Was haltet ihr für die beste Regierungsform?

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Das Ergebnis basiert auf 20 Abstimmungen

Demokratie 50%
Kommunismus 35%
Monarchie 10%
Nationalismus 5%
Faschismus 0%

21 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Demokratie

Die beste aller schlechten Staatsformen ist die Demokratie.

Leider fällt mir nicht mehr ein, wer das gesagt hat - stimme dem aber zu:

  • die Demokratie ist nicht das Gelbe vom Ei weil ein Großteil der Menschen denkfaul und entsprechend leicht beeinflussbar ist, deshalb jeden Schwachsinn glaubt und lieber irgendeinem Leithammel hinterherläuft anstatt selbständig zu denken. Aber eine soziale Demokratie mit einem Optimum an Mitbestimmung wäre auf jeden Fall besser als alles Andere. Vielleicht klappt´s ja irgendwann noch mal...

  • Ein guter weiser König wie im Märchen wäre natürlich auch was Nettes ;))) - aber leider waren die in der Realität wohl meistens eher degenerierte Egomanen, - da kann man sich halt nicht aussuchen was kommt ;)

  • In der Diktatur bezahlen die Untertanen allein den Wunsch mit dem Leben, sich selber eine Regierung auszusuchen - da hat man garkeine Wahl mehr weil nur noch Terror regiert und Angst unter den Menschen herrscht. Faschismus und Nationalismus laufen darauf hinaus und sind deshalb absolut indiskutabel.

  • Der Kommunismus ist eine wunderbare Idee, aber leider nicht umsetzbar, weil die Natur des Menschen zu egoistisch ist und weil sich immer ein paar Funktionäre finden, die bestimmen wollen wie Andere zu funktionieren haben. Bei der Diktatur des Proletariats hatte selbiges bislang leider immer nur die Wahl zwischen: den Mund halten oder in den Knast/ein Lager gehen.

Für eine wirklich freie und gerechte Staatsform ist die Menschheit anscheinend noch nicht reif genug.

Die beste aller schlechten Staatsformen ist die Demokratie.

Ist von Winston Churchill, einem englischen Politiker. ;-)

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Demokratie

Demokratie ist zwar die Regierungsform mit der größten Freiheit und dem größten Mitspracherecht des Volkes, ist aber genau deswegen bei vielen unbeliebt, die IHRE Meinung gern durchgesetzt hättten,

denn sie basiert auf Kompromissen, die niemandem vollständig in den Kram passen aber mit denen die meisten gut leben können. Je unterschiedlicher allerdings die Ansichten der Bürger sind, unter anderm zb aufgrund der Bildungsstandarts, Einkommens, der Lebensweisen, desto schwieriger ist es, auf den jeweils gemeinsamen Nenner zu kommen.

je mehr die Wähler wissen und als Basislobbyisten Einfluss auf ihre "Abgesandten" in Ortsratsitzungen und Ausschüssen nehmen, desto genauer wissen die auch, was Sache ist. Sonst dominieren natürlich die die öffentliche Debatte, die als Lobbyisten im Bundestag arbeiten oder die, die auf der Straße am lautesten schreien.

http://www.youtube.com/watch?v=kUVymSvfJDk&feature=related

Es hat keiner gesagt, dass Freiheit und Demokratie einfach sind...

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@koch234

ich nehme ein Paar "t" raus und kaufe dafür ein "d" und ein "des" ;-)

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@koch234

Das stimmt: eine richtige Demokratie muss eine starke Basis haben und die beginnt im regionalen Umfeld !

Aber den meisten Wählern fehlt entweder das Wissen . (mangels Interesse) oder die Zeit für kommunales Engagement, zumal Polik im Kleinen auch sehr trocken und mühsam sein kann.

Gegen andere Parteien zu wettern ist einfacher als sich für die Renovierung von Schulen oder ein gesundes Krankensystem einzusetzen.

Deshalb gewinnen schon dort im Vorfeld die Wichtigtuer oft die Oberhand..

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Wenn du Monarchie willst,weil einer Sagt wo es lang geht kann man auch eine Diktatur nehmen da hat auch nur einer das sagen.Muss ja auch keine faschistische Diktatur sein,wie wäre es mit einer Sozialen Diktatur?Den Posten würde und könnte ich sofort antreten.;)

Unterschätze niemals die Verantwortung, die mit echter Führung verbunden ist!

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Kommunismus

Beste Regierungsform: Diktatur des Proletariats! Dazu Lenin: »Die bürgerliche Demokratie, die im Vergleich zum Mittelalter ein gewaltiger historischer Fortschritt ist, bleibt stets – und im Kapitalismus kann es gar nicht anders sein – eng, beschränkt, falsch und verlogen, ein Paradies für die Reichen, eine Falle und Betrug für die Ausgebeuteten, die Armen.« (Lenin Werke, Bd. 28, S. 241) Und an anderer Stelle: »Die proletarische Demokratie, deren eine Form die Sowjetmacht ist, hat gerade für die gigantische Mehrheit der Bevölkerung, für die Ausgebeuteten und Werktätigen, eine in der Welt noch nie dagewesene Entwicklung und Erweiterung der Demokratie gebracht.« (ebenda, S. 245) Die Frage muß also immer lauten: Diktatur gegen wen? Demokratie für wen? Solange es Klassen gibt, ist immer Diktatur der jeweils herrschenden Klasse. Diktatur des Proletariats ist aber demokratischer, da sie von der Mehrheit der Bevölkerung ausgeübt wird, und nicht wie im Kapitalismus, von einer verschwindend kleinen Minderheit.

Kommunismus

Allerdings nicht den autoritären Staatskommunismus sondern den basisorientierten Rätekommunismus. "Nach Meinung der Rätekommunisten sollen in der kommunistischen Revolution die Arbeiterräte an die Stelle des bürgerlichen Staats treten, jedoch auch die Ausbildung eines autoritären Staates verhindern. Die entsprechende Gesellschaftsform wird Rätedemokratie oder Räterepublik genannt. Der Rätekommunismus steht damit in unversöhnlichem Gegensatz sowohl zur kapitalistischen Gesellschaft und deren Parlamentarismus wie auch zum autoritären Marxismus-Leninismus. Auch die junge Sowjetunion war in ihrer Anfangszeit stark von Idee und Praxis der Rätedemokratie getragen („Alle Macht den Räten“, lautete eine Parole der Bolschewiki), bis sich spätestens unter der Herrschaft des Stalinismus die Macht der Räte schrittweise auflöste".

Übrigens, zum Monarchismus: Nur Schafe müssen gesagt bekommen, wo es langeht...

http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%A4tekommunismus

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