Warum sind 8 MP besser als 14 MP?

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12 Antworten

Kurz zusammenfassend der vorherigen Beiträge:

8 Megapixel sind für Normalformat-Bilder vollkommen ausreichend. Wenn du vorhast Bilder auch zu vergrößern wäre es sinnvoll mehr Megapixel einzustellen.

Jedoch hat eine hohe Anzahl von MP auf einem kleinem Sensor ein Bildrauschen zur Folge. Pixel werden belichtet, ohne das sie im Motiv vorhanden sein sollten. Der kleine Sensor ist bei nahezu allen normalen Digitalkameras vorhanden.

Für gute Bilder mit mehr Megapixel eignet sich eig. nur eine Spiegelreflex / Systemkamera.

Ohne die Kamera bzw. den verbauten Sensor zu kennen ist diese Frage nicht zubeantworten. Im Falle eines größeren Sensors, APS-C aufwärts (viele Systemkameras, die meisten DSLR's) sind 14MP in der Regel besser, bei kleinen Sensoren, Kompaktkameras, Handy usw. sind i.d.R. 8 oder weniger MP besser. Werden zu viele Pixel auf zu wenig Fläche untergebracht sinkt die Bildqualität. Stell Dir das mal so vor: Ein Bild ist ein 10l Eimer mit Wasser und Du mußt diesen Eimer umfüllen, einmal in viele kleine Gläser, einmal in weniger und in größere Gläser. Wo wirst Du mehr daneben kippen? Und alles was daneben gekippt wurde, ist vereinfacht gesagt, eine schlechtere Bildqualität. Heute Kompaktkameras haben fast alle ganz viele, zu viele und zu kleine Gläser (Pixel auf der Sensorfläche) und deshalb eine schlechtere Qualität, als die meisten älteren Kameras mit weniger MP. Bei Spiegelreflex, Mittelformat gilt das so nicht, da die Sensoren größer sind, sind die Pixel und der Abstand zueinander ebenfalls größer ist, leidet die Bildqualität nicht. Bleibt zu hoffen, das diese Kameras vom Pixelwahn verschont bleiben. Auch wenn die größere Auflösung beim Monitor / TV auf der Strecke bleibt, ist z.B. die Möglichkeit einen Bildausschnitt in guter Qualität zu machen, deutlich besser als bei wenig MP's.

Die Qualität hängt von der Flachengröße des Sensors ab, der eingebaut ist. Bei so hohen Auflösungen werden mehrere kleine Sensorplatten eingebaut. Die Qualität ist aber besser, wenn 1 große eingebaut ist. ( So oder so ähnlich haben die das jedenfalls mal beim CT-Magazin erklärt)

Das Problem ist, dass bei gleicher Sensorfläche die einzelnen Pixel viel kleiner sein müssen, damit 14 Millionen draufpassen. Kleinere Pixel sind weniger lichtempfindlich und produzieren mehr Störsignale - es entsteht Bildrauschen. Oberhalb von 6-8 MP wird das Bildrauschen so stark, dass mehr Bildinformation verloren geht, als durch die zusätzlichen Pixel dazu kommt. Bei kleineren Sensoren (z.B. in Handykameras) kann die Grenze für eine sinnvolle Auflösung auch bei 2-4MP liegen.

Ganz abgesehen davon sind es die Objektive, die das Bild erzeugen, der Sensor zeichnet es nur auf. Bei Kompaktkameras müssen die Objektive so klein wie nur möglich sein, dabei aber trotzdem ganz viel Zoom haben und dürfen fast nichts kosten. Dadurch müssen bei der Qualität Abstriche gemacht werden. Das kann heißen, dass man auf dem fertigen Bild gar keinen Unterschied zwischen 4 und 16 Megapixeln sieht, weil das Objektiv selbst für 4 Megapixel nicht genügen Details abbildet.

