Warum sind Fernleitungen mit Hochspannung betrieben?

7 Antworten

wegen dem Widerstand. um 100 kVA (das ist ungefähr das was man im Mittel für 10 Haushalte braucht) auf einer strecke von 50 Metern zu übertragen brauchts schon Kabel mit eiem Qerschnitt von 120 mm² das sind dann 4adrige Leitungen dicker als meine Arme.

mit steigender spannung sinkt bei gleicher leistung der strom, außerdem ist es nicht so schlimm, wenn von 20.000 Volt mal 200 fehlen. bei 400 Volt ist das schon die hälfte!

kurz um bei 20.000 VOlt klannst du 100 kVA (rein theoretisch) mit ganz normalem, nicht mal fingerdicken Installationskabel (3 x 1,5 mm²) über die diszanz von 2,5 km (2500 Metern) übertragen!

PS: bei hochspannungsleitungen gibts keinen nulleiter und keinen schutzleiter!

lg, Anna


Die Formel für die Verlustleistung  lautet

P = U × I

Setzt man das Ohmsche Gesetz U = R × I ein, erhält man

P = R × I^2

Die Verlustleistung wächst also im Quadrat der Stromstärke. Um die Verluste gering zu halten, wird daher Strom mit möglichst hoher Spannung und möglichst geringer Stromstärke übertragen. 

Die übertragene Leistung ergibt sich als Produkt von Spannung und Stromstärke. Bei höherer Spannung sinkt damit bei gleicher Leistung die Stromstärke. Damit verringert sich der erforderliche Leiterquerschnitt. Etwas erhöhte Isolationsverluste nimmt man dabei in Kauf. Die Hochspannung wird verbrauchernah auf 230/400 V herunter transformiert. 

Bei einer Übertragung mit 400 V würde die 1 000-fache Menge an Kupfer benötigt im Vergleich zur Übertragung mit 400 000 V.

... und dann würden die Leitungen geklaut werden. Gar kein Strom mehr.

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