Was bedeutet diese Zeugnisbemerkung?

13 Antworten

Diese Zeugnisbemerkung hab ich noch nie gesehen bzw. davon gehört, aber es ist auf jedenfall ein Lob. Du bist aufgeschlossen und vielseitig interessant soll heissen das du sehr aktiv im Unterricht mitarbeitest. Lobenswert heisst das die Lehrer dich für deine Arbeit in der Schule loben :D Und deine Mitarbeit im Unterricht verdient besondere Anerkennung. Das ist extrem selten das ein Schüler solch eine Bemerkung bekommt, Glückwunsch!

Diese Bemerkung ist super! Das heißt, dass du super im Unterricht mitmachst, oftmals hinterfragst und einen Preis oder eine Anerkennung verdient hast, also alles super und ok!!! ;)

Ok, danke dann bin ich beruhigt :)

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Hallo Lukas1799,

du musst unterscheiden zwischen Arbeitszeugnissen in Betrieben und Schulzeugnissen. In Arbeitszeugnissen, gibt es oft Formulierungen, die sich postiv anhören, aber negativ sind.

Beispiel: Er hat sich stets Mühe gegeben, seine Aufgaben zur vollen Zufriedenheit zu erledigen. - zu deutsch: ... hat sich Mühe gegeben, es aber nie geschafft....

Da gibt es sogar ganze Listen, was welche Formulierung bedeutet.

In der Schule läuft das anders: Kein Lehrer arbeitet mit versteckten Doppelbotschaften. Hier wird einfach von der Sache her beschrieben, was feststellbar ist.

Der Satz, den du hier aufführts, ist also eine deutlich positive Beschreibung.

Gedicht inhalt & Interpretationsansätze gesucht!?

Günter Kunert Natur (2011)

eine Vertriebene unserer Ansprüche.

Oh du schöner Westerwald,^(1)

Grabmal des vielfach bekannten Soldaten.

Füllest wieder Busch und Tal^(2)

und stehest schwarz und schweigest.^(3)

Es birgt dein Boden

vergessene Minen und entleerte

Geschosshülsen und des Lebens

versteckte Unsterblichkeit -

so gut, dass wir sie nicht finden.

Krume hieß, was die Keime und

die Gebeine gleichermaßen einschloss.

Ja, die Wälder wachsen nach,

sobald die Holzfäller beerdigt sind.

Geläutert die Erde erst

nach dem Ende

unsererer Verblendung.

(1) Westerwaldied: 1936 komponierter Marsch, häufig von Soldaten gesungen; Volkslied (2) vgl. J.W.Goethe „An den Mond“ (3) vgl. M.Claudius „Abendlied“ Der Mond ist aufgegeangen.

Diese Gedicht soll ich für die Schule interpretieren, aber da ich echt nicht gut bin, suche ich Hilfe. Ich würde euch bitten, eure Gedanken und Ideen einfach zu schreiben, dass wäre mir echt eine große Hilfe! Evtl. auch den Inhalt mir dann erläutern :) Danke!! Viele Grüße :)

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Bedeutung von roten Schuhen im Mittelalter für König und Papst(Geschichte)?

In Geschichte sollen wir ein Bild interpretieren. Kurz zusammengefasst; Das Bild entstand zwischen 1350 und 1370, einige Jahre nach dem Investiturstreit und stellt die Zweischwertlehre im Sachsenspiegel dar.

Im oberen Abschnitt des Bildes erkennt man die Aufteilung der weltlichen und geistlichen Macht von Gott durch das Übergeben von Schwertern, und hier hat der Papst KEINE Schuhe an und der König ROTE Schuhe.

Im unteren Abschnitt des Bildes wird dann die Realität dargestellt, der Papst stehend neben einem Pferd und der König unterwirft sich ihm, sitzt kniend vor ihm. Hier trägt nun der Papst die ROTEN Schuhe, und der König KEINE.

