Warum spricht man in der Schweiz eigentlich französisch?

5 Antworten

Hallo Trauriger, Die Sache ist ganz einfach - kriegerische Eroberung und freiwilliger Beitritt. Das heutige Waadtland (Canton de Vaud) war savoyischer Besitz und französisch sprechend. Das Haus Savoyen hatte Anfangs des 16. Jhd. Probleme. Die Schweiz, vor allem die Berner, befüchteten, Frankreich könne Savoyen erobern und bis vor die Haustüre Bern's kommen. Darum entschloss mach sich die savoyischen Gebiete nördlich des Genfersees zu erobern. 1536 wurde in Waadt, Pays de Gex (heute wieder Frankreich) und Genf einmarschiert. Man beliess die französiche Sprache nicht aber den katholischen Glauben. Neuenburg spaltete sich erst im 19 Jhd. von Preussen ab (kein Witz) und der Jura war historischer Teil des Bistums Basel. Das Unterwallis war Untertanengebiet des Oberwallis das als Bundesgenosse beitrat. Alle Gebiete waren immer französich sprechend. Ausserdem: Die italienische sprechenden Gebiete Tessin, Misox etc. sind auch kriegerische Eroberungen.

Vor langer, langer zeit, gehörte der franz, sprechende teil, zu Frankreich und haben sich dann, der Schweiz angeschlossen. Dasselbe mit dem Tessin. Einige Orte, haben auch zu Deutschland gehört, zum bsp. Schaffhausen. Und jetzt ist das halt die Schweiz.

Zum Teil haben die sich nicht freiwillig angeschlossen (grins) sondern wurden erobert...

0

Das frage ich mich auch die ganze Zeit..... ;)

Was möchtest Du wissen?