Was gibt es für Kurse zur Selbstverteidigung gegen Hunde?

8 Antworten

Gegen einen Hund unbewaffnet zu kämpfen, stelle ich mir beliebig schwierig vor. Es gibt wohl ein paar Griffe, Tricks und Schläge, die aber scheinbar auf bestimmte Rassen eingeschränkt sind. Bei aggressiven Kampfhunden, die sich festbeißen und mit wahnsinniger Muskelkraft reißen ..... na ja; lieber kein Kommentar und hoffen .....

was heisst, du wurdest "bedroht"??? jemand, der an meinem hund vorbei rennt, wird auch von ihm angebellt... wie soll er wissen, was DU willst? bleib einfach ruhig stehen, schau ihn nicht direkt an und achte auf seine körpersprache. schwanzwedeln und bellen heisst nicht, dass du gebissen wirst. du kannst auch ruhig mit ihm reden, sagen "aus" oder "ruhig" oder "pfui". aber ein selbstverteidigungskurs nützt dir rein gar nichts wenn ein 60kilo hund auf dich zu springen würde. wobei ich die erfahrung habe, dass kleine hund viel eher beissen als grosse. versuche einfach, cool zu bleiben - deine angst kann jeder hund riechen!

Ja...und jeder Hund nuzt es auch aus wenn er die Angst merkt...ich meine, das machen manche Menschen ja auch!

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@Eleeena

menschen sind aber wesen, die denken können bzw. sie manipulieren andere für ihre zwecke. da hunde nach instinkt reagieren, kann man das kaum vergleichen . und JEDER hund ist bestimmt nicht so. wie in jedem zusammenleben braucht es auch zwischen mensch und tier viel toleranz und verständnis. nicht jedes tier hat eine gute vergangenheit, wie es auch menschen gibt, die schlechte erfahrungen gemacht haben und sich daher vor gewissen situationen ängstigen. der halter sollte auf jeden fall seinen hund an der leine führen und immer unter kontrolle haben, wenn er so einen angstbeisser o.ä. hat. so lange die menschen ihre kinder aber totschlagen und verhungern lassen, wird es auch hundehalter geben, die ihren pflichten nicht nachkommen. leider... und am schluss ist der hund schuld!

