Was bringt USB-Killer?

7 Antworten

Hallo!

Es fügt dem "Ziel", bzw. dem "Opfer" einen gewissen Schaden zu.

Die Auswirkungen können dabei vielfältig sein.

Z.B. Zeitverlust, Datenverlust, Geldverlust, ...

Und je nach Einsatzgebiet des betroffenen Rechners kann das im wirtschaftlichen Einsatzbereich auch entsprechend wirtschaftliche Folgen haben. Es kann die Produktion direkt betreffen, oder auf Kundendaten kann nicht zugegriffen werden. Dann spielt auch der Zeitfaktor eine wichtige Rolle. Evtl. können deswegen einige Termine nicht eingehalten werden. Was zu weiteren Verlusten führen kann.

Dann ist es immer noch die Frage, ob man die betroffene Hardware möglichst schnell und vollständig ersetzen kann. Und ob man die Daten darauf möglichst aktuell wieder herstellen kann.

Jetzt stell Dir das nur mal auf mäßig gut abgesicherten Privat-Rechnern vor.

Da kann nicht nur der finanzielle Schaden relativ hoch ausfallen und nur schwer sofort zu beheben sein. Auch die auf dem Rechner enthaltenen Daten können äußerst wichtig sein. Wenn z.B. Studenten nicht mehr an ihre Daten und Arbeiten heran können und die Abgabe-Termine drücken...

Wenn die Hardware irgendwann dann wieder laufen sollte, kann man nur beten auf ein funktionierendes Backup zurückgreifen zu können. Oder Teile daraus extrahieren zu können, um im Notfallmodus auf einem anderen Rechner weiter arbeiten zu können.

Die Probleme und Schäden können also vielfältig sein und auch Folgeschäden verursachen.

Gruß

Martin

Also der USB Killer ist vielleicht nützlich wenn man empfindliche Daten schnell verschwinden lassen möchte. Darum sind auch USB Ports in Kliniken inaktiv; allerdings gibt es außer den USB Killern auch Autostart USB-Sticks, die beim hereinstecken vorprogrammierte Befehle ausführen, um damit dann letztendlich alles mögliche anzustellen, z.B Daten unentdeckt zu kopieren, nur einzelne Dateien zu löschen oder Trojaner oder gar Ransomware auf dem Zielsystem zu installieren. Bei erfolgreichem Ausführen der Autostartdatei sind die Ziele grenzenlos. Allerdings ist es seit Windows 10 schon extrem schwierig, autostarts über USB sticks noch zu nutzen, da es eben eine Gefährdung darstellt. Aber ich glaube das spornt Könner nur noch mehr dazu an, es zu umgehen, denn das liegt in der Natur.

Woher ich das weiß:Hobby

Die USB Ports in Kliniken etc. sind inaktiv damit man nicht irgendwas installieren bzw. sensible Daten abgreifen kann... ich arbeite in dem Bereich (IT in teilweise hochsensiblen Bereichen)

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@SteveHH72

Ich auch aber nur hin und wieder als Student:D Im Klinikverbund Südwest habe ich mal versucht, Dicom Daten (keine Patientenrelevanten Daten , nur Testdateien zum lernen im Medizinstudium) zu importieren, ging aber über den Stick nicht :D ein IT Mitarbeiter hat mir dann erzählt, dass die Ports sogar mechanisch vom Netz getrennt werden (das sind glaub Eizo boards, hab sie nich nie gesehen aber ich weiss dass die grafikkarten zumindest amd+eizo sind) deshalb aus sind, damit auch Daten nicht durch diese high Vorlage sticks kaputt gemacht werden. Fand ich aber unnötig, weil man das Case auch ohne weiteres öffnen kann und dann genauso Zugriff hat, wobei das natürlich komisch aussieht.

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Es hat nur den Effekt der Zerstörung des PCs und das ist auch der eigentliche Sinn.

Manchmal werden die Dinger als Datenlöschungswerkzeug für den Eigengebrauch verkauft. Da der USB Killer aber in den meisten Fällen die Festplatte nicht beschädigt eignet er sich dafür nicht.

Es durchbrennt ein paar Komponenten, wenn man Glück hat und die Teile ersetzen kann, dann läuft alles wie normal.

Du kannst dein PC per USB im Steckdose einstecken, da passiert auch das gleiche nur vll bisschen tödlicher

Den Beweis, dass der PC das nicht ausgehalten hat.

Woher ich das weiß:Beruf – ist mein Beruf

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