Was bringt ein Psychotherapeut überhaupt?

10 Antworten

Ich kann deine Frage gut nachvollziehen, dachte selbst so, als ich vor einiger Zeit mal in psychologischer Behandlung war. Natürlich scheint einem das oft Sinnfrei, jemandem fürs "Zuhören" Geld hinzulegen. Doch dabei sollte man bedenken, dass Psychologen durch aus mehr tun, als nur zuzuhören. Durch deine Erzählungen, deine Symptome, selbst deine Mimik kann ein guter Doc einiges feststellen. Ebenso haben Sie gewisse Erfahrungswerte, somit können Sie nicht immer, aber oft sinnvolle Tipps geben. Sie leiten uns oft in die richtige Richtung, ohne uns direkt darauf hinzuweisen. 

Ich hoffe meine Meinung ist vielleicht etwas hilfreich. 

Viel Glück 

Deine Meinung ist deine Meinung.

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Wenn man Psychotherapie macht statt Plauderstunden, dann bringt das was.

Ist nicht nur in tausenden Studien validiert, dass sich Symptome bessern, sondern sogar dass sich Hirnchemie und -Struktur dadurch ändern / normalisieren können.

Im Gegensatz zu Medikamenten übrigens, die bis heute immer nur so lange wirken wie man sie nimmt, aber nie nachhaltig sind.

Die werden aber aufgrund der Bequemlichkeit und Kassenfinanzierung erstaunlicherweise selten in Frage gestellt.

"sogar dass sich Hirnchemie und -Struktur dadurch ändern / normalisieren können."

Also bitte, das ist doch lächerlich. Das trifft z. B. auf Meditation zu, aber ich frag mich, was das bitte für Therapiestunden sein sollen, durch die sich die Hirnchemie und -Struktur ändert. xD

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Nö ist nicht lächerlich. Ist realität. Ua. durch Neuroplastizität. Siehe folgende Links, gibt aber auch bedeutendere Quellen, bitte selber raussuchen; wenn dir online Lesen so viel bringt, möchte ich dich nicht dieser Lernchance berauben. // http://www.goettinger-akademie.de/kompetenz/download/Vortrag_Roth.pdf&ved=0ahUKEwifit3AsfnMAhWBIMAKHa8XDyoQFggkMAM&usg=AFQjCNFYFFYHUtcscy0FH7D8pyhIOZByEg&sig2=zd_vba4JbTFkizSv6vigPw // http://m.welt.de/gesundheit/psychologie/article114998238/Therapie-gegen-Panikstoerung-veraendert-das-Gehirn.html

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@Seanna

Ja, aber für eine Verhaltenstherapie brauch ich keinen Therapeuten. Dass diese das Gehirn verändert und die Chemie kann ich mir gut vorstellen. Mann oh mann ...

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Es geht um weit mehr als das. 50% des Therapieerfolgs macht allein die therapeutische Beziehung ua durch Realisierung der Basisvariablen aus. Da ist noch kein spezielles Therapieverfahren "mit eingerechnet". Außerdem mag sein dass DU das kannst, das ist aber nicht bei jedem und jeder Störung der Fall. Etliche Störungen werden auch gar nicht mit VT behandelt und sind dennoch hoch wirksam. Wird das hier Polemisierung und Frust ablassen oder geht's um eine Laien-Wissenschaftliche Diskussion der Ausgangsfrage?

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@Seanna

"50% des Therapieerfolgs macht allein die therapeutische Beziehung ua durch Realisierung der Basisvariablen aus. Da ist noch kein spezielles Therapieverfahren "mit eingerechnet"."

Dann hab ich wohl mit meinen 6 - 7 Therapeuten, bei denen ich in meinem Leben war, bis jetzt kein Glück gehabt. Mir haben 1 bis 2 Bücher zum Thema Angsterkrankung viel mehr gebracht und die Tipps aus dem Internet. Und dass ich mein Geld dort rausgeschmissen habe, ja das frustet mich etwas. Waren ja Therapien dabei, die teilweise auch ein Jahr und so gedauert haben. Dem letzten Therapeuten, bei dem ich war (der war in Ausbildung (weil ich nicht wieder so viel Geld rausschmeißen wollte)), hab ich gesagt ich leide an Agoraphobie. Darauf hat mich der mit großen Augen angeschaut und gefragt: "Sie haben Angst vor großen Plätzen?!" und das war es dann für mich.

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Wen du keine Freunde hast zahlst du halt dort für ein gespräch... ganz ehrlich Probleme mit fremden Menschen weg reden das klappt halt einfach nicht... therapeuten werden eigentlich nur von Personen empfholen die keinen brauchen und keine Ahnung davon haben.. die denke ach eine panikstörung oder so ist wie eine Grippe geh zum artzt hilft meines Erachtens 0,0


such im Internet nach Informationen für deine Erkrankung da hast du mehr davon..!

"such im Internet nach Informationen für deine Erkrankung da hast du mehr davon..!"

Unterschreib ich sofort, hat mir viel mehr gebracht.

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Meine Freunde haben kein Studium der Psychologie plus 5 Jahre+ Ausbildung in Psychotherapie absolviert. Deine? Und wenn ja, wären es schlechte Therapeuten UND Freunde, wenn sie private Bekanntschaften behandeln.

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@Seanna

Kann schon sein, dass es hilft, wenn man einmal in seinem Leben eine Therapie macht, wenn man echt überhaupt keine Vorstellung von einer psychischen Erkrankung hat und nicht weiß, wie man den Computer einschaltet und das Internet benutzt.

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@Jan1682

man kann den sch... 30 Jahre studieren und hat weniger Ahnung wie ein betroffener der durchschnittlich intelligent ist nach 2 jahren! wen Therapie dan versuchen sobald man nicht auch davor angst hat gruppentherapie das ist 1000 mal besser.... ja lieber jan1682 die Therapie im Einzelgespräch ist was für die erste Phase der Erkrankung wen man 0,0 Plan hat was es ist und welche stretegien es gibt... nach 2 ...3 jahren kan einem so ein psycho Mensch nichts mehr erzählen was man nicht schon selber weiß. . :) hinzu kommt das noch einige Therapeuten gibt die 0 Bock haben auf das was sie machen und fast einschlafen wen man ihnen was erzählt... am hilfreichen ist das Gespräch mit langzeitbetroffenen... denen sollte man lieber das geld geben :)

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@Jan1682

Versuchs mal da sind Menschen dabei die wirklich verstehen können mit was du zu kämpfen hast :) gute besserung.... 

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