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Hallo! Jetzt mal ganz ehrlich. Ich finde Hunde SUPER, wir hatten früher selbst einen, als ich klein war. ABER: ich HASSE diese wahnsinnige Ignoranz und Verständnislosigkeit von solchen Hundehaltern, die immer und immer wieder meinen, dass Menschen, die ihnen und ihren geliebten "Schätzchen" begegnen, die Verantwortung für diese Begegnung übernehmen müssten. Dass der Nicht-Hundebesitzer Verständnis haben soll für Ängste und Neurosen und Schlechte-Laune-Phasen oder einfach nur das übertriebene Kontakt-/Begrüßungs-/Spielbedürfnis ihres Hundes, oder Verständnis für ihre eigene Unfähigkeit in der Hundeerziehung oder Verständnis dafür, daß SIE meinen, Hunde an die Leine zu nehmen, sei nicht artgerecht (aber wie artgerecht ist Hundehaltung an sich denn eigentlich?) (und wie tierfreundlich ist es, wenn der Hund im Wald oder Feld herumstöbert und andere unschuldige Tiere in Angst und Schrecken versetzt?) Und weiter gehts - dass solch ignorante Hundebesitzer erwarten, dass der ihnen begegnende Nicht-Hundebesitzer sich so oder so oder so verhalten soll, damit ihr "Schätzchen" sich nicht gereizt fühlt oder erschreckt wird! Und das Tollste: dass man KEINE ANGST ZEIGEN oder HABEN soll! Ja ist das denn die Möglichkeit? Wie gut können solche Menschen denn IHRE Ängste auf Kommando bezwingen angesichts irgendwelcher Gefahren, die ihnen real oder meinetwegen auch nur in ihrer Vorstellung drohen? Wie kann man so gemein und unfair sein gegenüber seinen Mitmenschen und das nur, weil man selbst sich mit eigener Hundehaltung selbst verwirklichen will? Was interessiert mich der Hundehaltungsverwirklichungsdrang von Hinz und Kunz? Kann sich eigentlich keiner dieser ignoranten Hundebesitzer vorstellen, dass man Hunde zwar mögen, ja lieben kann, aber TROTZDEM auch mal seine Ruhe in der Natur haben möchte?? Und noch etwas - ich mag zwar Hunde allgemein, kenne aber das mir begegnende Individuum an sich überhaupt nicht und weiß gar nicht, was in ihm vorgehen mag. Ich kenne ja auch den Besitzer des Hundes nicht und kenne die ganze Vorgeschichte des Hundes nicht. Und ich glaube, auch das Recht dazu zu haben, mich nicht mit jedem Hundeindividuum, das mir begegnet, auseinandersetzen zu müssen, wenn ich nur mal zum StressABBAU in die Natur hinaus wollte. Und das OHNE diese ständigen Stressmomente, in denen ein ein unangeleinter Hund mal wieder anbellt oder einfach nur "zum Schnuppern oder Spielen" rüber kommt. Ich renne doch auch nicht zu diesen Leuten hinüber, schnuppere in ihrem Schritt oder fasse auf ihre Schultern und hauche ihnen ins Gesicht oder schmiege mich an ihre Seiten und säusele dann: "Keine Angst... ich tue nichts... ich will nur spielen..." Ja, ich weiß, jetzt wird wieder argumentiert, dass Hunde nun mal so sind und es nicht besser wissen usw. Aber was ich damit sagen will ist, dass es mir EGAL ist, wie Hunde, Katzen oder Kaninchen sind - ich will nur MEINE RUHE da draußen im Wald! Und meiner Meinung nach ist es der Hundehalter, der wissen sollte, wie sich Hunde im allgemeinen und sein Hund im speziellen verhält - und entsprechende Maßnahmen zum Schutz der Nervenruhe seiner Mitmenschen übernehmen! Es versteht sich doch von selbst, dass man auf seine Mitmenschen Rücksicht nimmt, wenn man meint, einen Hund mitführen zu müssen.

So, und bevor ich jetzt zum Abschluß komme: ich weiß, es gibt auch sehr, sehr viele verantwortungsbewußte Hundehalter, die ihre Sache toll machen. Und die tolle Tiere halten. Und die meisten Hunde sind sowieso sehr lieb, das weiß ich. Mein Ärger richtet sich eben gegen diese "ignoranten Hundebesitzer", die ja wohl jeder von uns kennt und schon getroffen hat.

Was man gegen Hundeangriffe tun kann, weiß ich auch nicht, aber ich würde es gerne wissen - denn diese Hilflosigkeit ist für mich unerträglich. Ich bin sehr viel im Wald, begegne vielen Hunden, einige knurren, einige bellen, die meisten sind einfach nur super lieb und in Ordnung. Aber ca. 1-3x im Jahr gerate ich in wirklich brenzlige Situationen mit Hunden, die - ohne Provokation! - irgendwie nicht in Ordnung sind. Die Besitzer, die sich in deren Nähe aufhalten (oder auch weiter weg), sind dann auch dementsprechend übel. Was also kann ich tun? Jedes Mal beten? Das ist die Frage und ich glaube, das wollte auch der Erschaffer dieses Threads wissen. Selbstverteidigung wäre gut, am besten direkt gegen Hunde. Weiß jemand, ob solche Kurse irgendwo angeboten werden?

