Die Wirkzeit von üblichen Dosen Bromazepam beträgt im Normalfall nicht mehr als 20h, weshalb du 24h nach der Einnahme wieder bedenkenlos Alkohol trinken kannst.

Das gilt natürlich nur, wenn dein Körper das Medikament problemlos verstoffwechselt und du keine Organen hast, welche langsamer arbeiten als normal und bei deiner angegebenen Dosierung bleibst.

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Haschisch ist Cannabis.

Cannabis werden alle Pflanzenteile der weiblichen Hanfpflanze genannt. Marihuana sind die Blüten dieser Pflanze und Haschisch ist das daraus gewonnene, gepresste Harz.

Ich gehe mal davon aus, dass du mit Cannabis vermutlich Marihuana gemeint hast.

Die Frage lässt sich nicht genau beantworten, da sie sehr unpräzise formuliert worden ist. Was bedeutet für dich "besser"? Ein stärkerer Rausch? Ein besserer Geschmack?...

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Was sind denn bei dir regelmäßige Abstände und von wieviel Alkohol reden wir? Das klingt nach nicht sehr großen Mengen Alkohol. Es ist schon einiges an Alkohol nötig, um in 5 Wochen körperlich abhängig zu werden, wenn man noch nie abhängig war.

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Diazepam gehört zur Wirkstoffgruppe der Benzodiazepine (Benzos), welche alle angstlösend, muskelentspannend, entkrampend und sedierend wirken. Jedes Benzodiazepin wirkt allerdings in jedem dieser Wirkbereiche unterschiedlich stark und besitzt eine andere Wirkdauer. Zudem haben sie aufgrund ihrer starken angstlösenden Wirkung ein sehr hohes Abhängigkeitspotenzial und können beim absetzen nach einer längeren, häufigen Einnahme extreme Entzugserscheinungen auslösen.

Diazepam wirkt in allen Wirkbereichen sehr gut und wird daher sehr vielseitig eingesetzt. Allerdings gehört es auch zu den langwirksamen Benzos, wirkt 10-20h (bei manchen Menschen sogar noch länger) und sollte daher nur bedingt als Notfallmedikament verwendet werden. Bei etwa einem Notfall im Monat oder sogar noch seltener macht Diazepam Sinn. Treten diese Situation allerdings häufiger auf sollte man besser auf ein anderes Medikament umsteigen.

Vielen Patienten empfinden bereits 5mg oder manche sogar 2,5mg für eine ausreichende Dosis. 10mg sind also schon eine ziemlich hohe Dosis, wenn man das Medikament nicht gewöhnt ist und kann einen Filmriss, Enthemmung und extreme Müdigkeit verursachen.

Medikamente ersetzen außerdem keine Psychotherapie bzw. Ursachenbekämpfung! Sie können die Probleme sogar bei falschem Umgang verstärken. Es empfiehlt sich eine Kombination aus beidem auszuprobieren, um bestmögliche Behandlungsergebnisse zu erzielen.

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Ich denke, dass es nur wenige Substanzen gibt, welche mit wenigen Bedenken wöchentlich konsumiert werden können. Vorallem die psychischen Aspekte wie psychische Erkrankungen bzw. eine Abhängigkeit sind selbst bei einwöchiger Einnahme relevant.

Zudem sind Regelmäßgkeiten immer gefährlich im Bezug auf Drogen. Einen durchschnittlichen, einwöchigen Konsum in unterschiedlichen Situation würde ich beispielsweise als deutlich harmloser einschätzen, als einen regelmäßigen.

Insgesamt gibt es meiner Meinung nach keine Droge, welche in dein Schema perfekt hineinpasst. Wenn du verantwortungsbewusst mit Drogen umgehen kannst und das kannst du leider nicht hunderprozentig wissen, könntest du folgende Drogen (unter der Vernachlässigung der möglichen psychischen Auswirkungen!) meiner Meinung nach einmal pro Woche nehmen:

  • Opioide
  • Benzodiazepine
  • Alkohol
  • THC oral
  • Koffein

Ein weiterer Vorschlag wäre es zwischen verschiedenen Drogen wechseln, um deinen Körper nicht immer auf dieselbe weise zu beanspruchen.

Das soll keine Empfehlung zur Einnahme von Drogen sein, da jeglicher Drogenkonsum schwer abschätzbare Risiken mit sich bringt!

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Mach dir keine Gedanken du reagierst wahrscheinlich nur empfindlich auf die Droge. Vielleicht hast du auch zu viel genommen oder noch andere Substanzen unwissentlich konsumiert (Streckmittel o.ä. in der Pille/den Kristallen).

Dadurch, dass du dich in dieses seltsame Gefühl hineinsteigerst und dir Sorgen darüber machst hälst du es aufrecht. Ich hatte sowas auch schon desöfteren, aber eher von anderen Drogen. Hör einfach auf dir einzureden, dass dieses Gefühl nie mehr weg geht. Es wird nämlich so oder so nach max. 1-2 Monaten oder sogar in den nächsten Tagen schon komplett verschwinden und bis dahin deutlich schwächer werden.

