Was bringen viele Autofokuspunkte?

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3 Antworten

Wenn man einen bestimmten Punkt anfokussieren will, aktiviert man auch nur das mittlere Feld. Dann kann man One-Shot-AF einstellen und wie Du sagst die Kamera schwenken. Wenn man alle Felder aktiviert, ist das eher für Landschaftsbilder geeignet, wo es auf genauen Fokus nicht so ankommt, sondern darauf, dass die Cam erkennt, dass das Motiv sowohl aus weiter entfernten als auch aus weniger weit entfernten Motiven besteht. Mehrere Felder sind auch bei ganz flachen Motiven nützlich, wenn das mittlere Feld nicht immer 100%ig funktioniert. Dann besteht halt noch die Chance, dass die äußeren dies ausgleichen.

Zunaechst mal ist es Geschmacksache, ob man lieber mit dem mittleren Feld arbeitet oder ein aeußeres Feld benutzt. Viele Felder haben aber auch handfeste Vorteile:

  1. beim Verfolgungs AF im Sport oder bei spielenden Hunden arbeitet ein AF mit vielen Punkten besser, weil die Felder zusammen arbeiten und die Schaerfe besser nachfuehren koennen.

  2. Mit lichtstarken Objektiven und offender Blende ist es tueckisch, nach dem Fokussieren die Kamera zu verschwenken, weil dadurch die Schaerfeebene gerne vom eigentlichen Motiv weggeschwenkt wird.

So ist es.

Die Felder meiner 7D möchte ich nicht missen, alleine schon beim Nachführen bei Sport etc ;) und als ich letztens die einer 1DMK IV gesehen habe... :D :D

Es passiert auch mal bei der Composition, dass man etwas sehr feines an einer bestimmten Stelle fokussieren will, da sind mehrere AF-Punkte nützlich!

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Also diese Felder sind eben für Leute, die nicht manuell fokussieren wollen oder wenn man es nicht kann, weil man gerade Schnappschüsse macht .. oder du willst etwas bestimmtes fokussieren, und trotzdem nicht den Bildwinkel verändern, da es für dich so kreativer ist.

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