vintage

Daher habe ich immer weißen und roten Port bei den Küchenzutaten stehen.

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Bier hält fast immer länger als das Datum für die Mindesthaltbarkeit.

Wenn es "schlecht" geworden ist, schweben in der Flüssigkeit Schlieren und es riecht unangenehm.

Daher sollte ein "Test" mit Auge, Nase, Mund reichen: Flasche gegen das Licht halten und das Innere gründlich auf Schlieren prüfen. Flasche öffnen ins Glas schütten und Farbe und Schwebstoffe ansehen. Wenn alles normal aussieht, an der Flüssigkeit riechen. Dann einen kleinen Schluck in den Mund nehmen. Nicht trinken, sondern im Mund mit Zunge und Gaumen prüfen.

Wenn alle drei Schritte ohne Auffälligkeiten verlaufen, ist alles in Ordnung.

Mehrere Kisten sollten aber nicht zu einem überstürzten Konsum führen.

Nach draußen stellen, geht wegen Kindern gar nicht.

Verschenken ist auch schwierig, wer will schon Alkoholkranke in Versuchung bringen - höchstens an gute Bekannte mit dem Hinweis auf das überschrittene Datum abgeben.

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Gib ein: https://restegourmet.de/

Dann schreibst Du die Zutaten, die Du hast in die Spalte. Man kann noch wichtig, egal oder gar nicht einschränken und bekommt herrliche Gerichte mit Rezept und Anleitung.

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Fürs Backen auf jeden Fall, denn es kommt auf die genauen Mengen an (das sagen selbst Profis).

Und sonst schadet sie auch nicht; denn was wiegt eine Kartoffel zum Beispiel - das kann man schlecht schätzen.

Vieles geht aber auch nach Gefühl: Reicht die Menge für die Personen? Ist die Sauce so wie ich sie mag (also eher flüssiger oder fester)? etc.

Ich benutze eine Waage schon - oft als Anhaltspunkt für Mengen, aber ich halte mich beim Kochen nicht genau an Angaben; beim Backen muss ich alles wiegen, sonst geht zu viel schief.

Aber man kann auch mit Tassen (amerikanische cups), Löffeln, Messerspitze, Messbecher mit Skala etc. vieles messen.

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Etwas anderes

Wenn ich in ein Lokal gehe, am liebsten mediterrane Küche (Frankreich, Italien). Auf die Schnelle auch türkisch, griechisch, asiatisch.

Zu Hause koche ich "Landküche" - also Querbeet: Ceviche (Peru), Pasta, Fisch, Gemüse etc. - Zutaten am liebsten vom Wochenmarkt.

Lieblingsgerichte, die wechseln. Ratatouille (auf eigene Art), Ragù alla bolognese, Fisch (Dorade, Zander, Saibling), Eintopf

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Ich habe bisher Tomatenmark als wünschenswerte Zutat für Saucen und Suppen empfunden. Das Konzentrat ist schließlich nicht zu verwechseln mit Tomatenketchup, das wirklich viel Zucker enthält. Auch Dosentomaten sind meist wesentlich geschmackvoller als die zur Zeit wässrigen frischen Tomaten aus dem Gewächshaus.

Für die Optik nehme ich frische Tomaten, aber für den Geschmack setzte ich Mark oder Dose ein.

So haben es auch die Köche bei Kochkursen gemacht.

Wenn das nicht richtig sein sollte, lasse ich mich gerne von seriösen Quellen überzeugen.

Ich erhitze ein neutrales Öl wie Rapsöl und brate Zwiebelstücke, Möhren, Sellerie und andere saubere Gemüseabfälle aus der Küche relativ scharf an. Dann kommt das Mark rein. Wenn Wein drin sein darf, kommen Portwein und Polly Prat in kleinen Schüben dran, sonst Traubensaft oder ähnliches. Das soll immer etwas einkochen. Frische Kräuter kommen nicht hinein, weil sie nur den Geschmack verlieren und besser frisch am Ende hinein kommen. Wenn alles leicht köchelt, füge ich viele Eiswürfel aus Wasser hinzu; dadurch werden Eiweißstoffe und Fette gelöst und nach oben gebracht. Diesen Schaum schöpfe ich ab. Nach zwei Stunden köcheln, gieße ich den Sud durch ein Sieb und habe die Grundlage für eine Suppe oder Sauce. Die kann man einfrieren oder eben zu einer Gemüsesuppe direkt verwenden. In diese Brühe kommen dann die Gemüsewürfel, die je nach der eigenen Garzeit früher oder später zugersetzt werden. Am Ende noch ein paar frische Kräuter wie Petersilie, Koriander, Blätter vom Staudensellerie oder Bärlauch etc.

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Ja, passt gut. In Scheiben obenauf. Ca. 180 Grad für 15 - 20 min. Wenn es zu sehr bräunt (also immer mal reinsehen) kann man es mit Backpapier oder Alufolie abdecken und bis zum Ende drauf lassen. Gg. am Ende noch 2 bis 5 min den Grill anschalten, damit es knusprig wird.

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Käse sollte immer in dem Spezialpapier aufgewahrt werden; er fühlt sich im Kühlschrank wohl. Wenn man ihn dort etwas länger aufheben will, sollte man je Sorte mit einem sauberen Messer abschneiden. Es sollte keine Mutter und kein Brot an die Reststücke kommen. Wenn er länger im Kühlschrank ist, verliert er Fett und Eiweiß; das wird sichtbar durch feuchte Stellen und ggf. weiße Stellen. Diese sind nicht mit Schimmel zu verwechseln; denn wenn es schwarz oder grün aussieht, ist das Produkt leider verdorben.

Wenn man über Wein etwas lernen will (zur Zeit etwas schwer durch "Corona") geht man in ein "Fachgeschäft". Das kann am Anfang Jacques Weinedot sein. Dort darf man probieren und kann mit dem Personal sprechen. So bekommt man seinen eigenen Geschmack heraus - schließlich muss Du es mögen. Wenn also süße Weine schmecken, sollte man sie auch kaufen. Aber auch andere Sachen probieren. Mag man lieber Weiß, Rot oder Rosé? Dann mal auf dem Etikett die Rebsorte lesen und das Gebiet merken. Darüber schriftliche Notizen machen.

Wenn es dann noch Spaß macht, etwas Geld investieren und ein Weinseminar für Anfänger besuchen (gibt es beim Kölner Weinkeller zum Beispiel)

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