Was genau hat das jetzt zu bedeuten? Kann da jemand weiterhelfen?

Soll das nochmal mehr die Macht des Papstes anschließend darstellen?

Danke im Voraus

LG bluelakedela

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Erster Eindruck nach dem Lesen dieser Kurzgeschichte?

Die Kegelbahn

Zwei Männer hatten ein Loch in die Erde gemacht. Es war ganz geräumig und beinahe gemütlich. Wie ein Grab. Man hielt es aus.

Vor sich hatten sie ein Gewehr. Das hatte einer erfunden, damit man damit auf Menschen schießen konnte. Meistens kannte man die Menschen gar nicht. Man verstand nicht mal ihre Sprache. Und sie hatten einem nichts getan. Aber man musste mit dem Gewehr auf sie schießen Das hatte einer befohlen. Und damit man recht viele von ihnen erschießen konnte, hatte einer erfunden, dass das Gewehr mehr als sechzig mal in der Minute schoss. Dafür war er belohnt worden.

Etwas weiter ab von den beiden Männern war ein anderes Loch. Da guckte ein Kopf raus, der einem Menschen gehörte. Er hatte eine Nase, die Parfüm riechen konnte. Augen , die eine Stadt oder eine Blume sehen konnten. Er hatte einen Mund, mit dem er Brot essen und Inge sagen konnte. Diesen Kopf sahen die beiden Männer, denen man das Gewehr gegeben hatte.

Schiess sagte der eine.

Der schoss.

Da war der Kopf kaputt. Er konnte nicht mehr Parfüm riechen, keine Stadt mehr sehen und nicht mehr Inge sagen.

Nie mehr.

Die beiden Männer waren viele Monate in dem Loch. Sie machten viele Köpfe kaputt. Und die gehörten immer Menschen, die sie gar nicht kannten. Die ihnen nichts getan hatten und sie nicht einmal verstanden. Aber einer hatte das Gewehr erfunden, das mehr als sechzig mal schoss in der Minute, und einer hatte es befohlen.

Allmählich hatten beide Männer so viele Köpfe kaputt gemacht, dass man einen großen Berg daraus machen konnte. Und wenn beide Männer schliefen, fingen die Köpfe an zu rollen. Wie auf einer Kegelbahn. Mit leisem Donner. Davon wachten die Männer auf.

Aber man hat es befohlen, flüsterte der eine,

Aber wir haben es getan, schrie der andere.

Aber es war furchtbar, stöhnte der einer.

Aber manchmal hat es auch Spaß gemacht, lachte der Andere.

Nein, schrie der Flüsternde.

Doch flüsterte der andere, manchmal hat es Spaß gemacht. Das ist es ja. Richtig Spaß.

Stunden saßen sie in der Nacht. Sie schliefen nicht. Dann sagte der eine:

Aber Gott hat uns so gemacht.

Aber Gott hat eine Entschuldigung, sagte der andere, es gibt ihn nicht.

Es gibt ihn nicht? Fragte der erste.

Das ist seine einzige Entschuldigung, antwortete der zweite.

Aber uns gibt es, flüsterte der erste.

Ja uns gibt es, flüsterte der andere.

Die beiden Männer, denen man befohlen hatte, recht viele Köpfe kaputt zu machen. Schliefen nicht in der Nacht. Denn die Köpfe machten leise Donner.

Dann sagte der eine: Und wir sitzen nun damit an.

Ja, sagte der andere. Wir sitzen damit an.

Da rief einer fertigmachen es geht wieder los.

Die beiden Männer standen auf und nahmen das Gewehr.

Und immer wenn sie einen Menschen sahen, schossen sie auf ihn. Und immer war das ein Mensch, den sie gar nicht kannten. Und der ihnen nichts getan hatte. Aber sie schossen auf ihn dazu hatte einer das Gewehr erfunden. Er wurde dafür belohnt.

Und einer - hatte es befohlen.

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