Das alles gilt natürlich nur für Kompaktkameras mit kleinem Sensor. Bei System- oder Spiegelreflexkameras mit größerem Sensor kann die sinnvolle Auflösung sehr viel höher liegen, hier sind die Objektive in der Regel auch besser. Aber auch im Bereich der digitalen Spiegelreflexkameras sind wir inzwischen durch das Megapixelrennen in einem Bereich angekommen, wo neue Kameras mit einer schlechteren Bildqualität als die Vorgängermodelle aufwarten, weil der Hersteller unbedingt noch weiter an der Megapixelschraube drehen musste. Mit etwas Verzögerung spielt sich hier also genau der gleiche Wahnsinn wie bei den Kompaktknipsen ab.

ab einer bestimmen MP macht es für den Auge keinen Unterschied mehr. 14 MP sind eigenltich unnötig, da die Bilder viel zu Groß werden und die Speicherkarte evtl schwierigkeiten hat die große Datenmenge eines geschossenen Fotos so schnell auf die Karte zu schreiben. Je nach Speicherkarte können so auch Bildfehler entstehen

Hi, das hängt rein von der Pixelgröße ab. Bei einer DSLR ist der Sensor um ein Vielfaches größer, daher können da auch gerne 14, oder 20 MP und mehr sein. Bei den kleinen Standardsensoren 1/2,3" sind 6 bis 7 MP das beste. Bei den um 50% größeren 1/1,7" Sensoren (Canon G11, S95, Nikon P7000 usw.) sind 10 MP ideal. Handelt es sich um gleichgroße CMOS Sensoren, die ca. 25% mehr nutzbare Sensorfläche haben ("Verdrahtung" unterhalb Sensor) als CCD Sensoren, können es auch logischerweise 12 MP sein (Canon S100). Die Pixelgröße (optimal: >2 mü, ideal: 3mü) ist quasi vergleichbar einem Trinkglas, das mit Regenwasser (Licht) volläuft. Werden die Becher (Sensoren) kleiner, bspw. Fingerhutgröße, ist auch deren Inhalt geringer. Der Inhalt wird also elektronisch hochgerechnet (auf den Trinkbecherinhalt). Dabei kommt es zu elektronischem Rauschen, das ja auch verstärkt wird (insb. höhere ISO Zahlen, daher möglichst mit geringster ISO Zahl: 80 ISO, 100 ISO aufnehmen). Als Folge sind Farbpixel sichtbar. Farbpixel bzw. Rauschen tritt auch bei Erwärmung des Sensors ein (Langzeitbelichtung, warme Umgebungstemperatur, GPS Sensor an, Standby Betrieb). Diese Farbpixel werden durch einen Entrauschungsalgorythmus aus dem Bild herausgerechnet: ist ein falscher Farbpixel vorhanden, wird dieser farblich den benachbarten Pixeln angeglichen. Nun weiß der Prozessor aber nicht, was eine echte feine Einzelheit (ein Haar, ein Hautpigment), was ein Farbfehler, ein Hotspot ist. Daher wird das Bild softwaremäßig "vermatscht", verliert seine hohe Auflösung (Linienauflösung), wird zum "Aquarell". Hinzu kommen bei den winzigen Pixeln noch physikalische Beugungsphänomene des Lichtes, die zusätzlich die Bildschärfe mindern, durch die preiswerte Optik, insb. bei Zoomobjektiven verschärft werden. Daher sind meist nur Bildmitte halbwegs scharf, der Rand des Bildes ist verschwommen, unscharf, ohne Feinzeichnung. Näheres siehe Link. Gruß Osmond http://6mpixel.org/1-beste-bildqualitat-mit-6-megapixeln/

tolle Antwort, allumfassend ;.-)

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Mit höherer Empfindlichkeitseinstellung verstärkt sich das sog. Bildrauschen bei höherer Pixelzahl. Mehr MP bringen nur dann was, wenn du riesige Poster drucken willst ohne den bekannten Treppcheneffekt.

Das ist Käse,

es kommt auf den Sensor an, der verbaut ist und auf das Objektiv. Mein Handy hat mehr Megapixel als mein Fotoapperat, trotzdem kann man die Bilder nur in den (virtuellen) Papierkorb schmeißen.

Mehr als 8MP bringt einfach nicht mehr... für das Auge vollkommen unerheblich.

bringt etwas wenn du die Bilder dann im Großformat drucken willst oder Bildbearbeitung machen willst.

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Die knapp 13MP einer 5D sind klar besser als die 8MP einer 350D ....

Dein Aussage ist viel zu pauschal, aber die Frage wurde ja an sich schon hinreichend beantwortet...

MP steht für Megapixel und je höher die Zahl vor Mp desto Besser. So gesehn ist die 14 MP die beste.

falsch

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@MICHB

Hast recht die Qualität kann sinken aber trotzdem ist eine hohe MP zahl nicht schlecht.

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