Lerne daraus etwas und lass im besten Fall die Finger von dem Zeug. Wenn du es trotzdem nochmal nehmen willst achte auf Safer-Use und nehme es im Optimalfall erst in ein paar Jahren wieder, wenn du ausgereift bist. Damit ersparst du dir jedemenge Ärger.

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Es "ballert", weil es ein Opioid ist und diese lösen fast alle in therapeutischen Dosierungen einen Rausch aus. Zudem besitzen sie ein sehr hohes Abhängigkeitspotenzial und sollten daher nur eingenommen werden, wenn es ein Arzt für sinnvoll erachtet!

Meiner Meinung nach sollte jedem klar sein, dass ein Rausch ein Zustand ist, indem sich die eigene Wahrnehmung und Gefühlslage verändert. Passiert dies also weiß man, dass man berauscht ist und das geschieht schließlich auch bei der Einnahme von Tilidin.

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Es gibt unzählige verschiedene Hustensäfte. Sowohl mit, als auch ohne Codein. Das steht aber auch immer auf der Packung... Zudem werden diese Hustensäfte therapeutisch meist so gering dosiert, dass man von dieser Menge kaum einen berauschenden Effekt spürt. Von einem Schluck wirst du also wahrscheinlich sowieso keine psychotrope Wirkung merken.

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Nach dem Beenden einer längeren, sehr häufiger Einnahme von nicht Opioiden Schmerzmitteln (z.B. Ibuprofen, Paracetamol) kann es dazu kommen, dass man die Symptome erleidet gegen die das Medikament ursprünglich helfen sollte. Es kann beispielsweise zu Kopfschmerzen kommen. Gefährlich ist der Entzug von diesen Mitteln nicht. Im Gegenteil. Diesem Schmerzmittelmissbrauch ein Ende zu setzen ist sogar von Vorteil, da diese Substanzen den Körper schädigen können!

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Du kannst nach den 50mg Tilidin theoretisch direkt auf Null gehen. Die Entzugserscheinungen sollten bei dieser Menge nicht ganz so schlimm sein. Dadurch das du "nur" körperlich und nicht psychisch abhängig bist ist der Entzug höchstwahrscheinlich sehr erträglich. Nach 3-4 Tagen ohne Tilidin ist das unangenehmste gepackt und nach einer Woche sollte alles wieder wir vorher sein.

Falls es dir dennoch zu unangenehm werden sollte gibt es die Möglichkeit auf ein anderes Opioid (Dihydrocodein oder Codein) oder Tilidintropfen umzusteigen. Das könntest du dann weiter herunterdosieren, allerdings wirken diese Stoffe in Flüssigform berauschender, als die Retardtabletten und könnten eine Sucht auslösen. Das wäre am Ende deiner Therapie besonders ärgerlich, denn mit einer Abhängigkeit hat man unter Umständen ein Leben lang zu kämpfen!

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Drogenkonsum ist nie risikofrei. Das Problem bei vielen Drogen ist, dass du nicht weisst was wirklich in ihnen enthalten ist und wie du darauf reagieren wirst. Daher solltest du versuchen so gut es geht über die Drogen, welche du vor hast zu nehmen bescheid weisst (über Pillen im Internet informieren, am besten im Labor testen lassen, Testflüssigkeit verwenden, von möglichst vertrauenswürdigen Quellen kaufen).

Hast du irgendwelche Vorerkrankungen kann der Konsum diese in unabsehbarem Maße verstärken und verändern. Das gilt natürlich auch für Vorerkrankungen, an welchen du unbewusst leidest.

Der MDMA-Konsum an sich ist mit dem richtigen Set/Setting und einer vernünftigen Dosierung im Vergleich zu anderen Drogen eher weniger gefährlich, aber dennoch natürlich immernoch nicht harmlos. Ich lese aus deinem Text heraus, dass du dich schon über MDMA informiert hast. Das ist sehr wichtig, um vorallem auch über Konsumpausen und die richtige Dosis bescheid zu wissen (mind. 2-3 Monate Pause nach jeder Konsumeinheit (Desto mehr Pause, umso besser) und max. 1,3mg/kg Körpergewicht MDMA pro Konsumeinheit bei Frauen und max. 1,5mg/kg Körpergewicht MDMA pro Konsumeinheit bei Männern).

Das größte Risiko liegt vermutlich hauptsächlich in gefährlichen Streckmitteln, der Verstärkung psychischer- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Im Endeffekt musst du selbst abwägen, ob du die Risiken die der Konsum mitsichbringt für den Rausch in Kauf nimmst oder dir der Konsum das nicht wert ist.

