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Diese "Einkerbungen" sind wie hier schon richtig bemerkt wurde dafür da, dass auch bei beispielsweise einer hohen Luftfeuchtigkeit die Funktion des Isolators noch erhalten bleibt. Durch die erhöhte Oberfläche wird die sogenannte Kriechstromfestigkeit erhöht. Besonders interesant ist das bei Isolatoren die im Aussenbereich eingesetzt werden. Hier sind die Einkerbungen wie "Dächer" geformt damit der Regen abfliessen kann und die unterseite der Kerben trocken bleibt.

Diese Frage wurde schon mehrmals gut und richtig beantwortet. Also für einen Überschlag bei Hochspannung ist die Länge der Funkenstrecke verantworlich gemainsam mit dem spezifischen Widerstand der bei trockener Luft sehr hoch ist. Ist der Funken mal übergesprungen kann die Luft ionisiert und so zu einem ganz guten Leiter werden. Diese Formen der Isolatoren dienen nun zum einen die Weglänge zu erhöhen und die Kanten geben dann auch noch eine bessere Chance dass ein einmal übergesprungene Funke wieder abreißt. Ebenso stimmt es dass manche ein art Schirmchen bilden um trockene Stellen zu erhalten. Früher wurden die Isolatoren aus schwarzem Keramik gemacht mit dem Wunsch dass sie nach einem Regen in der Sonne schneller trocknen, So habe ich es noch vor 45 Jahren in der HTL gelernt. Neuerdings dürfte sich Glas besser bewährt haben. Wasser ist eigentlich auch ein Isolator solange es sauber ist. Erst durch Verschmutzung und Zusatz von Säuren oder Basen wird es leitend.

Diese Dinger aus Porzellan oder Glas werden über ein Kunststoffstab gestülpt, um einen Überschlag zu verringern, z.B., wenn sich Feuchtigkeit und Dreck auf den Stab abgesetzt haben, diese Dingsda verlängern den Abstand zu den Aufhängepunkten.

5,5kW Drehstromtrafo an normaler Steckdose?

hallo ich habe einen 5500Watt drehstromtrafo geschenkt bekommen. Leider kann ich den Nich an einer normalen Steckdrose betreiben (der Einschaltstrom würde warscheinlich die Sicherung killen), meine Frage: kann ich den an 230V (1Phase) betreiben, wenn ich einen "Sanftanlauf" baue sprich über ne Glühbirne Starten oder so und dann mit nem Schütz überbrücken ? Ich weis das 22.3A für nen normalen 16B automaten n bisschen heftig sind, aber bei 2 Fachem Strom Löst der ja nicht sofort aus (soll ja nur im impulsbetrieb laufen) leider habe ich keinen Passenden Drehstromanschluss..

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Nullleiter bei Brennofensteuerung?

Hallo. Ich habe einen 380-Volt-Tonbrennofen ("Scandia Ovnen AS") zuhause und möchte ihn seit langem einmal wieder anwerfen. Zuerst hat die Steuerung nicht funktioniert, habe dann den Kasten geöffnet (siehe Bild) und die Steuerung mit dem Innenleben (Stecker) verbunden. Jetzt lässt sich die Steuerung einschalten. Problem: Vom Ofen kommt ein Dreiphasenkabel, das in der Steuerung über diverse Klemmen mit dem Dreiphasenkabel, das an die Starkstromsteckdose angesteckt wird, verbunden ist (wie man am Foto sieht). Die drei Phasen sind miteinander verbunden, ebenso die Erdung. Der Nullleiter des Starkstromkabels steckt in der Klemme, ist aber nicht mit dem Nullleiter des Ofens verbunden - stattdessen führt ein viel kleiner dimensionierter blauer Draht zu einem mir unbekannten Bauteil (am Foto rechts unten).

Der Brennofen wurde vor 10 Jahren das letzte mal angeworfen und hat immer funktioniert - es macht mich nur stutzig, dass der Nullleiter nicht verbunden ist (ebenfalls weiß ich nicht, warum der Stecker nicht mit der Steuerplatine verbunden war). Meine Frage nun: Muss der Nullleiter auch eingeklemmt werden?

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