In diesem Sinne, Gruße eines entnervten HundeFREUNDES

Eine knurrende Fußhupe ist nur unangenehm, aber nicht wirklich gefährlich. Wenn Du aber meinst, es gäbe ein Mittel gegen einen "richtigen" Hund, muss ich Dich enttäuschen. Allerhöchstens noch gelingt es Dir, den Hund (so er dann wirklich angreift) mit Pfefferspray kurz zu beeindrucken.

Nur kurz zu beeindrucken?

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@Kaffeesatz

Ja. Oder willst Du mir erzählen, dass nicht 90% der Pfeffer-User vor Schreck das Döschen fallen lassen, sich selbst ansprühen oder den (angreifenden) Hund komplett verfehlen? Und....so extrem, wie oft geschildert wird, ist die Wirkung auf einen großen (und wütenden) Hund nicht.

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@Kabark

lach Stimmt, den Panikfaktor der Situation habe ich außer Acht gelassen. Wobei man noch anmerken sollte, daß die Wirkung bei Menschen aber auch wirklich fies ist. Hunde kommen da zwar besser bei weg, dennoch habe ich in Sachen Wirksamkeit andere Erfahrungen gemacht. Auch bei großen, bösen Hunden ;-)

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@Kaffeesatz

Du bist herzlich eingeladen, bei mir diesen Test vorzuführen. :-)

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@Kabark

Pfefferspray hilft bei hunden garnichts habe ich selbst erlebt

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Hallo, ich habde dazu einen guten Artikel gefunden.

Selbstverteidigung gegen Hunde: ww.rma-systema.de/bib/hunde.html Allgemein Selbstverteidigung: ww.stuecke.net/sd_tipstricks.html

Ich weiß ja nicht was ihr wollt. Hier fragt jemand, wie er sich gegen angreifende Hunde verteidigen kann und nicht nach einem, wie verstehe ich meinen Hund-Kursus. Es sollte doch auch jedem 13. Jährigen klar sein, dass es nun mal aus den unterschiedlichsten Gründen zu einem Angriff eines Hundes kommen kann.

Sei es Tollwut, ein Hetzender Hundehalter der seinen Hund zum töten sogar abgerichtet haben kann, aus zufälligen Gegebenheiten (Man fällt hin und dies auf einen Hund, den man nicht mehr ausweichen kann), wilde Hunde.

Was soll man gegen einen Hund machen, der 100% auf Angriff ausgerichtet ist? Bestimmt nicht einen benimm dich kursus machen! oder wie verstehe ich den Hund oder wie werde ich zum Halter des Jahres ....

Eigentlich geht die Person davon aus, dass er nicht der Halter der angreifenden Person ist, sondern mit dem Hund eigentlich nix zu tun hat, außer das dieser ihn angreifen könnte.

Um zurück zur eigentlichen Frage zu kommen: Wenn du dich wirklich selbstverteidigen willst, dann ist es sehr wichtig, dass du lernst einen klaren und kühlen Kopf in extreme Situationen zu behalten lernst. Dazu benötigt es viel Training und viel mentaler Arbeit.

Vielleicht, wenn man ernsthaft selbstverteidigung betreiben will, gehst du zu einem Kampfsport Verein, der mehr Kampf als sport beinhaltet. Tai Chi chen Style oder vernünftige Wing Tsun Schulen oder Aikido usw. Halt alle Schulen die nicht nur den Körper trainieren, sondern auch den Geist. Was sehr wichtig ist.

Ansonsten lesen, lesen, eine gewisse Lebenseinstellung entwickeln und gelegendliche SV-Kurse + Training in eigeninitiative könnten auch ok sein.

Zum Schluss gibt es nur noch Elektroshocker oder Pfeffer Spray, wobei letzteres keine gute Lösung darstellt. Im besten Fall iritiert Pfeffer Spray den Hund ein wenig, damit du dich aus dem Staub machen kannst. Sehr Hilfreich ist auch der Artikel den ich oben gepostet habe, aber bitte sehe ihn nur als Richtlinie und nicht als Weisheit letzter Schuss an.

LG

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