Desweiteren solltest du im Rausch möglichst viel frische Luft abbekommen, Bewegungspausen einlegen, genug unalkoholische Getränke zu dir nehmen (1/2 Liter Wasser/pro Stunde sollten im Normalfall reichen, bei warmer Umgebung und besonders viel Bewegung ist etwas mehr auch okay, aber nicht übertreiben) und eine nüchterne Betreuung dabei haben die ein Auge auf dich hat und der du sehr gut vertraust.

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Ist dir bewusst, dass dein Konsummuster alles andere als risikoarm ist?

Bei zu hohen Dosen MDMA kommt es zu starken Kieferbewegungen, welche einen Muskelkater verursachen können. Nimmt man häufig MDMA zu sich wird der Kiefer immer wieder aufs neue strapaziert und die Beschwerden werden von Mal zu Mal stärker, da der Kiefer nicht genug Zeit bekommt sich zu regenerieren und so empfindlicher wird.

Letzendlich kann man sagen, dass du wahrscheinlich dein MDMA zu hoch dosierst und es daher zu besonders starken Kieferbewegungen und dementsprechend auch zu besonders starken Beschwerden in den nächsten Tagen kommt. Dazu kommt das du sehr häufig MDMA nimmst, was die Symptome verstärkt.

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Ibuprofen bringt ab einer Dosis von 800mg kaum noch eine Verstärkung der schmerzlinderung. In solch einer Situation sollte man auf stärkere Schmerzmittel zurückgreifen und das Ibuprofen nicht so hoch dosieren. Lediglich die Nebenwirkungen werden merkbar stärker und können ab einer gewissen Einnahmemenge oder häufiger Einnahme großer Mengen sogar lebensbedrohlich sein.

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In Kaffee ist nicht nur Koffein drin. Vielleicht sorgen andere Stoffe oder die Mischung im Kaffee für eine anregende Wirkung bei dir und nicht nur das Koffein. Natürlich kann es sein, dass in den Pillen auch garkein Koffein gewesen ist, aber das halte ich eher für unwahrscheinlich. Die Substanz ist schließlich nicht sehr teuer und der Verkauf von Placebotabletten würde dem Verkäufer kaum höhere Gewinne bringen.

Mal davon abgesehen sind 400mg viel zu viel, wenn du nicht gerade ein gutes Stück mehr als 100kg wiegst oder eine starke Toleranz hast. In dieser Dosishöhe entstehen mehr unangenehme Nebenwirkungen, als gewünschte Wirkungen.

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Es ist kaum mit Ecstasy zu vergleichen, außer das beides aufputschende Drogen sind. Genaueres zu Ecstasy, aber auch zu Speed, kannst du problemlos im Internet finden.

Speed (Straßenname für den Stoff Amphetamin) ist im Durchschnitt die am meisten gestreckteste Droge auf dem Schwarzmarkt und enthält oft große Mengen Koffein und manchmal auch andere Stoffe, sodass Speed häufig nur einen geringen Anteil an Amphetamin enthält. Das Strecken der Droge sorgt für einen größeren Gewinn seitens des Verkäufers.

Amphetamin kann das Durst-, Hunger-, Müdigkeits- und Schmerzempfinden verringern bzw. bei hohen Dosierungen ganz ausschalten. Man fühlt sich besonders selbstbewusst, motiviert, konzentriert, ist körperlich und geistig leistungsfähiger und nimmt grundlos Glücksgefühle war. Alles macht Spaß, selbst arbeiten die nüchtern langweilig oder anstrengend wirken. Der Bewegungs- und Rededrang steigt. Es kann passieren, dass es zu stundenlangem, pausenlosen gerede, aufgerissenen Augen und unbewussten Bewegungen des Kiefers kommt. Dies sind wohl auch die Dinge an denen das Umfeld den Konsum erkennen kann.

Speed wirkt etwa 7-10h. Wirkungen wie z.B. Schlaf- und Appetitlosigkeit können allerdings auch einige Stunden länger anhalten. Bei häufigem Konsum entsteht eine Toleranz gegenüber der Substanz und man benötigt größere Mengen, um dieselbe Wirkung zu erzielen. Zudem verkürzt sich die Wirkdauer.

Viele empfinden den Kater von Amphetamin als besonders stark im Vergleich zu anderen Drogen. Andere wenige hingegen berichten von einem kaum wahrzunehmenden Kater. Dabei spielen die Streckmittel, die Menge der Substanzen und der Allgemeinzustandes des Konsumenten eine große Rolle. Desto mehr konsumiert wurde, desto stärker kann der Kater werden. Er kann sich in innerer Unruhe, Antriebslosigkeit, Unzufriedenheit bis hin zu Depressionen äußern und einige Tage anhalten. Bei extremen Konsum auch einige Wochen oder noch länger.

Vorerkrankungen, sowohl psychischer, als auch physischer Natur können von Amphetamin verstärkt bzw. verändert werden. Dies kann zu chronischen Beschwerden und auch lebensbedrohlichen Zuständen führen.

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